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R20 Austrian World Summit: Beeindruckende Aktion der Zivilcourage für klimafreundliche Politik

18.05.2018

Aktivistin unterbricht Bundeskanzler, eröffnet Konferenz und fordert "Klimagerechtigkeit jetzt!"

© oekonews - Wolfgang Pucher / Kritik an der Klimaschutzstrategie der Bundesregierung bei Klimaschutzkonferenz
© oekonews - Wolfgang Pucher / Kritik an der Klimaschutzstrategie der Bundesregierung bei Klimaschutzkonferenz
Wien – Anlässlich des „Klimagipfels“ R20 Austrian World Summit protestierte die Klimagerechtigkeitsbewegung „System Change, not Climate Change!“ nicht nur am Nachmittag auf dem Heldenplatz unter dem Motto „Klimagerechtigkeit jetzt!“ gegen die Rückschritte in der Klimapolitik der Bundesregierung.
Schon am Vormittag überraschten mehrere Aktivist*innen während der Konferenz anlässlich der Rede von Bundeskanzler Kurz. Kritik kam zum Einsatz der Regierung für die dritte Piste am Flughafen Wien, zum geplanten Staatsziel Wirtschaftswachstum und zur bisher zahnlosen Klima- und Energiestrategie, damit verhindert man effektiven Klimaschutz. „System Change!“ fordert eine Abkehr von den klimaschädlichen Plänen und die Verankerung von Klimagerechtigkeit als Grundpfeiler der österreichischen Politik.
„Die Regierung wünscht sich, an ihren Taten gemessen zu werden – und das tun wir auch. Wir messen sie an der Unterstützung für die klimaschädliche dritte Piste am Flughafen Wien, am desaströsen Entwurf für eine Klimastrategie, den Kürzungen im Umweltbudget und dem geplanten Staatsziel Wirtschaftswachstum. All das zeigt: Die Regierung meint es mit Klimaschutz nicht ernst und beschränkt sich auf Lippenbekenntnisse. Doch wir haben keine Zeit mehr für leere Worte. Was wir brauchen ist ein echter Systemwandel hin zu einer Wirtschaft, die den Menschen dient, die natürlichen Grenzen des Planeten respektiert und ein gutes Leben für alle ermöglicht“, so Lucia Steinwender, die mit der Aktion Bundeskanzler Sebastian Kurz verblüffte.
„Wir fordern, dass die Bundesregierung ihren Einsatz für den Klimaschutz deutlich erhöht. Klimaverträglichkeit muss zu einer Basis aller politischen Entscheidungen in Bereichen wie Energie-, Verkehrs- und Landwirtschaftspolitik werden. Soziale Ungerechtigkeiten und Umweltprobleme wie die Klimakrise haben dieselben Wurzeln und können deswegen nur gemeinsam gelöst werden. Wenn Kurz und Köstinger ihre schönen Worte ernst meinen, müssen sie ab morgen einen echten Kurswechsel in Richtung einer klimagerechten Zukunft einleiten“, so die beteiligten Aktivist*innen von „System Change!“, die gleichzeitig bei der Konferenz für einige Minuten ein Transparent vor dem Podium spannten.
Es ist jedoch auch erwähnenswert, dass der Bundeskanzler demokratisch reagierte, die Rede einfach zuließ und Konferenzveranstalter sowie Security-Dienst ebenfalls nicht eingriffen. In vielen anderen Ländern wäre eine solche Aktion nicht auf so friedvolle Art möglich.
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18.05.2018 | Autor*in: holler
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© oekonews - Wolfgang Pucher / Kritik an der Klimaschutzstrategie der Bundesregierung bei Klimaschutzkonferenz

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© oekonews - Wolfgang Pucher /  "System Change, not Climate Change!"

© oekonews - Wolfgang Pucher / "System Change, not Climate Change!"

© oekonews - Wolfgang Pucher / Lucia Steinwender punktete mit ihrer Zivilcourage

© oekonews - Wolfgang Pucher / Lucia Steinwender punktete mit ihrer Zivilcourage