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„Planetary Conditions 2126“: Gemeinsames Panel von Weltmuseum Wien und Klima Biennale Wien

03.05.2026

Art Across Climate, Exploitation, Colonial Legacies and Care – mit Anab Jain, Nabukenya Allen, Amanda Piña und Indah Arsyad (auf Englisch)

Adok SA 25 011 Indah Arsyad DS 122025-08.jpg
Indah Arsyad. The Ultimate Breath, View of the Exhibition. © Weltmuseum
Wien - Wie lässt sich über gerechtere und nachhaltigere Zukunft sprechen, ohne die Gegenwart auszublenden? Und wer hat überhaupt die Möglichkeit, Zukunft zu entwerfen?

Diesen Fragen widmet sich am Samstag, den 9. Mai im Weltmuseum Wien das Panel „Planetary Conditions 2126“. Im Rahmen der Closing Days der Klima Biennale Wien bringt das Weltmuseum Wien gemeinsam mit dem Klima-Kunst-Festival vier internationale künstlerische Positionen zusammen, die aktuell präsentiert werden bzw. demnächst eröffnet werden. Anab Jain (SUPERFLUX: The Craftocene, Weltmuseum Wien), Nabukenya Allen alias Njola (Njola Impressions: Kiteezi, Theseustempel, ab 29.5.), Amanda Piña (Sensorisches Kunstlabor, Klima Biennale Wien) und Indah Arsyad (The Ultimate Breath, Weltmuseum Wien) arbeiten an der Schnittstelle von Kunst, Design und gesellschaftlicher Praxis und setzen sich in ihren Projekten mit Klimakrise, Ressourcenverteilung, historischen Machtverhältnissen sowie Verantwortung auseinander.

Sithara Pathirana, Festivalleiterin der Klima Biennale Wien, und Stella Asiimwe, Kunstvermittlerin im Weltmuseum Wien und Kuratorin der kommenden Installation Njola Impressions. Kiteezi! sprechen mit ihren Gästen darüber, wie künstlerische und gestalterische Ansätze auf Ausbeutung und Zerstörung unserer Umwelt reagieren können. Diskutiert werden unter anderem Konzepte wie „More-than-Human“-Perspektiven ebenso wie der Umgang mit historischen Lasten ethnologischer Sammlungen, ohne bestehende Narrative zu reproduzieren.
 

Zwischen spekulativen Entwürfen und gelebter Realität eröffnet das Gespräch Raum für neue Erzählungen. Dabei versteht sich das Panel ausdrücklich auch als kritische Bestandsaufnahme: Welche Stimmen finden in den aktuellen Zukunftsdiskursen Gehör, und welche bleiben dabei unterrepräsentiert?

 

Planetary Conditions 2126: Art Across Climate, Exploitation, Colonial Legacies and Care (auf Englisch)
Datum: Samstag, 9. Mai, 2026, 14:00–15:30 Uhr
Art der Veranstaltung: Panel
Ort: Weltmuseum Wien, WMW Forum
Eintritt frei
Anmeldung erforderlich
 

Auf dem Panel:

Anab Jain, Ausstellung SUPERFLUX. The Craftocene, Weltmuseum Wien
Nabukenya Allen, Njola Impressions. Kiteezi (Theseustempel / Weltmuseum Wien, ab 29.5.2026)
Amanda Piña, (Sensorisches Kunstlabor, Klima Biennale Wien)
Indah Arsyad, The Ultimate Breath, Weltmuseum Wien (remote)

Moderation:

Sithara Pathirana, Festivalleiterin Klima Biennale Wien
Stella Asiimwe, Kuratorin Njola Impressions. Kiteezi, Weltmuseum Wien

 

Über die Künstlerinnen:

Anab Jain wuchs in Ahmedabad im indischen Bundesstaat Gujarat auf, wo sie am National Institute of Design Film studierte. Die Designerin, Filmemacherin und Dozentin ist Mitbegründerin des preisgekrönten Designstudios Superflux in London, eines der ersten Studios, das sich auf spekulatives Design, kritische Zukunftsforschung, Design-Fiction und erlebnisorientierte Zukunftsvisionen für Unternehmen spezialisiert hat. Die Ausstellung Superflux: The Craftocene (bis 16.8.) untersucht, wie sich Handwerk, Technologie und ökologische Intelligenz zu neuen Formen des Zusammenlebens verbinden lassen.

Nabukenya Allen, bekannt unter ihrem Künstlernamen Njola, ist eine ugandische Künstlerin, Modedesignerin, Umweltaktivistin und Gründerin des nachhaltigen Labels Njola Impressions. In ihren Arbeiten vereinen sich kreatives Design mit Umweltbewusstsein und werden Abfallmaterialien in einzigartige, farbenprächtige und funktionale Stücke verwandelt. Ihre Installation Njola Impressions. Kiteezi im Theseustempel startet am 29.5.; von Mai bis Juni nimmt die Künstlerin in Kooperation mit dem Weltmuseum Wien am PART International Art Residency Austria in Wien teil.

Amanda Piña ist eine chilenisch-mexikanische, in Wien lebende Künstlerin und Forscherin, deren Praxis sich an den Schnittstellen von Bewegung, Ökologie, und dekolonialem Denken bewegt. Ihre Arbeit basiert auf indigenen Wissenssystemen sowie auf Weltentwurfs- und welterhaltenden Praktiken, die Alternativen zu den dominierenden Paradigmen der heutigen sozio-ökologischen Krise bieten. Amanda Piñas Workshop-Format Donau – Fließende Science-Fictionen ist im Rahmen der SOHO STUDIOS / SOHO in Ottakring in Kooperation mit dem KunstHaus Wien (Sensorisches Kunstlabor) zu erleben.

Indah Arsyad ist indonesische Landschaftsarchitektin und Umwelttechnologin. In ihrer Ausstellung The Ultimate Breath (bis 25.5.) befasst sie sich mit den Themen Klimawandel, Umweltzerstörung und Pandemien, wobei sie persönliche Erfahrung, wissenschaftliche Daten und jahrhundertealte Mythologien miteinander in einer poetischen wie eindringlichen Multimedia-Installation verbindet.

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Indah Arsyad. The Ultimate Breath, View of the Exhibition. © Weltmuseum