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Radfahren, eine "saubere" Sache

16.08.2006

Vor allem für unsere Umwelt

Nicht immer bleiben die Hosen beim Radfahren trocken und den einen oder anderen Dreckspitzer muss man wohl in Kauf nehmen, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist. Aber das ist eigentlich kein großes Problem, mit Ersatzkleidung kann das in der Arbeit rasch gelöst werden und mit der Waschmaschine ist das Problem später rasch gelöst. Ökologische Waschmittel und ein Ökostrombezug helfen dann, dies ohne große Auswirkungen auf die Umwelt wieder zu beseitigen. Natürlich spart ein 30° – Waschprogramm einiges an Energie gegenüber einem 60°–Programm, so dass überlegt werden sollte, ob mehr als 30°C wirklich notwendig sind.

Fahrradfahren: Geringste CO2–Belastung

Im Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln ist das Fahrrad im Bezug auf den Ausstoß klimarelevanter Gase ungeschlagen. Mit 1 g Co2–Äquivalent pro Personenkilometer hängt das Fahrrad sogar die Bahn ( 20 g Co2–Äquivalent / Personenkilometer) ab. Aber vor allem auf kurzen Strecken ist das Fahrrad gegenüber von Autos im Vorteil, weil Autos mit Verbrennungsmotor auf den kurzen strecken einen sehr hohen Treibstoffverbrauch haben und damit sehr viel Abgase produzieren. Hinzu kommt dass das lästige Parkplatzsuchen entfällt.

Fahrradfahren spart Zeit

Auch wenn man es nicht glauben kann, aber Fahrradfahren spart Zeit. Die tägliche Fahrt in die Arbeit kann durchaus ein paar Minuten länger dauern als die Fahrt mit dem Auto, aber oft ist die Zeit bereits eingeholt, wenn der Parkplatz gesucht werden muss. Aber auch wenn dies nicht der Fall ist, kann man trotzdem Zeit einsparen. Der "Berufsradfahrer", der täglich mit dem Fahrrad in die Arbeit fährt, erspart sich das Fahrradfahren als Sport nach der Arbeit und hat damit auch Zeit eingespart. Bei Autokosten von über 30 cent / km kann sich der Griff zum Fahrrad auch schnell finanziell rechnen.
Also tun wir etwas für die Umwelt und greifen vermehrt zum Fahrrad! Ich habe für heuer bereits über 650 "Berufskilometer" im Waldviertel auf meiner Anzeige, und täglich werden es mehr.

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16.08.2006 | Autor*in: litschauer
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