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Samariterbund senkt CO₂-Fußabdruck in Pflegeeinrichtungen

04.06.2026

Zum Weltumwelttag macht der Samariterbund deutlich: Nachhaltigkeit wird zum Betriebssystem – verankert in Infrastruktur, Alltag und Energieversorgung.

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Eine der PV-Anlagen des Samariterbund © Samariterbund
Wien  -   Der internationale Weltumwelttag (5. Juni 2026) erinnert daran, dass nachhaltiges Handeln keine Option mehr ist, sondern eine Verpflichtung. Für den Samariterbund gilt das auch dort, wo man Nachhaltigkeit oft nicht vermutet: in der Pflege. Mit seinem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht macht der Samariterbund sichtbar, wie ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung in zwölf Pflegekompetenzzentren bereits heute gelebt wird.


In Österreich: Gesundheitssystem für fast sieben Prozent des gesamten CO₂-Ausstoßes verantwortlich
 

Das österreichische Gesundheitssystem verursacht fast sieben Prozent des gesamten CO₂-Ausstoßes. Wäre das globale Gesundheitssystem ein eigenes Land, wäre es der fünftgrößte Emittent der Welt. 
 

„Wer also über Nachhaltigkeit spricht, darf diese Bereiche nicht vergessen. Gerade Einrichtungen, die rund um die Uhr für Menschen da sind, tragen eine besondere Verantwortung – für die Menschen, die ihnen anvertraut sind, aber auch für die Umwelt und kommende Generationen“, betont Andreas Balog, Samariterbund-Geschäftsführer, Geschäftsbereich Pflege, Betreuung und Gesundheit.


Nachhaltigkeit ist mehr als Energiesparen

Der Nachhaltigkeitsbericht des Samariterbundes zeigt, dass Nachhaltigkeit weit mehr ist als Energiesparen. Sie reicht von Photovoltaikanlagen auf den Dächern über regionale und saisonale Verpflegung, ressourcenschonendes Facility Management sowie Kreislaufwirtschaft bis hin zu biodiversen Gartenprojekten, die das Wohlbefinden der Bewohner:innen und des Pflegepersonals fördern.


Standortübergreifende  Energiegemeinschaft „Samariterkraft“

Während viele noch diskutieren, setzt der Samariterbund bereits konkrete Maßnahmen um. In mehreren Pflegekompetenzzentren wird Strom aus Photovoltaikanlagen erzeugt, gleichzeitig wird an einer standortübergreifenden Energiegemeinschaft „Samariterkraft“ gearbeitet. Ziel ist eine nachhaltige und regionale Energieversorgung innerhalb der Organisation. Das Prinzip dahinter: Einrichtungen mit Photovoltaikanlagen speisen Strom ein, andere Standorte beziehen diesen innerhalb der Gemeinschaft. Energie wird dadurch effizient verteilt. So profitieren auch Häuser ohne eigene PV-Flächen – ein entscheidender Schritt in Richtung Energieautarkie und Klimaneutralität. Parallel wird der Ausbau von Photovoltaikanlagen weiter vorangetrieben, um den Eigenversorgungsgrad kontinuierlich zu erhöhen. Der Samariterbund ist hier mit der Burgenland Energie eine strategische Partnerschaft eingegangen.



Samariterbund ist Teil der UN Global Compact

 

Als Teilnehmer des UN Global Compact orientiert sich der Samariterbund an den 17 Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen. Der Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert erstmals gebündelt, wie diese Ziele in den Pflegekompetenzzentren umgesetzt werden – transparent, messbar und mit dem klaren Anspruch, Pflege nachhaltiger zu gestalten.
 

„Nachhaltigkeit muss Teil des täglichen Handelns sein. Jede eingesparte Kilowattstunde, jeder regionale Einkauf und jede vermiedene Verschwendung stärken nicht nur die Umwelt, sondern auch die Zukunftsfähigkeit der Pflege und des Gesundheitsbereichs“, so Balog.
 

Der Nachhaltigkeitsbericht ist unter www.samariterbund.net/nachhaltigkeitsbericht-pflege zu finden.

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04.06.2026
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