Petition: Engerthstraße macht Platz - für Menschen, für aktive Mobilität
Die Wiener Radlobby 2. und 20. Bezirk haben eine Petition gestartet. Diese kann - als in Wien lebende Person - hier unterstützt werden. Einfach mit der ID Austria anmelden.
Die Engerthstraße ist eine wichtige Nord-Süd-Achse vom Friedrich-Engels-Platz in der Brigittenau bis zum Ernst-Happel-Stadion in der Leopoldstadt. Die Engerthstraße nimmt als Hauptradroute einen hohen Stellenwert im übergeordneten Radwegenetz ein und verläuft entlang dicht besiedelter Grätzl mit hohem Fußverkehrsaufkommen.
Obwohl der Straßenquerschnitt der Engerthstraße großzügig bemessen ist, erfüllt die bestehende Fuß- und Radverkehrsinfrastruktur nicht einmal gängige Standards für Sicherheit und Komfort. Die Hauptgründe dafür sind folgende. Obwohl die Engerthstraße ca. 28 m breit ist, sind im Querschnitt durchschnittlich weniger als 7 m für die aktive Mobilität nutzbar. Drei Viertel der Straße sind ausschließlich dem fahrenden, vor allem aber dem ruhenden motorisierten Verkehr vorbehalten. Das ist weder fair noch zeitgemäß.
Der viel zu schmale Zweirichtungsrad- und Fußweg donauseitig führt zu ständigen Behinderungen und vermeidbaren Konflikten der aktiven Mobilität und einem verminderten Sicherheitsgefühl. Das Kreuzungsdesign gefährdet Rad- und Zufußgehende, insbesondere zu kleine Aufstellflächen, unübersichtliche Radverkehrsführung, schlechte Sichtverbindungen und viel zu große Abbiegeradien - d.h. sehr hohe Geschwindigkeiten – für den Kfz-Verkehr.
Schlussendlich sind die in den Radweg (und Gehsteig) hineinragenden Fahrzeuge Dauergefahren auf der Engerthstraße und haben auch schon zu schweren Unfällen geführt. Kontrollen reichen hier nicht aus, um das Problem zu lösen.
Wir fordern mehr Platz für Radfahren, Zufußgehen und Aufenthalt. Zudem sollen unsichere Stellen und Kreuzungen eliminiert und modernisiert werden. Dafür soll die Stadt Wien gemeinsam mit den Bezirken Brigittenau und Leopoldstadt konkrete Pläne erarbeiten und diese möglichst bald umsetzen. Wir fordern insbesondere die beiden Fahrspuren auf der gesamten Länge der Engerthstrasse auf insgesamt 7,50 m Breite (mit Schrägparken) bzw. 6,50 m (mit Längsparken) zu verschmälern. Dadurch werden bis zu 5,50 m für aktive Mobilität und Raum für mehr konsumfreie Zonen zum Verweilen, Begrünung sowie Schanigärten gewonnen. Um dieses Ziel zu erreichen, soll stellenweise auch die Parkordnung von Quer- zu Schräg- und Längsparkern geändert werden. Langfristig soll nur noch Längsparken möglich sein, und die Stellplatzdichte soll zugunsten einer Verbesserung der Aufenthaltsqualität reduziert werden.
Die Petition jetzt hier unterstützt werden.
Die Engerthstraße ist eine wichtige Nord-Süd-Achse vom Friedrich-Engels-Platz in der Brigittenau bis zum Ernst-Happel-Stadion in der Leopoldstadt. Die Engerthstraße nimmt als Hauptradroute einen hohen Stellenwert im übergeordneten Radwegenetz ein und verläuft entlang dicht besiedelter Grätzl mit hohem Fußverkehrsaufkommen.
Obwohl der Straßenquerschnitt der Engerthstraße großzügig bemessen ist, erfüllt die bestehende Fuß- und Radverkehrsinfrastruktur nicht einmal gängige Standards für Sicherheit und Komfort. Die Hauptgründe dafür sind folgende. Obwohl die Engerthstraße ca. 28 m breit ist, sind im Querschnitt durchschnittlich weniger als 7 m für die aktive Mobilität nutzbar. Drei Viertel der Straße sind ausschließlich dem fahrenden, vor allem aber dem ruhenden motorisierten Verkehr vorbehalten. Das ist weder fair noch zeitgemäß.
Der viel zu schmale Zweirichtungsrad- und Fußweg donauseitig führt zu ständigen Behinderungen und vermeidbaren Konflikten der aktiven Mobilität und einem verminderten Sicherheitsgefühl. Das Kreuzungsdesign gefährdet Rad- und Zufußgehende, insbesondere zu kleine Aufstellflächen, unübersichtliche Radverkehrsführung, schlechte Sichtverbindungen und viel zu große Abbiegeradien - d.h. sehr hohe Geschwindigkeiten – für den Kfz-Verkehr.
Schlussendlich sind die in den Radweg (und Gehsteig) hineinragenden Fahrzeuge Dauergefahren auf der Engerthstraße und haben auch schon zu schweren Unfällen geführt. Kontrollen reichen hier nicht aus, um das Problem zu lösen.
Wir fordern mehr Platz für Radfahren, Zufußgehen und Aufenthalt. Zudem sollen unsichere Stellen und Kreuzungen eliminiert und modernisiert werden. Dafür soll die Stadt Wien gemeinsam mit den Bezirken Brigittenau und Leopoldstadt konkrete Pläne erarbeiten und diese möglichst bald umsetzen. Wir fordern insbesondere die beiden Fahrspuren auf der gesamten Länge der Engerthstrasse auf insgesamt 7,50 m Breite (mit Schrägparken) bzw. 6,50 m (mit Längsparken) zu verschmälern. Dadurch werden bis zu 5,50 m für aktive Mobilität und Raum für mehr konsumfreie Zonen zum Verweilen, Begrünung sowie Schanigärten gewonnen. Um dieses Ziel zu erreichen, soll stellenweise auch die Parkordnung von Quer- zu Schräg- und Längsparkern geändert werden. Langfristig soll nur noch Längsparken möglich sein, und die Stellplatzdichte soll zugunsten einer Verbesserung der Aufenthaltsqualität reduziert werden.
Die Petition jetzt hier unterstützt werden.