Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität(current)1
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Mobilität

S34-Spange Wörth:  Gerichtsurteil bringt großes Fragezeichen

18.07.2026

Brisante S34-Überraschung zeigt; Spange Wörth gar nicht wirklich bewilligt

RechtJustizParagraph.jpg.jpg
© succo - pixabay.com
Die geplante S34 Traisental Schnellstraße bleibt umstritten: Nach dem jüngsten Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG) zur Spange Wörth spricht die Umweltorganisation VIRUS von einer überraschenden rechtlichen Hürde. Eine im Urteil enthaltene Bedingung könnte dazu führen, dass die Genehmigung vorerst nicht umgesetzt werden kann.

 

Nach Angaben von VIRUS enthält die Entscheidung des BVwG eine aufschiebende Bedingung, wonach zunächst ein weiteres UVP-Änderungsgenehmigungsverfahren durchgeführt werden müsse. Erst danach könne die abgeänderte Bewilligung tatsächlich genutzt werden.
 

„Eine aufschiebende Bedingung verunmöglicht eine Inanspruchnahme des vom Gericht abgeänderten Bescheides, bevor nicht ein UVP-Änderungsgenehmigungsverfahren beantragt und durchgeführt wurde“, erklärt VIRUS-Verfahrenskoordinator Wolfgang Rehm.
 

Naturschutzmaßnahmen als Streitpunkt 

Auslöser für das zusätzliche Verfahren seien laut VIRUS bislang nur unzureichend konkretisierte Naturschutzmaßnahmen. Diese hätten nach Ansicht der Organisation bereits im nun abgeschlossenen Verfahren vollständig behandelt werden müssen.

„Das wurde von uns wiederholt gefordert und hätte eigentlich Gegenstand des gerade abgeschlossenen Verfahrens sein müssen, wurde aber durch diesen vermeintlichen Kunstgriff ausgelagert“, kritisiert Rehm.
 

Die Umweltorganisation hält diese Vorgangsweise für rechtlich problematisch und kündigt an, diesen Punkt bei einer möglichen Anrufung des Verwaltungsgerichtshofs (VwGH) zum Thema zu machen.
 

Baustart weiter offen 

Ein Änderungsverfahren könnte sich,  ähnlich wie das ursprüngliche UVP-Verfahren , über mehrere Instanzen ziehen. Dabei müssten auch die bisherigen Verfahrensparteien erneut eingebunden werden.

Nach Einschätzung von VIRUS bedeutet dies, dass die aktuelle Bewilligung nicht unmittelbar genutzt werden könne und ein Baubeginn auf unbestimmte Zeit nicht möglich sei.
 

„Die Ampel steht somit unbefristet weiter auf rot“, sagt Rehm und bezeichnet den Ausgang für die Projektbefürworter als möglichen „Pyrrhussieg“.
 

Die S34-Spange Wörth ist seit Jahren Gegenstand intensiver Diskussionen zwischen Befürwortern, die eine bessere Verkehrsanbindung und Entlastung bestehender Straßen erwarten, und Umweltorganisationen, die negative Auswirkungen auf Natur, Klima und Flächenverbrauch befürchten. Die weitere Entwicklung hängt nun maßgeblich davon ab, wie die rechtlichen Fragen rund um das zusätzliche Genehmigungsverfahren geklärt werden.

  • Drucken
  • Empfehlen
18.07.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Petition: Engerthstraße macht Platz - für Menschen, für aktive Mobilität

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

XPENG plant weltweiten Start neuer Fahrassistenz ab 2027

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Mittwoch, 12. August 2026, 69.893 Artikel Online

Weitere Themen

  • 10.000 Elektrobusse in Lateinamerika: Ein Turbo für die Verkehrswende
  • Mit dem E-Auto durch Europa: So gelingt die Urlaubsreise ohne Ladefrust
  • Plenitude eröffnet neuen Ultraschnellladehub in Hallein
  • Lobau brennt, Wien schwitzt - aber Bürgermeister Ludwig hält am Tunnel fest
  • Strom, der verpufft
  • Vier von zehn Kindern fahren noch nicht sicher Rad
  • The Mobility House bündelt Nordamerika-Geschäft mit PowerFlex
  • 1.000 E-Lkw auf Österreichs Straßen: Elektromobilität im Schwerverkehr nimmt Fahrt auf
  • Polestar baut Deutschland-Vertrieb weiter aus: Neue Standorte in Hamburg und Bielefeld
  • Burgenland baut E-Bus-Offensive aus: 20 neue Ladesäulen und neun Elektrobusse im Einsatz
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
11.789 Artikel | Seite 1 von 1.179

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
RechtJustizParagraph.jpg.jpg

© succo - pixabay.com