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Saab 9–3 ePower – nun auch ein Elektroauto von Saab

26.09.2010

SportCombi mit reinem Elektroantrieb – Reichweite von etwa 200 km– Praxistests mit 70 Fahrzeugen beginnen im nächsten Jahr

© Saab
© Saab
Trollhättan, Schweden – Der Saab 9–3 ePower, der auf der Paris Motor Show Ende dieses Monats vorgestellt werden soll, ist der Prototyp einer Testflotte aus 70 Fahrzeugen, die sich in einem umfassenden Feldversuch in Schweden Anfang nächsten Jahres beweisen müssen.
Die dabei anvisierten Ziele umfassen eine Reichweite von etwa 200 km, was man mit dem Einsatz hochdichter Lithium–Ionen–Batteriezellen erreichen möchte.
Der Saab ePower ist das erste Elektrofahrzeug von Saab und entstand im Rahmen einer Kooperation zwischen Saab Automobil, Boston Power (Batterien), Electroengine in Sweden AB (elektrische Antriebe), Innovatum (Project–Management) und Power Circle (Handelsorganisation der schwedischen Elektrizitätsunternehmen).
Der Saab 9–3 ePower bietet den Komfort und das Platzangebot eines herkömmlichen Kombis, integriert in die Form eines „konventionellen" 9–3 SportCombi.
Dazu gehört ein Elektromotor mit 135 kW/184 PS, ein Single–Speed–Getriebe überträgt die Motorleistung auf die Vorderräder. Das sofort bereit stehende Drehmoment ermöglicht eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/Std. in l 8,5 Sek., die Spitzengeschwindigkeit beträgt 150 km/Std.
Die 35,5 kWh Lithium–Ionen–Batteriezelle wurde in eine modifizierte Bodenwanne eingepasst, größtenteils im Radstand des Fahrzeuges, dem Bereich, in dem früher Auspuffanlage und Kraftstofftank untergebracht waren. Dies ermöglicht eine optimale Gewichtsverteilung und hervorragende fahrdynamische Eigenschaften, vergleichbar mit denjenigen eines serienmäßigen SportCombi.
Im Innenraum des Fahrzeugs befindet sich ein traditioneller Automatik–Schalthebel Drehzahlmesser, Kraftstoff– und Turboanzeige in der zentralen Kombi–Instrumentenanzeige wurden durch Anzeigen für Batterieladung, Stromverbrauch
und Reichweite ersetzt, allesamt grün beleuchtet. Weitere Ausstattungsmerkmale sind die elektro–hydraulische Servolenkung und Klimaautomatik, die über einen vom Batteriezelle angetriebenen Kompressor gespeist wird. Eine gesonderte 12 V–Batterie für Beleuchtung und Nebenaggregate im Fahrgastraum wird ebenfalls mittels eines gängigen Umformers über das Batteriepack gespeist.
Der Fahrzeugantrieb wird über das von Saab entwickelte Motor–Management–System Trionic 8 gesteuert, das mit einer neuen, für Elektrofahrzeuge geschriebene Software programmiert wurde.
Große Reichweite bei hervorragender Lebensdauer
Die Reichweite von etwa 200 Kilometern ist dank modernster Batteriezellentechnik möglich, die eine erheblich höhere Energiespeicherdichte als die besten, bisher in EV–Fahrzeugen verbauten Techniken bietet. Eine hohe Energiedichte bedeutet zugleich ein niedrigeres Batteriegewicht.
Die Batteriezelle mit einer Leistung von 35,5 kW/Std. wurde für den Betrieb bei Umgebungstemperaturen von bis zu –30ºC entwickelt, das sind mindestens 10ºC weniger als dies bei herkömmlichen, derzeit am Markt angebotenen Batteriezellen der Fall ist. Einen weiteren Vorteil stellt die Luftkühlung dar, die anstelle einer Flüssigkeitskühlung eingesetzt wird. Dadurch können Kosten gesenkt und Gewicht eingespart werden.
Die Zelle ist für Ladezyklen konzipiert, die in einem Zeitraum von ca. 10 Nutzungsjahren auftreten. Diese neuen Batterien können bequem von der Steckdose zu Hause in nur 3 bis 6 Std. geladen werden, je nach Entladestatus. Die Ladedauer lässt sich bei einer höheren Spannung der Ladequelle erheblich reduzieren, da die Eingangsleistung der Batterien nicht begrenzt ist.
Mit den Erfahrungen aus dem Testbetrieb soll die Leistungsfähigkeit der Batteriezelle überprüft werden, die für einen zuverlässigen Betrieb innerhalb eines „Entladepuffers„ konzipiert worden ist, der lediglich 12 % der Gesamtleistung umfasst, eine sehr viel geringere Betriebsspanne als beim Einsatz konventioneller Packs.
Diese Lithium–Ionen–Batteriezellen sind deshalb auch die ersten ihrer Art, die eine Nordic Ecolabel–Akkreditierung für ihrer Umweltsicherheit und Nachhaltigkeit erhalten, einschließlich der Herstellungsprozesse.
Der 9–3 ePower erfüllt außerdem die hohen Sicherheitsstandard im Bereich des Unfall–Aufprallschutzes, die Saab an all ihre Fahrzeuge stellt. Die Batteriezelle befindet sich außerhalb des Fahrzeuginnenraumes, in nicht verformbaren konstruktiven Bereichen, gut geschützt und gekapselt. Das Batterie–Management und Überwachungssystem gewährleistet einen sicheren Einsatz im normalen Fahrbetrieb und bei Unfällen.
Fahrer und deren Familien werden von Saab und den Entwicklungspartnern für einen intensiven Praxistest und das sich anschließende Auswertungsprogramm gesucht, an dem 70 Fahrzeuge des Typs Saab 9–3 ePowers eingesetzt weden und der im Dezember 2011 in Zentral–, West– und Ostschweden durchgeführt werden soll.
Zur Registrierung wichtiger Komponentendaten sollen alle Fahrzeuge mit Blackbox–Recordern ausgestattet werden, wie man sie aus dem Flugzeugbau kennt.
„Mit diesem Programm möchten wir das Entwicklungspotential eines leistungsfähigen, emissionsfreien Elektrofahrzeugs messen. Und das stellt einen weiteren wichtigen Schritt für den Ausbau unserer EcoPower–Antriebstrategie dar,„ erklärt Mats Fägerhag, Director für den Bereich Fahrzeugentwicklung bei Saab Automobil.
„Dazu gehört die Überarbeitung der Motorenpalette, wobei auf das Know–how von Saab im Bereich der Turbotechnik sowie auf den Einsatz alternativer Kraftstoffe wie Bioethanol im Rahmen der Saab BioPower–Technologie zugegriffen werden kann.„
Jan Åke Jonsson, CEO von Saab Automobil, fügt hinzu: „Wir gehen davon aus, dass 2015 die Zahl der weltweit abgesetzten Elektrofahrzeuge die Grenze von 500.000 Einheiten erreichen wird, und Saab ist entschlossen, an diesem wichtigen Wachstumssegment teilzuhaben.
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26.09.2010 | Autor*in: holler
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