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"Resistance for Peace" besetzt Asfinag–Haus

18.02.2007

Sofortiger Stopp der Bohrungen in der Lobau gefordert, da Tunnel nicht gebaut werden kann

© Resistance for Peace
© Resistance for Peace
Wien – Am vergangenen Donnerstag besetzen 8 Aktivisten der NGO "Resistance for Peace das Asfinag–Haus im 23. Bezirk. Sie kletterten auf die 1. Dachebene und zeigten ein Banner, auf dem zu lesen stand: "Stopp Lobau–Bohrungen. Stopp A5."
Informanten hätten „Resistance for Peace„ mitgeteilt, dass der Lobautunnel zur S1 nicht gebaut werden könne– Gründe sind die unerwartet ungünstige Bodenbeschaffenheit, was die Kosten des 8,5 km langen Tunnels auf über 3 Mrd. Euro erhöhen, auch deswegen sei der Spatenstich zur A5 schon mehrmals verschoben worden, so die Vertreter der NGO. Die A5 würde im Norden an die S1 anschließen, nach der jetzigen Lage jedoch in die Südosttangente in den Wiener Stadtverkehr einmünden.
Resistance for Peace fordert deshalb den sofortigen Stopp der Bohrungen in der Lobau, da andernfalls ca. 350.000 Euro verschwendet werden würden (Gesamtvolumen des Bohrauftrags ist laut. Asfinag 500.000 Euro). " Es sei an der Zeit, dass die Politik endlich eine vernünftige Verkehrpolitik macht, so Peter Rosenauer von Resistance for Peace, so fahre z.B. die Rollende Landstraße mit geringer Auslastung und Öffentliche Verkehrsmittel seien oft unattraktiv gestaltet. Das Grundrecht auf die gesundheitliche Unversehrtheit müsse höher bewertet werden als der freie Warenverkehr, da durch den Straßenverkehr und dessen Emissionen zigtausende Menschen sterben würden.
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18.02.2007 | Autor*in: holler
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