Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit(current)2
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ernährung und Gesundheit

Osterhasen würden bio kaufen!

30.03.2010

Bei Ostereiern und Schokolade auf das Kleingedruckte achten

© Jiry –pixelio.de
© Jiry –pixelio.de
Wien – Für das Osternest empfiehlt der Greenpeace–Einkaufsratgeber marktcheck.at gefärbte Eier aus biologischer Landwirtschaft sowie biologische Osterschokolade mit FAIRTRADE–Gütesiegel.
Auch dieses Jahr hat das marktcheck.at–Team von Greenpeace gefärbte Ostereier unter die Lupe genommen: Von 25 untersuchten Produkten haben immerhin zehn in den Kategorien Ökologie und Tierschutz „hervorragend„ oder „gut„ abgeschnitten. Dabei handelt es sowohl um biologische als auch um konventionelle Eier. Alle anderen konventionellen Farbeier (SPAR, Schlögl–Ei, Penny, Lidl, Hofer, EZG Frischei oder Merkur) enthalten hingegen den roten Farbstoff Erythrosin bzw. E 127, der die menschlichen Nieren schädigen und Allergien auslösen kann. In der Europäischen Union ist diese Substanz – als R 22 – gar als "gesundheitsschädlich bei Verschlucken" eingestuft.
Für einige Produkten von EZG–Frischei, Schlögl und Delikatessa wurde zum Gelbfärben der Farbstoff Chinolingelb bzw. E 104 eingesetzt. Er hat ganz ähnliche Nebenwirkungen wie Erythrosin und ist in den USA für Lebensmittel bereits verboten. Ab Sommer müssen Produkte, die diesen Farbstoff enthalten, mit der Aufschrift „kann die Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen„ gekennzeichnet werden.
Erstmals überprüften die marktcheck.at–Experten dieses Jahr auch die zu Ostern gängigen Schokoladeprodukte: Von 39 Osterschokoladen erzielten nur acht Produkte in allen drei Kategorien – Ökologie, Tierschutz und soziale Aspekte – ein „gut„ oder „hervorragend. Die Produkte „Derby Sitzhase„ von Penny, „Hoppelhase„ und „Osterhase„ von Hauswirth, der „Schmunzelhase zartherb„ von Milka, der „Smarties Klapperhase„ von Nestlé, das „Osterkörbchen„ von Riegelein und der „KitkKat Crisp Osterhase„ von Nestlé enthalten jedoch den Lebensmittelzusatzstoff Polyglycerin–Polyricinoleat bzw. E 476. Tierversuche haben gezeigt, dass diese Substanz in höheren Dosen zu Nieren– und Lebervergrößerungen führen und auch die Durchlässigkeit der Darmwand beeinträchtigen kann. Beim Genuss von Schokolade kann die diesbezüglich erlaubte Tagesdosis leicht erreicht und bei Kindern auch überschritten werden.
Greenpeace–Konsumentensprecherin Claudia Sprinz empfiehlt also, sich beim Ostereinkauf an den Produktlisten auf marktcheck.at zu orientieren bzw. sich gleich für Produkte aus biologischer Landwirtschaft zu entscheiden: „Bio–Produkte enthalten garantiert keine problematischen Zusatzstoffe. Und Schokolade sollte zusätzlich das FAIRTRADE–Gütesiegel tragen.„ Bei allen konventionellen Osterprodukten erkennt man die problematischen Zusatzstoffe leicht an den Kürzeln „E 127„ (für Erythrosin), „E 104„ (für Chinolingelb) oder E 476 (Polyglycerin–Polyricinoleat), die jeweils im Kleingedruckten zu finden sind.
Weitere Informationen:
marktcheck.greenpeace.at/ostern
  • Drucken
  • Empfehlen
30.03.2010 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Gemeinschaftsgarten im 9. Bezirk?

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Neues Gutachten: Zulassung für Gen–Kartoffel echtswidrig

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Donnerstag, 12. März 2026, 68.473 Artikel Online

Weitere Themen

  • Zuschlag für neue Umsteller auf Bio: BIO AUSTRIA sieht wichtiges Signal
  • Regionales Gemüse frei von Pestizid-Rückständen
  • Vienna Food Innovation: Impulse, die durch den Magen gehen
  • Enormes Potenzial: Gesunde Ernährung ist stärkster Hebel für den Klimaschutz
  • Neue Studie zeigt: Hafer senkt Cholesterin – über den Darm und mikrobiell produzierte Stoffwechselprodukte
  • Studie: Klimawandel fördert soziale Isolation und belastet psychische Gesundheit
  • Gelungener Start für die IS NU GUAT-Kochshow im Popup-Store – Lebensmittel verwenden statt verschwenden
  • Ehrgeiziger EU-Plan zur Krebsbekämpfung mit unsicherer Zukunft
  • Neues Patent auf Tomaten-Züchtung hebelt europäisches Patent-Verbot aus
  • „Augen auf beim Heringsschmaus!“
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
3.213 Artikel | Seite 1 von 322

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
© Jiry –pixelio.de

© Jiry –pixelio.de