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Photovoltaik als zentrale Säule der regionalen Energieversorgung

24.02.2013

Klimaschutz, Speichermöglichkeiten, Beteiligungsprojekte

© Waldviertler Energiestammtisch– Photovoltaik im Zentrum
© Waldviertler Energiestammtisch– Photovoltaik im Zentrum
Waidhofen/Thaya– Über 30 Interessierte nutzten die Chance zur umfassenden Information bezüglich Solarstrom beim 140. Waldviertler Energie–Stammtisch am Donnerstag, den 14. Februar 2012 in der Aula der BHAK und BHAS Waidhofen/Thaya.
Dabei ging es um Photovoltaik als zentrale Säule der regionalen Energieversorgung, Solarstrombeteiligungsprojekte im Waldviertel und Aktuelles aus den Waldviertler Klima– und Energie–Modellregionen. Natürlich war auch Zeit für Fragen, Diskussion und Vernetzung reserviert.
Wolfgang Löser hielt das Hauptreferat und zeigte anschaulich und mit beeindruckenden Beispielen, wie sich aus der Kombination von sinnvoller Energienutzung (Energieeffizienz) und den Erneuerbaren eine sehr gute Energieversorgung sicherstellen lässt. Er betonte ebenso, dass es dabei um die jeweils regional beste Kombination der erneuerbaren Quellen geht, und die Nutzung von Sonne und Windkraft dabei eine herausragende Rolle spielt.
Erwin Hohl, Inhaber eines Elektrotechnikunternehmens stellte das Produkt Solaredge und seine Verwendungsmöglichkeiten vor. Damit ist die Einzelsteuerung jedes einzelnen PV–Moduls möglich. Dies bedeutet eine Ertragsoptimierung in vielen Fällen, z.B. bei Ost–West–Lage, teilweiser Schneelage, aber auch für die Nutzung von Dächern mit Rauchfängen oder anderen Aufbauten, Teilverschattungen durch Nachbargebäude, stark gegliederte Dächer in verschiedene Himmelsrichtungen, u.Ä.
Erwin Hohl ist Partner des regionalen Anbieters Solarzelle Waldviertel. Von dort gab es die Information, dass aktuell z.B. steirische Module des Erzeugers PVP besonders preisgünstig am Markt sind.
Gottfried Brandner, Energieagentur der Regionen, informierte über die Fördermöglichkeiten, Beteiligungsmöglichkeiten und Aktuelles aus den Klima– und Energie–Modellregionen. Er betonte, dass es aufgrund der relativ komplexen Regelungen und geringen Budgets auch wichtig ist, einfach Nervenstärke zu zeigen und jedenfalls einzureichen, um der Politik auch zu signalisieren, dass die Bevölkerung diesen Weg sehr wohl gehen will.
Vergleicht man die laufenden Kosten (ähnlich dem Spritbedarf beim Auto), so ist Solarstrom, den ein Haushalt mit der Sonne tagtäglich erzeugt gratis, d.h. unschlagbar günstiger als der Strom vom Energieversorger.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Solarstrom einfach eine interessante Energiequelle ist und es sich lohnt, selbst eine PV–Anlage zu betreiben, auch wenn die Fördersituation in Österreich nicht besonders übersichtlich und langfristig planbar ist. Mit Ende März wird es übrigens die konkreten Informationen zur PV–Förderaktion 2013 für Haushalte unter www.klimafonds.gv.at geben. Nicht zuletzt beim Energie–Stammtisch kann man sich immer aktuell informieren und Erfahrungen austauschen.

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24.02.2013 | Gastautor*In: Renate Brandner–Weiß
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