Ohne Trendwende wird Verkehr in Österreich stark steigen!
Österreich steuert auf ein starkes Verkehrswachstum zu, wie eine aktuelle VCÖ–Untersuchung zeigt. Ohne Trendwende werden die mit dem Auto gefahrenen Kilometer bis 2020 um 26 Prozentsteigen, der Lkw–Transport sogar um 34 Prozent. Der VCÖ weist darauf hin, dass trotz effizienterer Motoren Österreichs Verkehr im Jahr 2020 um 25Prozent mehr Energie verbrauchen wird. Damit droht eine noch stärkere Abhängigkeit vom Erdöl – mit negativen Folgen für die Bevölkerung und die Wirtschaft bei steigenden Ölpreisen. Auf Einladung des VCÖ werden daher am Donnerstag rund 130 Fachleute bei der VCÖ–Zukunftskonferenz an Strategien für eine höhere Energieeffizienz im Verkehr arbeiten.
„Wenn in den kommenden Jahren keine Trendwende gelingt, werden im Jahr 2020 die Österreicher deutlich mehr Auto fahren und der Lkw–Verkehr wird stark steigen. Diese Entwicklung führt zu mehr Staus und einer höheren Umweltbelastung sowie einer noch stärkeren Abhängigkeit vom Erdöl„, stellt VCÖ–Geschäftsführer Dr. Willi Nowak fest. Das sieht auch Postbus–Geschäftsführer Michael Gassauer so, der in dem Zusammenhang auf die aufende Angebotserweiterung und Abstimmungsverbesserung innerhalb der Verkehrsträger im ÖBB–Konzern hinwies, die maßgeblich für das Einleiten der angesprochenen Trendwende verantwortlich seien. Allein heuer rechnet der ÖBB–Konzern mit über sechs Millionen zusätzlichen Fahrgästen, „diese Entwicklung müsse auch künftig anhalten„, so Gassauer.
Die VCÖ–Untersuchung zeigt, dass ohne Trendwende der Lkw–Transport in Österreich bis zum Jahr 2020 um weitere 34 Prozent auf 42,6 Milliarden Tonnenkilometer zunehmen wird. Ohne Trendwende werden die Österreicherinnen und Österreicher im Jahr 2020 bereits 104,9 Milliarden Kilometer im Auto fahren, das sind um 22 Milliarden Personenkilometer mehr als im Jahr 2005. „Wird die Zersiedelung und der Niedergang der Nahversorgung nicht gestoppt, dann werden die Österreicher längere Strecken zur Arbeit zurücklegen müssen und um ihre Einkäufe erledigen zu können„, stellt VCÖ–Geschäftsführer Nowak fest. Die Zahl der Pkw wird um 1,26 Millionen auf 5,43 Millionen steigen. Mit dem Straßenverkehr nimmt auch der Energieverbrauch zu: Ohne Trendwende wird Österreichs Verkehr im Jahr 2020 um 25 Prozent mehr Energie benötigen als heute. „Alternative Treibstoffe werden einen Teil des zusätzlichen Treibstoffbedarfs abdecken. Ohne Energiewende beim Verkehr wird es Österreich aber nicht schaffen, den Diesel– und Benzinverbrauch zu verringern. Damit bleiben wir abhängig von den Ölpreisentwicklungen am Weltmarkt. Mit all den negativen Folgen„, betont VCÖ–Geschäftsführer Nowak.
Erdöl–Experten rechnen bis spätestens 2015 bis 2030 mit dem „Peak Oil„ – jener Zeitpunkt, zu dem das weltweite Maximum der Erdölförderung erreicht ist. Der Preis von Benzin und Diesel wird in Folge stark steigen. „Der Wirtschaftsmotor jener Saaten, deren Verkehr dann noch immer massiv vom Erdöl abhängig ist, wird gewaltig ins Stottern kommen. Einen Vorteil haben all jene Länder, die vorher Schritte setzen, die Energieeffizienz des Verkehrs zu erhöhen und die Abhängigkeit vom Erdöl zu verringern. Diesen Zug darf Österreich nicht verpassen„, fordert VCÖ–Geschäftsführer Nowak Weichenstellungen für eine Energiewende beim Verkehr in Österreich ein.
Ein Schritt zur Energiewende im Verkehr ist die Forcierung des Öffentlichen Verkehrs. Der VCÖ betont, dass in keinem anderen EU–Land die Bevölkerung so viel mit Öffentlichen Verkehrsmitteln fährt wie in Österreich. Bus und Bahn sind energieeffizienter. Die VCÖ–Untersuchung zeigt, dass ohne Trendwende der Öffentliche Verkehr bis zum Jahr 2020 um rund zehn Prozent von derzeit 24,4 auf 26,9 Milliarden Personenkilometer zulegen. Daher fordert Postbus–Geschäftsführer Michael Gassauer einen zügigen Ausbau der Infrastruktur und ein klares Bekenntnis zur Finanzierung des Öffentlichen Verkehrs. „Bus und Bahn sind die Antwort auf die Herausforderungen, die sich für Österreich aus dem steigenden Mobilitätsbedürfnis der Bevölkerung ergeben„, so Gassauer.
„Wenn in den kommenden Jahren keine Trendwende gelingt, werden im Jahr 2020 die Österreicher deutlich mehr Auto fahren und der Lkw–Verkehr wird stark steigen. Diese Entwicklung führt zu mehr Staus und einer höheren Umweltbelastung sowie einer noch stärkeren Abhängigkeit vom Erdöl„, stellt VCÖ–Geschäftsführer Dr. Willi Nowak fest. Das sieht auch Postbus–Geschäftsführer Michael Gassauer so, der in dem Zusammenhang auf die aufende Angebotserweiterung und Abstimmungsverbesserung innerhalb der Verkehrsträger im ÖBB–Konzern hinwies, die maßgeblich für das Einleiten der angesprochenen Trendwende verantwortlich seien. Allein heuer rechnet der ÖBB–Konzern mit über sechs Millionen zusätzlichen Fahrgästen, „diese Entwicklung müsse auch künftig anhalten„, so Gassauer.
Die VCÖ–Untersuchung zeigt, dass ohne Trendwende der Lkw–Transport in Österreich bis zum Jahr 2020 um weitere 34 Prozent auf 42,6 Milliarden Tonnenkilometer zunehmen wird. Ohne Trendwende werden die Österreicherinnen und Österreicher im Jahr 2020 bereits 104,9 Milliarden Kilometer im Auto fahren, das sind um 22 Milliarden Personenkilometer mehr als im Jahr 2005. „Wird die Zersiedelung und der Niedergang der Nahversorgung nicht gestoppt, dann werden die Österreicher längere Strecken zur Arbeit zurücklegen müssen und um ihre Einkäufe erledigen zu können„, stellt VCÖ–Geschäftsführer Nowak fest. Die Zahl der Pkw wird um 1,26 Millionen auf 5,43 Millionen steigen. Mit dem Straßenverkehr nimmt auch der Energieverbrauch zu: Ohne Trendwende wird Österreichs Verkehr im Jahr 2020 um 25 Prozent mehr Energie benötigen als heute. „Alternative Treibstoffe werden einen Teil des zusätzlichen Treibstoffbedarfs abdecken. Ohne Energiewende beim Verkehr wird es Österreich aber nicht schaffen, den Diesel– und Benzinverbrauch zu verringern. Damit bleiben wir abhängig von den Ölpreisentwicklungen am Weltmarkt. Mit all den negativen Folgen„, betont VCÖ–Geschäftsführer Nowak.
Erdöl–Experten rechnen bis spätestens 2015 bis 2030 mit dem „Peak Oil„ – jener Zeitpunkt, zu dem das weltweite Maximum der Erdölförderung erreicht ist. Der Preis von Benzin und Diesel wird in Folge stark steigen. „Der Wirtschaftsmotor jener Saaten, deren Verkehr dann noch immer massiv vom Erdöl abhängig ist, wird gewaltig ins Stottern kommen. Einen Vorteil haben all jene Länder, die vorher Schritte setzen, die Energieeffizienz des Verkehrs zu erhöhen und die Abhängigkeit vom Erdöl zu verringern. Diesen Zug darf Österreich nicht verpassen„, fordert VCÖ–Geschäftsführer Nowak Weichenstellungen für eine Energiewende beim Verkehr in Österreich ein.
Ein Schritt zur Energiewende im Verkehr ist die Forcierung des Öffentlichen Verkehrs. Der VCÖ betont, dass in keinem anderen EU–Land die Bevölkerung so viel mit Öffentlichen Verkehrsmitteln fährt wie in Österreich. Bus und Bahn sind energieeffizienter. Die VCÖ–Untersuchung zeigt, dass ohne Trendwende der Öffentliche Verkehr bis zum Jahr 2020 um rund zehn Prozent von derzeit 24,4 auf 26,9 Milliarden Personenkilometer zulegen. Daher fordert Postbus–Geschäftsführer Michael Gassauer einen zügigen Ausbau der Infrastruktur und ein klares Bekenntnis zur Finanzierung des Öffentlichen Verkehrs. „Bus und Bahn sind die Antwort auf die Herausforderungen, die sich für Österreich aus dem steigenden Mobilitätsbedürfnis der Bevölkerung ergeben„, so Gassauer.
VCÖ: Ohne Trendwende wird Pkw–Verkehr in Österreich stark zunehmen
(in Milliarden Personenkilometer)
Jahr 1990: 62,4 Milliarden Pkm
Jahr 2000: 75,4 Milliarden Pkm
Jahr 2005: 82,9 Milliarden Pkm
Jahr 2010: 90,2 Milliarden Pkm
Jahr 2020: 104,9 Milliarden Pkm
Änderung 2005 bis 2020: plus 22 Mrd. Pkm (+ 26,5 %)
VCÖ: Öffentlicher Verkehr nimmt zu – aber schwächer
Jahr 1990: 17,5 Milliarden Pkm
Jahr 2000: 20,9 Milliarden Pkm
Jahr 2005: 24,4 Milliarden Pkm
Jahr 2010: 25,5 Milliarden Pkm
Jahr 2020: 26,9 Milliarden Pkm
Änderung 2005 bis 2020: plus 2,5 Mrd. Pkm (+ 10,2 %)
Quelle: VCÖ 2006
VCÖ: Ohne Trendwende wird Energieverbrauch des Verkehr weiter steigen
(in Petajoule ohne Tanktourismus)
Jahr 1990: 213
Jahr 2000: 269
Jahr 2005: 294
Jahr 2010: 319
Jahr 2020: 367
Änderung 2005 bis 2020:
Plus 73 Petajoule (plus 24,8 Prozent)
Quelle: VCÖ 2006
Jahr 1990: 62,4 Milliarden Pkm
Jahr 2000: 75,4 Milliarden Pkm
Jahr 2005: 82,9 Milliarden Pkm
Jahr 2010: 90,2 Milliarden Pkm
Jahr 2020: 104,9 Milliarden Pkm
Änderung 2005 bis 2020: plus 22 Mrd. Pkm (+ 26,5 %)
VCÖ: Öffentlicher Verkehr nimmt zu – aber schwächer
Jahr 1990: 17,5 Milliarden Pkm
Jahr 2000: 20,9 Milliarden Pkm
Jahr 2005: 24,4 Milliarden Pkm
Jahr 2010: 25,5 Milliarden Pkm
Jahr 2020: 26,9 Milliarden Pkm
Änderung 2005 bis 2020: plus 2,5 Mrd. Pkm (+ 10,2 %)
Quelle: VCÖ 2006
VCÖ: Ohne Trendwende wird Energieverbrauch des Verkehr weiter steigen
(in Petajoule ohne Tanktourismus)
Jahr 1990: 213
Jahr 2000: 269
Jahr 2005: 294
Jahr 2010: 319
Jahr 2020: 367
Änderung 2005 bis 2020:
Plus 73 Petajoule (plus 24,8 Prozent)
Quelle: VCÖ 2006