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Revolutionere Biodiversitätsforschung mit Drohnen

16.09.2024

Drohnen ermöglichen bahnbrechende eDNA - Neue Möglichkeiten für Biodiversitätsmonitoring

© Wilderness International / Einsatz der Spezialdrohnen für Biodiversitätsforschung
© Wilderness International / Einsatz der Spezialdrohnen für Biodiversitätsforschung
Herkömmliche Methoden zur Überwachung der Biodiversität sind oft mit einem hohen Zeit und Kostenaufwand verbunden. Das im März 2024 gestartete eDNA Projekt bietet jedoch eine revolutionäre Alternative. Mithilfe der Matrice - Drohnen von DJI, die mit einem speziell entwickelten Roboterarm der ETH Zürich ausgestattet sind, können Forschende nun eDNA-Proben aus Baumkronen sammeln - in einer Zone, die reich an Artenvielfalt, aber schwer zugänglich ist.
Diese Methode ist nicht nur schneller und minimal invasiv, sondern bietet auch eine kostengünstige Lösung für eine langjährige Forschungslücke.
Spitzentechnologie für den Naturschutz
Die Zusammenarbeit stellt einen bedeutenden Fortschritt bei der Anwendung von Drohnentechnologie in der wissenschaftlichen Forschung dar. Die für dieses Projekt angepasste DJI Matrice-Drohne ermöglicht das Sammeln
von eDNA, sodass Wissenschaftler die Arten identifizieren können, die an einem bestimmten Ort vorkommen,
indem sie DNA - Spuren analysieren, die Organismen hinterlassen.
Diese Technik ist besonders wertvoll für die Erforschung der Artenvielfalt in den oberen Regenwaldschichten. Hier leben schätzungsweise 60 bis 90 % der Arten des Regenwaldes, doch wegen der schweren Zugänglichkeit wurden diese in der Vergangenheit nur unzureichend untersucht.
Seit Beginn des Projekts wurden 36 Proben an drei Standorten im peruanischen Regenwald gesammelt, die von Wilderness International geschützt werden. Die eDNA-Analyse liefert wichtige Erkenntnisse über die Artenvielfalt dieser Regionen und unterstützt die Bemühungen der NGO Wilderness International , diese wichtigen Lebensräume zu erhalten.
Partnerschaft und zukünftige Anwendungen
Unterstützt wird das Projekt von einem Netzwerk engagierter Partner: Die ETH Zürich hat die innovative Technologie zur Probenentnahme entwickelt, die Audi Stiftung für Umwelt trägt die Projektkosten und DJI stellt die nötige Drohnentechnologie zur Verfügung. Zudem liefert die lokale Forschungsorganisation Fauna Forever Vergleichsdaten aus konventioneller Biodiversitätsforschung und gewährleistet so eine umfassende Analyse der Wirksamkeit der neuen Technik. “Das Monitoring der Biodiversität auf der Grundlage drohnengestützter eDNA-
Erhebung und Auswertung ist für die Naturschutzarbeit von Wilderness International wegweisend”, betont Kai
Andersch, CEO der Stiftung Wilderness International. „Diese Methode verbessert für uns nicht nur das Monitoring
bereits geschützter Gebiete, sondern verspricht auch eine Revolution bei der Identifizierung neuer Schutzgebiete, sodass wir Primärwälder effizienter schützen können.“
In Zukunft plant Wilderness International, den Einsatz dieser Technologie auf seine Naturschutzgebiete in Kanada auszuweiten, wo bisher nur begrenzte Daten zur Artenvielfalt vorliegen. Die globale Anwendung dieser Methode bietet zudem das Potenzial, erhebliche Wissenslücken in der weltweiten Biodiversitätsforschung zu schließen.
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16.09.2024 | Autor*in: holler
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