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 S8 nicht im Asfinag-Bauprogramm 

15.11.2025

Abkehr von autobahnfixiertem Denken ist Notwendigkeit

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Wien   - Wie die Umweltorganisation VIRUS und die Bürgerinitiative Marchfeld in einer gemeinsamen Presseaussendung betonen, sei die S8 Marchfeld-Schnellstraße erwartbar nicht im neu vorgestellten neuen Asfinag-Bauprogramm zu finden. Wolfgang Rehm, Sprecher beider Organisationen: „Die Geschichte ist simpel. Das Projekt ist vergangenen Dezember im Prüfverfahren durchgefallen und hat rechtskräftig keine Genehmigung erhalten, darf also schon allein deshalb nicht gebaut werden. Das hat jedoch Befürworter aus den Kreis der Bezirkspolitik nicht daran gehindert, mit einer neuerlichen Kampagne der Bevölkerung Sand in die Augen zu streuen“.

Diese Blase sei nun geplatzt. „Als ob der Schwanz mit dem Hund wedeln würde, ist in einer Pressekonferenz verlangt worden, dass der neue Bundesminister einen Zeitplan erstellen muss. Wie bitte soll das gehe,n wenn unklar ist wann und wie die beiden Höchstgerichte, die das noch drehen könnten entscheiden? Das könnte nicht einmal Superman und konnte auch von Hanke nicht erwartet werden,“ so Rehm. Auch der Lobautunnel werde allen Verschleierungen zum Trotz nicht gebaut, sondern es werde nur lediglich hochriskant darauf spekuliert  dass das irgendwann leichter gehen werde wenn man nun plant, den Nordteil der S1 als Sackgassenautobahn rasch in Angriff zu nehmen, anstatt die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs abzuwarten. „Anstatt nun in autobahnfixierter Denkfaulheit davon zu träumen, dass schon alle Bauwünsche irgendwie bis vorgestern oder 2030 erfüllt werden würden und anstatt viel Steuergeld für eine aktuell laufende Pro-S8 Plakatkampagne auszugeben sollte an Zukunftslösungen für den Verkehr in der Ostregion gearbeitet werden“, so Rehm.

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Autobahn © Markus Spiske / pexels.com