„Rote Liste der Tagfalter Österreichs“ NEU!
Österreichs Schmetterlinge bekommen endlich die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Nach mehr als zwei
Jahrzehnten wird die „Rote Liste der Tagfalter Österreichs“ umfassend aktualisiert. Bereits laut der letzten
Erhebung gelten über 50 Prozent der heimischen Tagfalterarten als gefährdet. Um den aktuellen Status zu
erfassen, rufen der Naturschutzbund und das Umweltbundesamt (UBA) die Bevölkerung jetzt dazu auf, aktiv an diesem wissenschaftlichen Großprojekt mitzuwirken.
Schmetterlinge sind weit mehr als bunte Botschafter des Sommers: Als Bestäuber und wichtiger Teil der Nahrungskette sind sie unverzichtbare Motoren eines funktionierenden Ökosystems. Doch die bisherige Datengrundlage für ihren Schutz ist veraltet. Die aktuelle „Rote Liste der Tagfalter Österreichs“ stammt aus dem Jahr 2005 – in der Ökologie eine Ewigkeit.
Seit der letzten Erhebung haben Klimawandel und intensive Landwirtschaft die Lebensräume massiv verändert. Daher braucht es dringend aktuelle Daten, um Schutzmaßnahmen dort zu setzen, wo sie wirklich gebraucht werden.
Upgrade für ein wissenschaftliches Alarmsystem
Rote Listen sind mehr als bloße Bestandsverzeichnisse: Als wissenschaftliches Alarmsystem zeigen sie objektiv auf, welche Arten bereits gefährdet sind oder kurz vor dem Verschwinden stehen. Damit bilden sie das unverzichtbare Fundament für politische Grundsatzentscheidungen, gezielte Förderungen sowie behördliche Genehmigungsverfahren.
Um den Status der rund 215 heimischen Tagfalterarten präzise neu zu bewerten, werden nun alle verfügbaren Kräfte für eine umfassende Inventur gebündelt.
„Österreich sucht seine Schmetterlinge“: Jeder Fund zählt!
Das Herzstück der Datensammlung ist die Naturschutzbund-Plattform www.naturbeobachtung.at. Hier fließen
Expert*innenwissen und Citizen Science zusammen. Der Naturschutzbund wertet dafür nicht nur Fachdaten aus, sondern bereitet das gesamte Spektrum an Sichtungen für die Neubewertung der Roten Liste auf.
Mitmachen beim Citizen Science Award 2026
Unter dem Motto „Schmetterlingen auf der Spur“ sind österreichweit alle Schulen, Familien und jeder einzelne
Naturbegeisterte noch bis zum 31. Juli 2026 eingeladen, Teil eines wirksamen Forschungsteams zu werden – und die Teilnahme lohnt sich doppelt:
Auf los geht’s los!
Einfach Fotos von Tagfaltern auf www.naturbeobachtung.at oder der gleichnamigen App teilen. Die Daten werden von Expert*innen ausgewertet und für eine topaktuelle neue „Rote Liste der Tagfalter Österreichs“ aufbereitet. Danke für jeden Beitrag!
Jahrzehnten wird die „Rote Liste der Tagfalter Österreichs“ umfassend aktualisiert. Bereits laut der letzten
Erhebung gelten über 50 Prozent der heimischen Tagfalterarten als gefährdet. Um den aktuellen Status zu
erfassen, rufen der Naturschutzbund und das Umweltbundesamt (UBA) die Bevölkerung jetzt dazu auf, aktiv an diesem wissenschaftlichen Großprojekt mitzuwirken.
Schmetterlinge sind weit mehr als bunte Botschafter des Sommers: Als Bestäuber und wichtiger Teil der Nahrungskette sind sie unverzichtbare Motoren eines funktionierenden Ökosystems. Doch die bisherige Datengrundlage für ihren Schutz ist veraltet. Die aktuelle „Rote Liste der Tagfalter Österreichs“ stammt aus dem Jahr 2005 – in der Ökologie eine Ewigkeit.
Seit der letzten Erhebung haben Klimawandel und intensive Landwirtschaft die Lebensräume massiv verändert. Daher braucht es dringend aktuelle Daten, um Schutzmaßnahmen dort zu setzen, wo sie wirklich gebraucht werden.
Upgrade für ein wissenschaftliches Alarmsystem
Rote Listen sind mehr als bloße Bestandsverzeichnisse: Als wissenschaftliches Alarmsystem zeigen sie objektiv auf, welche Arten bereits gefährdet sind oder kurz vor dem Verschwinden stehen. Damit bilden sie das unverzichtbare Fundament für politische Grundsatzentscheidungen, gezielte Förderungen sowie behördliche Genehmigungsverfahren.
Um den Status der rund 215 heimischen Tagfalterarten präzise neu zu bewerten, werden nun alle verfügbaren Kräfte für eine umfassende Inventur gebündelt.
„Österreich sucht seine Schmetterlinge“: Jeder Fund zählt!
Das Herzstück der Datensammlung ist die Naturschutzbund-Plattform www.naturbeobachtung.at. Hier fließen
Expert*innenwissen und Citizen Science zusammen. Der Naturschutzbund wertet dafür nicht nur Fachdaten aus, sondern bereitet das gesamte Spektrum an Sichtungen für die Neubewertung der Roten Liste auf.
Mitmachen beim Citizen Science Award 2026
Unter dem Motto „Schmetterlingen auf der Spur“ sind österreichweit alle Schulen, Familien und jeder einzelne
Naturbegeisterte noch bis zum 31. Juli 2026 eingeladen, Teil eines wirksamen Forschungsteams zu werden – und die Teilnahme lohnt sich doppelt:
- Forschung wirkt: Jedes Foto und jede Meldung helfen dabei, die Verbreitungskarten zu vervollständigen – und damit die Rote Liste zu aktualisieren.
- Es winken tolle Preise: Im Rahmen des Citizen-Science-Awards des OeAD (im Auftrag des BMFWF) warten attraktive Preise für die engagiertesten Datensammler*innen.
Auf los geht’s los!
Einfach Fotos von Tagfaltern auf www.naturbeobachtung.at oder der gleichnamigen App teilen. Die Daten werden von Expert*innen ausgewertet und für eine topaktuelle neue „Rote Liste der Tagfalter Österreichs“ aufbereitet. Danke für jeden Beitrag!