Österreichs Kinder gehen immer weniger zu Fuß – Autofahrten stark gestiegen!
Wien – Besorgniserregendes Ergebnis einer aktuellen VCÖ–Studie: Österreichs Kinder gehen im Alltag immer weniger zu Fuß und werden immer häufiger von ihren Eltern mit dem Auto chauffiert. Diese Entwicklung ist für die Kinder gesundheitsschädlich. Bewegungsmangel und Folgeerkrankungen für Haltungsschäden und Übergewicht bei Kindern zu. Im Verkehrsbereich werden die Befürfnisse der Kinder derzeit vernachlässigt, kritisiert der VCÖ. Der VCÖ fordert eine kinderfreundliche Verkehrsplanung und die verstärkte Förderung von schulischem Mobilitätsmanagement.
„Österreichs Kinder sind immer weniger selbständig mobil. Immer mehr Eltern chauffieren ihr Kind mit dem Auto und tun ihm damit nichts Gutes„, fasst VCÖ–Experte DI Martin Blum die Ergebnisse der VCÖ–Studie zusammen. Die VCÖ–Studie zeigt, dass Kinder nur mehr 25 Prozent ihrer Wege zu Fuß gehen und sechs Prozent der Wege mit dem Rad fahren. Im Jahr 1992 gingen Kinder noch 32 Prozent ihrer Wege zu Fuß und fuhren neun Prozent der Strecken mit dem Fahrrad.
Die VCÖ–Studie zeigt, dass der Anteil der Autofahrten von Kindern von 20 Prozent im Jahr 1992 auf 33 Prozent im Jahr 2006 gestiegen ist. Fahren Kinder immer öfter mit dem Auto mit anstatt zu Fuß zu gehen, nehmen Bewegungsmangel und dessen Folgeerscheinungen wie Haltungsschäden und Übergewicht zu.
Der VCÖ sieht die Ursache für diese Entwicklung eine kinderfeindliche Verkehrsplanung. „Die Verkehrsplanung ist autoorientiert, auf Kinder wird zu wenig Rücksicht genommen. Die Kinder sind die Verlierer des enormen Verkehrswachstums„, stellt VCÖ–Experte Blum fest. Eltern können wegen stark befahrener Straße ihre Kinder nicht mehr zu Fuß zur Schule gehen lassen und bringen sie stattdessen mit dem Auto zur Schule. Viele Schulen klagen über das tägliche Verkehrschaos zu Schulbeginn und wenn die Schule endet.
Der VCÖ fordert daher eine stärkere Förderung von schulischem Mobilitätsmanagement. „Mit Mobilitätsmanagement wird erreicht, dass Schulwege sicherer werden und mehr Kinder zu Fuß oder mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule kommen„, erklärt VCÖ–Experte Blum. Zentral ist für den VCÖ eine kinderfreundliche Verkehrsplanung. Diese zeichnet sich durch mehr verkehrsberuhigte Zonen, breitere Gehsteige und sichere Straßenübergänge aus.
VCÖ: Kinder gehen immer weniger zu Fuß
(wie Kinder ihre Alltagswege zurücklegen, Jahr 2006)
Zu Fuß: 25 Prozent (1992: 32 Prozent)
Fahrrad: 6 Prozent (1992: 9 Prozent)
Öffentlicher Verkehr: 36 Prozent (1992: 39 Prozent)
Pkw mitfahrend: 33 Prozent (1992: 20 Prozent)
Quelle: bmvit, VCÖ 2007
„Österreichs Kinder sind immer weniger selbständig mobil. Immer mehr Eltern chauffieren ihr Kind mit dem Auto und tun ihm damit nichts Gutes„, fasst VCÖ–Experte DI Martin Blum die Ergebnisse der VCÖ–Studie zusammen. Die VCÖ–Studie zeigt, dass Kinder nur mehr 25 Prozent ihrer Wege zu Fuß gehen und sechs Prozent der Wege mit dem Rad fahren. Im Jahr 1992 gingen Kinder noch 32 Prozent ihrer Wege zu Fuß und fuhren neun Prozent der Strecken mit dem Fahrrad.
Die VCÖ–Studie zeigt, dass der Anteil der Autofahrten von Kindern von 20 Prozent im Jahr 1992 auf 33 Prozent im Jahr 2006 gestiegen ist. Fahren Kinder immer öfter mit dem Auto mit anstatt zu Fuß zu gehen, nehmen Bewegungsmangel und dessen Folgeerscheinungen wie Haltungsschäden und Übergewicht zu.
Der VCÖ sieht die Ursache für diese Entwicklung eine kinderfeindliche Verkehrsplanung. „Die Verkehrsplanung ist autoorientiert, auf Kinder wird zu wenig Rücksicht genommen. Die Kinder sind die Verlierer des enormen Verkehrswachstums„, stellt VCÖ–Experte Blum fest. Eltern können wegen stark befahrener Straße ihre Kinder nicht mehr zu Fuß zur Schule gehen lassen und bringen sie stattdessen mit dem Auto zur Schule. Viele Schulen klagen über das tägliche Verkehrschaos zu Schulbeginn und wenn die Schule endet.
Der VCÖ fordert daher eine stärkere Förderung von schulischem Mobilitätsmanagement. „Mit Mobilitätsmanagement wird erreicht, dass Schulwege sicherer werden und mehr Kinder zu Fuß oder mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule kommen„, erklärt VCÖ–Experte Blum. Zentral ist für den VCÖ eine kinderfreundliche Verkehrsplanung. Diese zeichnet sich durch mehr verkehrsberuhigte Zonen, breitere Gehsteige und sichere Straßenübergänge aus.
VCÖ: Kinder gehen immer weniger zu Fuß
(wie Kinder ihre Alltagswege zurücklegen, Jahr 2006)
Zu Fuß: 25 Prozent (1992: 32 Prozent)
Fahrrad: 6 Prozent (1992: 9 Prozent)
Öffentlicher Verkehr: 36 Prozent (1992: 39 Prozent)
Pkw mitfahrend: 33 Prozent (1992: 20 Prozent)
Quelle: bmvit, VCÖ 2007