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Raus aus dem Stillstand bei der Energiewende!

25.11.2025

Grüne Vorarlberg legen Maßnahmenkatalog für saubere, leistbare und regionale Energie für ganz Vorarlberg vor

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Daniel Zadra / Klubobmann Grüne Vorarlberg © Grüne Vorarlberg
Bregenz- Bei einer Pressekonferenz warnen die Grünen vor einem Stillstand bei der Energiewende. „Die schwarz-blaue Landesregierung und der Bund haben den Rückwärtsgang bei der Energiewende eingelegt. Mit dieser Ambitionslosigkeit werden wir es nicht schaffen, dass sich alle Vorarlberger:innen bis 2030 mit sauberen, leistbarer und regionaler Energie versorgen können“, betont der Grüne Klubobmann und Energiesprecher Daniel Zadra.
  

Zadra fordert die schwarz-blaue Landesregierung auf ihren energiepolitischen Tiefschlaf zu beenden. Es brauche mehr Tempo und rasche, konkrete Maßnahmen. Dazu legten die Grüne heute einen Katalog vor. Dieser beinhalte eine Solaroffensive inklusive mehr Speicherkapazitäten und landeseigene PV-Großprojekte sowie die rasche Umsetzung des Windparkprojekts Alpe Rauz und der Ausweisung weiterer Windeignungszonen. „Wenn wir jetzt handeln, schaffen wir es“, zeigt sich Zadra überzeugt.

 
Bund und Land setzen Hürden statt Anreize

Der Bund sorge mit dem ElWG-Entwurf, mit Förderkürzungen und dem Ende der erfolgreichen Mehrwertsteuerbefreiung für Unsicherheit und Rückschritte. Gleichzeitig kürzt die schwarz-blaue Landesregierung das Energiebudget massiv und streicht die kostenlose Beratung beim Heizungstausch. „Da schwarz-blau das Laufwasserkraftwerk Lochau und kleinere Wasserkraftwerke auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben hat, braucht es jetzt umso mehr Tempo bei Windkraft und Solar“, betont Zadra.

 

Um die Energieautonomie+ bis 2030 wirklich zu erreichen, muss Vorarlberg rund 444 GWh zusätzliche erneuerbare Energie bereitstellen. „Die Lösungen liegen auf dem Tisch. Jetzt kommt es auf Schwarz-Blau an, das große Ziel der Energieautonomie+ über Parteipolitik zu stellen – damit alle Vorarlberger:innen bis 2030 sauberen und leistbaren Strom aus dem eigenen Land bekommen“, schließt Zadra.

 
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