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Renault ZE: Kangoo und Fluence können in Elektroauto–Variante bestellt weden

01.10.2010

Eine ganze Modellreihe, rein elektrisch betrieben, das ist das Ziel von Renault

© Renault
© Renault
Das hundert Prozent elektrisch betriebene Fahrzeug ist die einzige Lösung für eine emissionsfreie Mobilität für jedermann, meint man bei Renault. Im Einklang mit dem Umweltengagement Renault eco² soll daher die breite Markteinführung von Elektrofahrzeugen Renault Z.E. ermöglicht werden und so einen entscheidenden Beitrag zur Schonung der Umwelt leisten.
In Ländern mit Steuerbegünstigung sollen die Verkaufspreise der ersten beiden, Mitte 2011 eingeführten Fahrzeuge der Modellpalette mit denen der jeweiligen Versionen mit Verbrennungsmotor vergleichbar sein.
Folgende Preise wurden bekannt gegeben:
Der Renault Fluence Z.E. kostet (ohne Batterie):
• in Europa etwa 26.000 Euro inklusive der jeweiligen Mehrwertsteuer ohne Steuerbegünstigung
• in Frankreich ab 21.300 Euro inklusive Mehrwertsteuer (nach Abzug der Steuerbegünstigung von 5.000 Euro)
Der Renault Kangoo Express Z.E. kostet (ohne Batterie):
• ab 20.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer in Europa ohne Steuerbegünstigung
• ab 15.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer1 in Frankreich (nach Abzug der Steuerbegünstigung von 5.000 Euro)
Zu diesem Kaufpreis kommt ein monatlicher Pauschalpreis für die Batterie–Miete hinzu:
• 72 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer für Renault Kangoo Express Z.E.
• 79 Euro inklusive Mehrwertsteuer für Renault Fluence Z.E.
Mit Bekanntgabe der Preise können die Modelle Renault Kangoo Express Z.E. und Renault Fluence Z.E. bestellt werden.
Renault stellt auch zwei weitere E–Fahrzeuge vor: den Renault Twizy und den Renault ZOE. Concept. Sie zeigen einen Ausblick auf das Design der Serienfahrzeuge, deren Markteinführung im zweiten Halbjahr 2011 und Mitte 2012 erfolgen wird.
Gleichzeitig entwickelt Renault eine Nachladeinfrastruktur, die zeitgleich mit den Renault Z.E. Fahrzeugen auf den Markt kommen wird. Dazu sind von der Renault–Nissan Allianz zahlreiche Abkommen mit Staaten, Energieunternehmen und anderen Partnern wie zum Beispiel Better Place geschlossen wurden– bis dato mehr als 63 Verträge weltweit.
Bereits Ende des Jahres und bis zum Serienstart Mitte 2011 werden für ausgewählte Partnern in zehn Ländern mehr als 600 Prototypen im Rahmen von Pilotprojekten zu Verfügung stehen.
Désir, dasheißt auf Deutsch Begierde– und Begierde weckt die Coupé–Studie DeZir. Es ist ein Zweisitzer mit Elektroantrieb, der in wunderbarem Design zeigt, wie es weiter gehen kann. Flügeltüren, groß dimensionierte Räder und markante Lichter sorgen für Aufmerksamkeit– gleichzeitig fortschrittlicher Leichtbau und umweltschonende Technik in einem Fahrzeug vereint. Die Form der Fahrgastzelle soll, so Renault, an das Cockpit eines Jagdfliegers erinnern. Heckscheibe gibts keine, stattdessen 2 Kameras, die freie Sicht nach hinten beiten. Die Sitze für den Fahrer und Beifahrer sind unterschiedlich– in der Bankmitte nicht voneinander getrennt. Auch die Türverkleidungen unterscheiden sich– rot die Fahrertür, mit weißem Leder die Beifahrertür. Ein Display zeigt Route, Reichweite und sogar die nächsten Stromtankstellen an. Einen Sound zur Warnung anderer Verkehrsteilnehmer hat das Auto auch, vom Fahrer an eigenen Wünsche anpassbar. Der 150 PS Elektromotor ist im Heck, das maximale Drehmoment beträgt 226 Newtonmeter. Das heißt von 0 auf 100 km/h in fünf Sekunden und 180 km/h Höchstgeschwindigkeit. Die Lithium–Ionen–Batterie hat eine Kapazität von 24 kWh und ist hinter den Sitzen platziert, Reichweite 160 Kilometer. Durch einen stromlinienförmigen Fahrzeugboden und den Diffusor am Heck beträgt der Cw–Wert nur 0,25! Beim Bremsen wird Bewegungsenergie zurückgewonnen und wieder in die Batterie gespeichert.
Geladen werden kann der Désir in 3 Varianten: an normaler Steckdose in acht Stunden, mit Schnellladung an einer 400–Volt–Drei–Phasen–Kraftstrom­steckdose – mit 80–Prozent Aufladung in 20 Minuten. Außerdem soll das Quickdrop–System den Wechsel der Batterie innerhalb von 3 Minuten möglich machen. Das Gewicht der Kevlar–Karosserie ist nur 830 Kilo. Klingt alles grandios– da kann man nur hoffen, dass ein Teil davon auch in einem Serienfahrzeug realisiert wird.
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01.10.2010 | Autor*in: holler
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