Rotorblattlagertausch in Michelsbach
Die V 29 / 225 kW–Anlage ging im Juli 1995 als erste netzgekoppelte Windkraftanlage Österreichs ans Netz, die als Bürgerbeteiligungsprojekt realisiert wurde. Nach neun Jahren relativ problemlosen Betriebs zeichnet sich eine größere Reparatur ab:
Bereits seit mehreren Monaten läuft die Anlage nicht mehr zur Zufriedenheit der Betreiber. Vor allem bei höheren Windgeschwindigkeiten bei denen ansonsten die besten Ergebnisse erzielt wurden, schaltete sich die Maschine immer wieder automatisch ab. Sowohl für die WEB–Techniker als auch für die Serviceteams von Vestas–Deutschland blieb dieses ungewöhnliche Verhalten relativ lange unerklärbar. Erst der Besuch eines dänischen Vestas–Fachmannes brachte vor einigen Tagen Licht in die Angelegenheit. Was bereits von einigen Technikern vermutet wurde, bestätigte sich: ein Rotorblattlager ist schadhaft und muss getauscht werden. Rotorblattlager verbinden die Flügel mit der Nabe und erfüllen eine wichtige Funktion beim Pitchen – so wird das in den Wind Drehen der Flügel bei größeren Windgeschwindigkeiten genannt.
„In Europa ist eine solche Abnützungserscheinung bei diesem Typ erst einmal vorgekommen. Möglicherweise ist sie ein Resultat der größeren Böigkeit des Windes im Alpenvorland. Der Standort Michelbach ist sehr turbulent, weil in Kammlage und geringer Nabenhöhe„, erläutert WEB– Betriebsführer Dietmar Schweighart. Da weiterhin unklar ist, welches der drei Rotorblattlager schadhaft ist, werden sicherheitshalber alle drei getauscht. Diese Reparatur ist bis auf einen Selbstbehalt von tausend € durch eine Versicherung abgedeckt. Vestas Deutschland hat bei der Schadensanalyse Fehler eingestanden und bereits schriftlich die Abgeltung des Produktionsausfalls zugestanden. Der Tausch der Rotorblattlager wird in den kommenden Wochen durchgeführt.
Winfried Dimmel
Bereits seit mehreren Monaten läuft die Anlage nicht mehr zur Zufriedenheit der Betreiber. Vor allem bei höheren Windgeschwindigkeiten bei denen ansonsten die besten Ergebnisse erzielt wurden, schaltete sich die Maschine immer wieder automatisch ab. Sowohl für die WEB–Techniker als auch für die Serviceteams von Vestas–Deutschland blieb dieses ungewöhnliche Verhalten relativ lange unerklärbar. Erst der Besuch eines dänischen Vestas–Fachmannes brachte vor einigen Tagen Licht in die Angelegenheit. Was bereits von einigen Technikern vermutet wurde, bestätigte sich: ein Rotorblattlager ist schadhaft und muss getauscht werden. Rotorblattlager verbinden die Flügel mit der Nabe und erfüllen eine wichtige Funktion beim Pitchen – so wird das in den Wind Drehen der Flügel bei größeren Windgeschwindigkeiten genannt.
„In Europa ist eine solche Abnützungserscheinung bei diesem Typ erst einmal vorgekommen. Möglicherweise ist sie ein Resultat der größeren Böigkeit des Windes im Alpenvorland. Der Standort Michelbach ist sehr turbulent, weil in Kammlage und geringer Nabenhöhe„, erläutert WEB– Betriebsführer Dietmar Schweighart. Da weiterhin unklar ist, welches der drei Rotorblattlager schadhaft ist, werden sicherheitshalber alle drei getauscht. Diese Reparatur ist bis auf einen Selbstbehalt von tausend € durch eine Versicherung abgedeckt. Vestas Deutschland hat bei der Schadensanalyse Fehler eingestanden und bereits schriftlich die Abgeltung des Produktionsausfalls zugestanden. Der Tausch der Rotorblattlager wird in den kommenden Wochen durchgeführt.
Winfried Dimmel