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Österreicher Mit Verantwortlich

18.05.2004

Global 2000 AktivistInnen machen auf die schmutzigen OMV–Geschäfte aufmerksam. Frei nach dem Motto: Nach Shell, BP und Anderen wird‚s Zeit für die OMV endlich ebenfalls in Erneuerbare zu investieren

Hintergrund

Die OMV ist seit diesem Jahr an Öl–Förderungen im ecuadorischen Regenwald beteiligt (über die Preussag Energie GmbH). Bis zu 36 Tausend Hektar unberührte Natur werden zerstört. Die Gefahr einen Kehlkopf–Krebs zu bekommen, ist für die dortigen Einwohner 30 Mal höher, als für die Rest–Bevölkerung. Ähnlich sieht es mit den Menschenrechten aus: Ein dramatischer Anstieg von Alkoholismus und Prostitution war und ist die Folge. Als wäre das nicht genug, wurde letzten Winter der ecuadorianische Umwelt– und Menschenrechtsaktivist Angel Shingre ermordet. Er hat für die Rechte der indigenen Bevölkerung und gegen die Machenschaften der Ölkonzerne in den Regenwaldgebieten gekämpft.

klare Forderungen

GLOBAL 2000 fordert daher von der OMV:
** Keine Ölförderung im Regenwald – Sofortiger Rückzug aus Ecuador
** Aufnahme der Nutzung Erneuerbarer Energieträger ins Unternehmensziel und in die Unternehmenspraxis.

Aktueller Anlass

Heute war die Aktionärsgeneralversammlung der OMV im Austria Center. Ein guter Anlass also, um für den OMV–Ausstieg aus Ecuador zu demonstrieren. Ein paar Dutzend AktivistInnen haben die Chance genützt und 400 Informations–Flyer über die aktuellen schmutzigen Öl–Geschäfte an die vorbeiziehenden Aktionäre verteilt. Aussagen von vorbeiziehenden Passanten ("Geht‚s arbeiten, habt‚s nix zu tun?") wurden belächelt und spotten jeder Bemerkung. Schön auf alle Fälle war zu bemerken, dass Spass & Engagement Geschwister sind!
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18.05.2004 | Autor*in: pawek
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