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proPellets begrüßt neuen Förder-Fokus auf Kesseltausch

03.02.2026

Jede Pelletheizung spart rund 197 Tonnen CO2 gegenüber Ölheizungen

Doris Stikslpropellets.jpg
Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proPellets Austria © proPellets Austria

Wien - Als „wichtigen Impuls für den Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen“ begrüßt der Branchenverband proPellets Austria den von Umweltminister Totschnig heute angekündigten Förder-Fokus auf den Kesseltausch. Das sei ein wichtiger Schritt für mehr Planungssicherheit für Haushalte und Wirtschaft. Gleichzeitig fordert proPellets aber Nachjustierungen: Auch mit der neuen Förderstrategie werde das vom Ministerium selbst gesetzte Ziel von 30.000 getauschten Heizungen 2026 nicht zu erreichen sein. Daher sei eine Evaluierung sämtlicher Förderungen auf Effizienz angebracht.

 

    „Jede Öl- und Gasheizung in Betrieb bedeutet nicht nur mehr CO2- Belastung, sondern ist auch eine Unterstützung politisch fragwürdiger Regime“, sagt Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proPellets Austria. „Österreich zahlt Milliarden Euro für fossile Energie und importiert damit nicht nur Öl und Gas, sondern auch Umweltbelastungen und Abhängigkeit.“

 

 Aktuelle Studie belegt Klima-Wirksamkeit von Heizungsumstieg 


Eine aktuelle Studie im Auftrag der WKO Steiermark zeigt, dass eine Pelletheizung über ihre Lebensdauer – von der Herstellung über den Betrieb bis zur Entsorgung – mehr als 91 Prozent CO2 gegenüber einer Ölheizung spart, das entspricht 197 Tonnen. In Österreich sind nach wie vor rund 450.000 zum Teil sehr veraltete Ölheizungen in Betrieb. Würden diese Haushalte auf eine Pelletheizung umsteigen, wären das in 20 Jahren 88,6 Millionen Tonnen CO2 weniger. Zum Vergleich: Das sind fast 30 Prozent mehr als die Gesamtjahresemission Österreichs.


 
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