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Papst kritisiert Umweltzerstörung durch Kriege

17.05.2026

Wenn öffentliche Gelder für Rüstung ausgegeben werden, bleibt weniger für den Klimaschutz. Zudem erhöhen Kriege den CO2-Ausstoß. Neben menschlichem Leid bringt Krieg auch Nachteile für die Umwelt, mahnt der Papst.

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© KIgen oekonews
Vatikanstadt  - Papst Leo XIV. prangert mangelnden Umwelt- und Klimaschutz durch vermehrte kriegerische  Ausseinandersetzungen an: "Aufgrund der Kriege der letzten Jahre wurde der Fortschritt auf diesem Gebiet stark gebremst", sagte er am Sonntag beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Daher rufe er alle, die sich für eine ganzheitliche Ökologie einsetzen, dazu auf, ihr Engagement zu erneuern.


"Im Jubiläumsjahr des Heiligen Franz von Assisi erinnern wir uns an seine Botschaft des Friedens mit Gott, mit unseren Brüdern und Schwestern und mit allen Geschöpfen", sagte er mit Blick auf den 800. Todestag des als Schutzpatron der Tiere und der Umwelt verehrten Heiligen Franziskus (1181/82-1226).

Ebenso verwies er auf die sogenannte "Laudato-si-Woche", die bis kommenden Sonntag der Bewahrung der Schöpfung gewidmet ist und alle Menschen zum Engagement aufrufe. Sie ist inspiriert von der 2015 veröffentlichten Umweltenzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus (2013-2025).


Wahrheit als Leitprinzip für KI-Einsatz


Weiter forderte er vor Tausenden Menschen auf dem Petersplatz einen sorgsamen Umgang mit technologischem Fortschritt. "Im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz rufe ich alle dazu auf, sich für Kommunikationsformen einzusetzen, die stets die menschliche Wahrheit achten", mahnte der Papst. Auf dieses Leitprinzip sollte jede technologische Innovationen ausgerichtet sein. Den in vielen Ländern begangenen Welttag der sozialen Kommunikationsmittel widme er daher dem Thema "Stimmen und Gesichter des Menschen schützen".

 
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17.05.2026
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