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Prinzip Hoffnung scheitert an der Realität

10.01.2022

Weder Energiewende noch Klimarettung in Sicht

© Maurizio Pesce
© Maurizio Pesce
Natürlich werde ich den Energiewendepfad weitergehen. Hoffnung auf eine tatsächliche Wende von der fossil–atomaren zur, im übrigen wirtschaftlicheren, effizienten und erneuerbaren Energieversorgung, habe ich schon länger aufgegeben.
Der aktuellste von unzähligen Beweisen ist die EU–Taxonomie, die Atomstrom und Erdgas zu nachhaltigen und klimarettenden Lösungen deklarieren möchte und dies wahrscheinlich tun wird.
Warum mit beliebigen Behauptungen ohne Wahrheitsgehalt Millionen von Menschen "überzeugt" werden können, liegt im "System Mensch", wie ich das bezeichne. Jede Einzelperson der Spezies ist extrem leicht mittels Angst und/oder Geld manipulierbar.
Oder warum hören wir jeden Tag aufs Neue Werbebotschaften, von denen jeder weiß, dass sie bestenfalls gut gelogen sind? Nur sicher ist, sie wirken, sonst würden die Firmen sie nicht bezahlen.
Wer so viel Geld hat, Botschaften dauernd zu wiederholen, siegt. So banal ist das.
Im Sektor Energie sind die fossil–atomaren Geld– und Machthaber, ich nenne die Gruppe "Energiemonopolitik", unvorstellbar reich. Also ist das Match längst gelaufen. Früher oder später werden etwas weniger fossile und nukleare Ressourcen verbraucht werden. Fauna (inkl. der Spezies Mensch) und Flora der Erde werden immer größeren Schaden nehmen.
Am Ende werden wir eine etwas andere Energieversorgung haben, die im wesentlichsten Merkmal gleich bleiben wird: Die Konsumenten werden wieder völlig abhängig am Tropf der Energiekonzerne hängen. Die drei Schlüssel heißen neben "Atomkraft" die ebenso völlig unökonomischen Anwendungen "blauer Wasserstoff" (aus Erdgas, Erdöl, Kohle inkl. CCS) sowie "Fracking".
Ich lege mich explizit fest: Die Energiemonopolitik bleibt auch in den kommenden fünf Jahrzehnten der Herr des globalen Energiegeschehens – leider.
Fritz Binder–Krieglstein
renewable.at

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10.01.2022 | Autor*in: binderkrieglstein
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