RegioSolar schafft Forum für bundesweite Solarinitiativen in Deutschland
Über 50 Solarinitiativen aus ganz Deutschland nutzten voriges Wochenende die Gelegenheit, sich auf der RegioSolar, der ersten Bundeskonferenz für Solarinitiativen, in Berlin vorzustellen. Die RegioSolar war vom Bundesumweltministerium und dem Bundesverband Solarindustrie (BSi) e.V. initiiert worden, um den lokalen und regionalen Akteuren eine "Plattform des Gedanken– und Erfahrungsaustauschs„ zu bieten. Auf dem Programm standen Vorträge und Podiumsdiskussionen, Workshops, Posterpräsentationen und die Meisterfeier der Solarbundesliga.
Die Gruppen, die sich im Berliner Umweltforum vorstellten, zeichneten sich durch ihre Kreativität, Professionalität und ein großes Engagement aus. Zu den süddeutschen Initiativen zählte zum Beispiel „Sonnenstrom vom Watzmann bis zum Wendelstein„. Die Interessensgemeinschaft von Handwerk, Umweltverbänden, Banken und Kommunalpolitik hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2006 in den Landkreisen Traunstein, Berchtesgadener Land und Rosenheim Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 30 Megawatt zu installieren.
Ein ehrgeiziges Ziel verfolgt auch „Ziel 21 – Wir schaffen die Energiewende!„ aus Fürstenfeldbruck. Bis 2030 will der Landkreis seinen Strom– und Wärmebedarf komplett durch erneuerbare Energien decken.
Zu den Pionieren der Solarenergie, die sich auf der Bundeskonferenz vorstellten, gehörten die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solarinitiativen und der Verband der Solar–Einkaufsgemeinschaften. Erstere hat ihren Ursprung im Verein Sonnenkraft in Freising, der sich seit über 20 Jahren für die Energiewende engagiert. 1993 konnten sie in Freising als erste bundesweite Kommune die kostendeckende Vergütung für Solarstrom erwirken. Die Solar–Einkaufsgemeinschaften, ein Konzept aus Oberösterreich, ebneten der Solartechnik durch gemeinsamen Einkauf, Baukurse und intensive Aufklärungsarbeit den Weg nach Süddeutschland.
Die Gemeinde Furth zeigte auf, wie die Versorgung aus erneuerbaren Energien für die 3.000 Einwohner heute zur Normalität geworden ist.
Doch nicht nur im Süden, auch in anderen Regionen Deutschlands ist Solarenergie auf dem Vormarsch. Initiativen wie „Sonne über Pankow„ und „Bürger–Solar Berlin„ berichteten über Solar–Aktivitäten in der Hauptstadt.
Die Stadt Gelsenkirchen erläuterte, wie sie von der „Stadt der tausend Feuer„ zur „Stadt der tausend Sonnen„ werden will. Ein Vertreter der Hamburger Umweltbehörde demonstrierte, wie Solartechnik dem norddeutschen Wetter trotzt und sich auch hier langsam, aber stetig durchsetzt.
Auf großes Interesse stieß auch die Initiative „SolarBrücke Obrigheim–Bibris„. In dem gemeinsamen Projekt der Solarenergie–Vereine der beiden Städte in Baden–Württemberg soll eine symbolische Verbindung mit einem etwa 10 Kilometer breiten „Solar–Korridor„ errichtet werden.
Aus den neuen Bundesländern war unter anderem die „Initiative für Regenerative Energien in Sachsen„ (IRES) vertreten. Sie stellte die Bürgerkraftwerke Freiberg und Tivoli vor.
Mehrfach erwähnt wurde die Solarbundesliga (www.solarbundesliga.de), ein bundesweites Ranking. 2001 ins Leben gerufen, beteiligen sich heute über 600 Kommunen aus ganz Deutschland an dem sportlich–solaren Wettbewerb. Diesjähriger „Deutscher Meister„ ist die bayerische Gemeinde Rettenbach am Auerberg. Hier sind pro Einwohner Solarstromanlagen mit einer Leistungskapazität von 517,8 Watt und fast ein halber Quadratmeter solarthermischer Kollektorfläche pro Kopf installiert.
„Weiter so! Unbedingt weitermachen!„ war dann auch das Fazit der Veranstaltung. Dies galt nicht nur als Appell an die Initiativen, sondern auch an die Veranstalter der Bundeskonferenz. Solarinitiativen und Teilnehmer wünschten sich ein jährliches Treffen an abwechselnden Standorten in Deutschland sowie mehr Vernetzung und intensiveren Austausch untereinander.
Mehr Informationen: Regiosolar.de Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.regiosolar.de oder telefonisch unter der Rufnummer 030 / 29 777 88 20.
Die Gruppen, die sich im Berliner Umweltforum vorstellten, zeichneten sich durch ihre Kreativität, Professionalität und ein großes Engagement aus. Zu den süddeutschen Initiativen zählte zum Beispiel „Sonnenstrom vom Watzmann bis zum Wendelstein„. Die Interessensgemeinschaft von Handwerk, Umweltverbänden, Banken und Kommunalpolitik hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2006 in den Landkreisen Traunstein, Berchtesgadener Land und Rosenheim Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 30 Megawatt zu installieren.
Ein ehrgeiziges Ziel verfolgt auch „Ziel 21 – Wir schaffen die Energiewende!„ aus Fürstenfeldbruck. Bis 2030 will der Landkreis seinen Strom– und Wärmebedarf komplett durch erneuerbare Energien decken.
Zu den Pionieren der Solarenergie, die sich auf der Bundeskonferenz vorstellten, gehörten die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solarinitiativen und der Verband der Solar–Einkaufsgemeinschaften. Erstere hat ihren Ursprung im Verein Sonnenkraft in Freising, der sich seit über 20 Jahren für die Energiewende engagiert. 1993 konnten sie in Freising als erste bundesweite Kommune die kostendeckende Vergütung für Solarstrom erwirken. Die Solar–Einkaufsgemeinschaften, ein Konzept aus Oberösterreich, ebneten der Solartechnik durch gemeinsamen Einkauf, Baukurse und intensive Aufklärungsarbeit den Weg nach Süddeutschland.
Die Gemeinde Furth zeigte auf, wie die Versorgung aus erneuerbaren Energien für die 3.000 Einwohner heute zur Normalität geworden ist.
Doch nicht nur im Süden, auch in anderen Regionen Deutschlands ist Solarenergie auf dem Vormarsch. Initiativen wie „Sonne über Pankow„ und „Bürger–Solar Berlin„ berichteten über Solar–Aktivitäten in der Hauptstadt.
Die Stadt Gelsenkirchen erläuterte, wie sie von der „Stadt der tausend Feuer„ zur „Stadt der tausend Sonnen„ werden will. Ein Vertreter der Hamburger Umweltbehörde demonstrierte, wie Solartechnik dem norddeutschen Wetter trotzt und sich auch hier langsam, aber stetig durchsetzt.
Auf großes Interesse stieß auch die Initiative „SolarBrücke Obrigheim–Bibris„. In dem gemeinsamen Projekt der Solarenergie–Vereine der beiden Städte in Baden–Württemberg soll eine symbolische Verbindung mit einem etwa 10 Kilometer breiten „Solar–Korridor„ errichtet werden.
Aus den neuen Bundesländern war unter anderem die „Initiative für Regenerative Energien in Sachsen„ (IRES) vertreten. Sie stellte die Bürgerkraftwerke Freiberg und Tivoli vor.
Mehrfach erwähnt wurde die Solarbundesliga (www.solarbundesliga.de), ein bundesweites Ranking. 2001 ins Leben gerufen, beteiligen sich heute über 600 Kommunen aus ganz Deutschland an dem sportlich–solaren Wettbewerb. Diesjähriger „Deutscher Meister„ ist die bayerische Gemeinde Rettenbach am Auerberg. Hier sind pro Einwohner Solarstromanlagen mit einer Leistungskapazität von 517,8 Watt und fast ein halber Quadratmeter solarthermischer Kollektorfläche pro Kopf installiert.
„Weiter so! Unbedingt weitermachen!„ war dann auch das Fazit der Veranstaltung. Dies galt nicht nur als Appell an die Initiativen, sondern auch an die Veranstalter der Bundeskonferenz. Solarinitiativen und Teilnehmer wünschten sich ein jährliches Treffen an abwechselnden Standorten in Deutschland sowie mehr Vernetzung und intensiveren Austausch untereinander.
Mehr Informationen: Regiosolar.de Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.regiosolar.de oder telefonisch unter der Rufnummer 030 / 29 777 88 20.