Positive Erfahrungen mit Tempo 100 auf der Tauernautobahn
19% weniger krankmachende Luftschadstoffe (NOx) und 28% weniger Verkehrsunfälle durch Tempo 100 auf der Tauernautobahn
Die aktuellen Bilanzen der Salzburger Landespolitik über das seit April 2005 gültige, wegen hoher Schadstoffkonzentrationen verhängte, Tempo100 auf der Tauernautobahn sind eindrucksvoll: Insgesamt konnte der Anteil an Stickoxiden beim PKW–Anteil auf diesem Streckenabschnitt der Tauernautobahn (25 km lang – zwischen Salzburg und dem Ofenauer Tunnel) um 19% gesenkt werden, die Feinstaubemissionen wurde ebenfalls erheblich reduziert. Nach gestrigen Auskünften des Amts der Salzburger Landesregierung wurden diese Daten auch in den vergangenen Wochen und Monaten bestätigt und prolongiert.
Anschober: "Die Einführung dieser Maßnahme durch Umweltreferent LH–Stv. Dr. Raus von der SPÖ war kein Gegenstand öffentlicher Aufregung wie in Oberösterreich. Weil es eben keinen parteipolitischen Versuch gab, AutofahrerInnen aufzuhetzen und Stimmenmaximierung zu betreiben. Der Erfolg bestätigt nun die Sinnhaftigkeit der Maßnahme, die ebenfalls durch das Bundesgesetz zwingend zu verankern war, eindrucksvoll."
Anschober wurden gestern von der Salzburger Exekutive auch weitere Auswirkungen des Tempolimits übermittelt, die eine eindrucksvolle Verringerung des Blutzolls belegen:
(**) Konkret gab es nach Einführung von Tempo 100 auf diesem Abschnitt auf der A10 keinen Unfall mit Todesfolge, während es im Jahr davor noch vier Menschenleben zu betrauern gab.
(**) Die Unfälle mit Personenschaden haben im ersten Jahr nach Einführung des Tempolimits im Vergleich zum Vorjahr auf diesem Abschnitt um 28% abgenommen (von 46 auf 33 Personenschadensunfälle), während der Unfallrückgang auf allen Österreichischen Autobahnen nur 17% betrug.
(**) Auch die Sachschadensunfälle haben im Vergleich zum Jahr davor deutlich abgenommen – minus 15%.
(**) Die Alleinunfälle – die vor allem auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen sind – haben am meisten abgenommen – mit einen Minus von 29 Prozent.
Abschließend ist festzuhalten, dass nicht nur die Zahl der Unfälle zurückgeht, sondern auch die Unfallschwere deutlich geringer wurde.
Anschober abschließend: "Wenn schon für Verkehrsreferent Haider die Absenkung krankmachender Luftschadstoffe kein Thema zu sein scheint, dann sollte dem für Verkehrssicherheit in der Landesregierung verantwortlichen Regierungsmitglied doch zumindest die Auswirkung auf die Verkehrssicherheit von Interesse sein. Ich empfehle Haider dringend, endlich Kontakt mit Salzburgs SP–Umweltreferent LH–Stv. Dr. Raus aufzunehmen und bei ihm einige Nachhilfestunden zu belegen."
Anschober: "Die Einführung dieser Maßnahme durch Umweltreferent LH–Stv. Dr. Raus von der SPÖ war kein Gegenstand öffentlicher Aufregung wie in Oberösterreich. Weil es eben keinen parteipolitischen Versuch gab, AutofahrerInnen aufzuhetzen und Stimmenmaximierung zu betreiben. Der Erfolg bestätigt nun die Sinnhaftigkeit der Maßnahme, die ebenfalls durch das Bundesgesetz zwingend zu verankern war, eindrucksvoll."
Anschober wurden gestern von der Salzburger Exekutive auch weitere Auswirkungen des Tempolimits übermittelt, die eine eindrucksvolle Verringerung des Blutzolls belegen:
(**) Konkret gab es nach Einführung von Tempo 100 auf diesem Abschnitt auf der A10 keinen Unfall mit Todesfolge, während es im Jahr davor noch vier Menschenleben zu betrauern gab.
(**) Die Unfälle mit Personenschaden haben im ersten Jahr nach Einführung des Tempolimits im Vergleich zum Vorjahr auf diesem Abschnitt um 28% abgenommen (von 46 auf 33 Personenschadensunfälle), während der Unfallrückgang auf allen Österreichischen Autobahnen nur 17% betrug.
(**) Auch die Sachschadensunfälle haben im Vergleich zum Jahr davor deutlich abgenommen – minus 15%.
(**) Die Alleinunfälle – die vor allem auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen sind – haben am meisten abgenommen – mit einen Minus von 29 Prozent.
Abschließend ist festzuhalten, dass nicht nur die Zahl der Unfälle zurückgeht, sondern auch die Unfallschwere deutlich geringer wurde.
Anschober abschließend: "Wenn schon für Verkehrsreferent Haider die Absenkung krankmachender Luftschadstoffe kein Thema zu sein scheint, dann sollte dem für Verkehrssicherheit in der Landesregierung verantwortlichen Regierungsmitglied doch zumindest die Auswirkung auf die Verkehrssicherheit von Interesse sein. Ich empfehle Haider dringend, endlich Kontakt mit Salzburgs SP–Umweltreferent LH–Stv. Dr. Raus aufzunehmen und bei ihm einige Nachhilfestunden zu belegen."