Rumänien: Auch zweiter Atomreaktor geht vom Netz
In der Vorwoche wurde in Rumänien ein Felsen in der Donau gesprengt, um wegen des niedrigen Wasserstands mehr Wasser zum AKW Cernavoda leiten zu können, da die Donau derzeit nur etwa ein Drittel des Wassers führt als sonst um diese Jahreszeit. Mit der Sprengung wurde versucht, die Abschaltung des zweiten Reaktors des Atomkraftwerks Cernavoda zu verhindern, da das Atomkraftwerk rein mit dem Wasser der Donau gekühlt wird. Ziel der Sprengung war, mit den Gesteinsmengen den Wasserstand an anderer Stelle, nahe des Atomkraftwerks, zu erhöhen und die Schifffahrt auf der Donau zu erleichtern. Der Wasserstand beim AKW blieb aber dennoch zu niedrig. Darum wird nun auch der 2. Block des Kernkraftwerks heruntergefahren.
Dacia und Ford haben nun bis 19.8. ihre Produktion eingestellt, nachdem der rumänische Ministerpräsident Ilie Bolojan die Industrie zum Stromsparen aufrief. Weitere Industriebereiche sollen nun diese Woche ebenfalls ihre Produktion befristet stoppen. Auch Privatpersonen sollen ihren Strombedarf soweit wie möglich reduzieren. Das Kernkraftwerk liefert im Normalfall etwa 20% des Stroms von Rumänien. Derzeit muss Rumänien täglich zwischen 2000 und 2500 Megawatt Strom einführen, wie der Ministerpräsident feststellte. Auslöser der Krise sei die extreme Hitzewelle, Wassermangel sowie eine damit einhergehende Dürre.
Dacia und Ford haben nun bis 19.8. ihre Produktion eingestellt, nachdem der rumänische Ministerpräsident Ilie Bolojan die Industrie zum Stromsparen aufrief. Weitere Industriebereiche sollen nun diese Woche ebenfalls ihre Produktion befristet stoppen. Auch Privatpersonen sollen ihren Strombedarf soweit wie möglich reduzieren. Das Kernkraftwerk liefert im Normalfall etwa 20% des Stroms von Rumänien. Derzeit muss Rumänien täglich zwischen 2000 und 2500 Megawatt Strom einführen, wie der Ministerpräsident feststellte. Auslöser der Krise sei die extreme Hitzewelle, Wassermangel sowie eine damit einhergehende Dürre.