Punkteführerschein ist bestes Mittel gegen lebensgefährdende Hochrisikolenker!
VCÖ (Wien, 20. August 2004) – Die von SPÖ–Verkehrssprecher Eder vorgeschlagene Beschlagnahmung der Fahrzeuge von Hochrisikolenker ist für den VCÖ vorstellbar. Die beste Methode um Hochrisikolenker rechtzeitig bevor sie Schaden anrichten zu erkennen und aus dem Verkehr zu ziehen ist jedoch der Punkteführerschein. Der fehlende Punkteführerschein kostet in Österreich jährlich mehr als 100 Menchen ihr Leben, betont der VCÖ.
Zu wenig Kontrollen, zu niedrige Strafen und der fehlende Punkteführerschein sind die Hauptursachen, dass die Zahl von Unfällen durch Hochrisikolenker auf den Straßen zunimmt
„Es ist höchste Zeit, dass den Worten der Politik endlich Taten folgen„, betont VCÖ–Experte DI Martin Blum. Den von SPÖ–Verkehrssprecher Eder vorgeschlagenen gleichzeitigen Fahrzeugentzug bei Führerscheinabnahme hält der VCÖ für sinnvoll.
„Die wirksamste Methode um Hochrisikolenker rechtzeitig, nämlich bevor sie durch Unfälle andere Menschen verletzen oder töten, zu erkennen, ist aber der Punkteführerschein. Wie viele Menschen müssen noch ums Leben kommen, bis
Österreich endlich wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich oder Italien auch einen Punkteführerschein bekommt„, kritisiert VCÖ–Experte Blum die Verzögerungen bei der Einführung des Punkteführerscheins.
Der VCÖ verweist auf Untersuchungen, dass ein Punkteführerschein, der alle lebens– und gesundheitsgefährdende Delikte umfasst, die Zahl der Verkehrstoten um rund 15 % Prozent pro verringern würde. „Das heißt, wer den Punkteführerschein einführt, rettet rund 100 bis 150 Menschenleben pro Jahr. Oder anders formuliert: Die Nichteinführung des Punkteführerscheins kostet jährlich mehr als 100 Menschen ihr Leben„, stellt VCÖ–Experte Blum fest.
Der VCÖ verweist darauf, dass Österreich mit 116 Verkehrstoten pro eine Million Einwohner doppelt so viele Todesopfer zu beklagen hat, wie die sichersten Länder der EU Schweden, Großbritannien und Niederlande. In der mit Österreich sehr gut vergleichbaren Schweiz sind mit 70 Verkehrstoten pro Millionen Einwohner um 40 Prozent weniger Todesopfer zu beklagen.
„Die wirksamste Methode um Hochrisikolenker rechtzeitig, nämlich bevor sie durch Unfälle andere Menschen verletzen oder töten, zu erkennen, ist aber der Punkteführerschein. Wie viele Menschen müssen noch ums Leben kommen, bis
Österreich endlich wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich oder Italien auch einen Punkteführerschein bekommt„, kritisiert VCÖ–Experte Blum die Verzögerungen bei der Einführung des Punkteführerscheins.
Der VCÖ verweist auf Untersuchungen, dass ein Punkteführerschein, der alle lebens– und gesundheitsgefährdende Delikte umfasst, die Zahl der Verkehrstoten um rund 15 % Prozent pro verringern würde. „Das heißt, wer den Punkteführerschein einführt, rettet rund 100 bis 150 Menschenleben pro Jahr. Oder anders formuliert: Die Nichteinführung des Punkteführerscheins kostet jährlich mehr als 100 Menschen ihr Leben„, stellt VCÖ–Experte Blum fest.
Der VCÖ verweist darauf, dass Österreich mit 116 Verkehrstoten pro eine Million Einwohner doppelt so viele Todesopfer zu beklagen hat, wie die sichersten Länder der EU Schweden, Großbritannien und Niederlande. In der mit Österreich sehr gut vergleichbaren Schweiz sind mit 70 Verkehrstoten pro Millionen Einwohner um 40 Prozent weniger Todesopfer zu beklagen.
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