Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit(current)2
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ernährung und Gesundheit

"Reste vom Feste" neu interpretieren statt wegschmeißen

26.12.2024

Bäuerinnen zeigen, wie aus Speiseresten weitere Köstlichkeiten entstehen

baguetteBroteüberbacken.jpg
Überbackene Brote © Hans pixabay.com
Wien - Die Weihnachtszeit und die darauffolgenden Festtage sind wahre Höhepunkte des kulinarischen Genusses. Doch oft bleiben nach den opulenten Mahlzeiten zahlreiche Reste zurück. "Braten, Lebkuchen und Co. müssen keineswegs in der Biotonne landen. Unsere heimischen (Seminar-)Bäuerinnen geben Inspirationen, wie aus übrig gebliebenen Speisen im Handumdrehen neue, schmackhafte Gerichte entstehen können", betont Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger.

Das Familienessen ist vorüber, das Geschirr abgeräumt, jedoch stapeln sich noch Essensreste in den Töpfen und Pfannen. Wie sich daraus neue, schmackhafte Gerichte zubereiten lassen, zeigen die heimischen Bäuerinnen. Bratenreste eignen sich beispielsweise hervorragend für Knödelfüllen oder pikante Fleischstrudel. Aus Rindfleisch können Rindfleischsalat, saures Rindfleisch oder eine Sulz gezaubert werden. Gemüsereste lassen sich zu Strudel, Laibchen oder überbackenen Gemüse-Palatschinken verarbeiten. Selbst Weihnachtskekse und Lebkuchen können in neuen Varianten wie Parfait oder Kompott nochmals den Gaumen erfreuen.

Konkrete Inspiration bieten Plattformen wie www.regionale-rezepte.at, www.esserwissen.at und www.landwirtschaft-verstehen.at. Dort finden Konsumentinnen und Konsumenten eine Vielzahl an Rezepten und Tipps zur nachhaltigen Resteverwertung. Die Plattform "Esserwissen" lädt zudem zum "nachhaltigen Kochen ohne Rezept" ein, während Videos wie die Vorarlberger Reihe "Zäm kocha“ anschaulich zeigen, wie aus wenigen Zutaten vollwertige Mahlzeiten entstehen können.

Österreichs Seminarbäuerinnen bieten zudem mehrere Broschüren an, die kreative und leicht nachzukochende Gerichte enthalten.  www.seminar-baeuerinnen.at/rezeptbroschueren/ Eine widmet sich speziell der Resteküche.
 

Es kommt auch auf die Lagerung an
 

Die Bäuerinnen geben darüber hinaus wertvolle Hinweise, wie sich Lebensmittelverluste durch den bewussten Einkauf und die richtige Lagerung vermeiden lassen. Denn oft verderben Lebensmittel, wenn zu große Mengen eingekauft worden sind. Es hilft hier, einen Einkaufzettel zu schreiben und bei Angeboten zu prüfen, ob es die Großpackung sein muss. Gut verpackt und richtig gelagert, bleiben Lebensmittel lange frisch.

Speisereste können ebenfalls vor der Tonne gerettet werden, wenn man sie richtig lagert. Zu viel Suppe kann beispielsweise portionsweise in Joghurtbechern oder Eiswürfelbehältern eingefroren und später einfach aufgetaut werden. Weihnachtskekse bleiben frisch, wenn sie direkt nach dem Backen eingefroren werden - so stehen sie auch Wochen später noch für genussvolle Momente bereit.
 

Lebensmitteln den verdienten Wert geben


"Die Feiertage müssen somit kein Anlass für Verschwendung sein. Jede und jeder Einzelne kann durch sein bzw. ihr Einkaufs- und Ernährungsverhalten dazu beitragen, dass weniger Lebensmittel im Abfall landen. Das schont nicht nur das Klima, sondern auch die Geldbörse und gibt Lebensmittel den Wert, den sie auch verdienen", streicht die Bundesbäuerin hervor. (Schluss) kra


Konkrete Beispiele für Restlrezepte:

Rindfleischaufstrich:

 www.landwirtschaft-verstehen.at/genuss/rezepte/detail/rindfleischaufstrich-1

Überbackene Käsebrote:

 www.landwirtschaft-verstehen.at/genuss/rezepte/detail/ueberbackene-kaesebrote-1

Scheiterhaufen:

www.regionale-rezepte.at/de/rezept/1013/Scheiterhaufen.htm

Gemüse-Dinkel-Strudel mit Schafkäsesauce:

www.regionale-rezepte.at/de/rezept/187/gemuese-dinkel-strudel-mit-schafkaesesauce.htm

Bauernbrot-Fleischknödel:

 www.esserwissen.at/nachhaltig-essen/kochen-ohne-rezept/knoedelkueche

  • Drucken
  • Empfehlen
26.12.2024
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Warum Tiefschlaf unser Gedächtnis fördert

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Verkehrslärm und soziale Benachteiligung erhöhen Herz-Kreislauf-Risiko

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Donnerstag, 12. Februar 2026, 68.247 Artikel Online

Weitere Themen

  • Neue Zahnpasta stoppt Parodontitis-Erreger
  • Grenzüberschreitendes INTERREG-Projekt „PollenCare“ gestartet
  • Hanfsamen bestellen – die besten Seiten & Shops im Überblick
  • Mit Rezepten von Bäuerinnen "das Beste aus dem Reste vom Feste" machen
  • Lebensmittelverschwendung: Bewusst genießen statt wegwerfen
  • Wenn Liebe unter die Haut geht: Wie Oxytocin und Zärtlichkeit die Wundheilung fördern
  • Macht uns der Duft vom Tannenbaum glücklicher?
  • Versteckte Auslöser von Alzheimer:  Infektionen und Diabetes erhöhen das Risiko 
  • Experte der Ärztekammer: Sicheres Silvester ohne Böller
  • Lachen verbindet:  Echtes Lachen vertreibt Einsamkeit –  Vor dem Bildschirm kann das nicht
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
3.202 Artikel | Seite 1 von 321

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
baguetteBroteüberbacken.jpg

Überbackene Brote © Hans pixabay.com