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Regionales Gemüse frei von Pestizid-Rückständen

05.03.2026

Tomaten, Gurken und Paprika punkten im Pestizid-Check

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© Experiment Selbstversorgung
Wien  - Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 testet regelmäßig Obst und Gemüse auf Pestizidrückstände für das Pestizid-Reduktionsprogramm von Billa, Billa Plus und Penny. Drei beliebte Sorten schneiden dabei sehr gut ab: Tomaten, Gurken und Paprika aus der Ostregion sind praktisch frei von Pestizidrückständen. „Wer gerne frisches Gemüse kauft, darf und soll hier gerne zugreifen. Regionales Gemüse hat kurze Transportwege, ist frisch und muss nicht lange gekühlt werden. Das spart Energie und schont damit unser Klima und die Umwelt. Umso erfreulicher ist es, wenn wir keine Pestizid-Rückstände finden“, freut sich Agrarbiologin Anna Pollak. In den letzten drei Jahren wurden in Summe 186 Proben genommen und analysiert.

Regional und ökofreundlich
 

Die getesteten Tomaten, Gurken und Paprika kommen aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Das Pestizid-Reduktionsprogramm von GLOBAL 2000 sorgt dafür, dass auch in der konventionellen Landwirtschaft möglichst wenig Pestizide eingesetzt werden. „Nützlinge wie etwa Schlupfwespen halten Schädlinge wie Spinnmilben in Schach. Dadurch bleibt die Ernte konstant und die Landwirte können auf viele chemisch-synthetische Pestizide verzichten. Das verhindert auch jene Pestizidcocktails, die wir bei unserer Arbeit immer wieder vorfinden“, berichtet Pollak. Bei den untersuchten Betrieben werden zusätzlich Hummeln zur Bestäubung eingesetzt. Das erhöht den Ertrag.
 

Gesund und leicht
 

Gurken bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und liefern Mineralstoffe wie Kalium. Tomaten sind reich an Vitamin C und dem Antioxidans Lycopin, das Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann. Paprika gehört zu den besten Vitamin-C-Quellen überhaupt und enthält zusätzlich Vitamin A und Ballaststoffe. „Nach den Wintermonaten lässt sich so der Vitaminhaushalt wieder auffüllen. Gurken und Tomaten sorgen außerdem dafür, dass wir ausreichend Wasser zu uns nehmen. Und weil es eben frisch ist, enthält es auch mehr Vitamine. Gute Gründe also, zuzugreifen“, so Pollak abschließend.
 

Über das PRP
 

Das Pestizid-Reduktions-Programm (PRP) von GLOBAL 2000 arbeitet eng mit Bäuerinnen und Bauern sowie dem Handelsunternehmen REWE zusammen, um den Einsatz von Pestiziden zu verringern. Das PRP-Team kontrolliert weltweit Obst- und Gemüsesorten auf die Einhaltung strenger Pestizid-Richtlinien. In über 20 Jahren hielten mehr als 90 % der Proben die strengen Kriterien des PRP ein.

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