Österreich: Regierung behindert Ausbau von billigem Windstrom
Der jetzt beschlossene "Industriestrompreis" ist mit 10 ct/kWh begrenzt. Strom aus neuen Windparks liegt sicher unter 10 ct.
"Gottgewollt" ist der schleppende Windkraftausbau in Österreich nur dann, wenn man die politischen Entscheidungsträger in dieser Rolle sieht. In Meinungsumfragen attestiert die Bevölkerung den Volksvertretern jedoch eindeutig ein eher anderes Image.
Zum gefühlt 10.000sten Mal bemängelt die IGW, Interessensgemeinschaft Windkraft, die immer selben Hindernisse, nämlich ewig lange dauernde Genehmigungsverfahren für Windparks. Primär mangelt es seit Jahren an Verwaltungsbeamten, um die Anträge zu erledigen.
Hinzu komme die windkraftfeindliche Stimmung, welche die Politik verbreite, die aber von der Bevölkerung nicht annähernd mitgetragen wird, wie regelmäßige Umfragen aufzeigen.
Wenn das Kapital nicht für Investitionen, sondern zur Finanzierung des "Industriestrompreises" herangezogen wird, wie jetzt von der Regierung beschlossen, fehlt es für den Ausbau billigerer erneuerbarer, heimischer Energie.
IGW-Geschäftsführer Florian Maringer beschreibt die Windenergiepolitik treffend: „Das ist Loch-auf-Loch-zu Politik, die erst recht substanziellen Schaden für den Arbeitsmarkt und Industriestandort anrichten kann. Den 'Industriestrompreis' durch Bremsklötze am Ausbau heimischer Erneuerbarer zu finanzieren, wird uns doppelt einholen: Uns fehlt die heimische und günstige Energie ja bereits – wir brauchen im Gegenteil mehr, um nachhaltig, günstige Energie zu gewährleisten.“
DER entscheidende Windstrom-Mehrwert in Österreich
Windstrom hat in der Alpenrepublik ökonomisch einen doppelten Wert. Denn die übers Jahr rund 60 % Strom aus billiger Wasserkraft fließen stark im Sommer und viel spärlicher im Winter. Dagegen werden im Winterhalbjahr 2/3 des billigen Windstromes produziert. Windstrom ist folglich in Österreich der große Preisdämpfer schlechthin - im Winter, wenn Strom teurer als im Sommer ist - sofern man dies zulässt.
Volksvertreter, die diesen allgemein bekannten und enormen wirtschaftlichen Vorteil durch planwirtschaftliche Eingriffe behindern, anstatt ihm den Weg zu ebnen, begehen, wie warnende Stimmen meinen, damit tatsächlich Verrat am Volk. Ein Blick auf die Erdgas(strom)preise, die in Kälteperioden durch die Decke schießen, wird dringend empfohlen.
"Gottgewollt" ist der schleppende Windkraftausbau in Österreich nur dann, wenn man die politischen Entscheidungsträger in dieser Rolle sieht. In Meinungsumfragen attestiert die Bevölkerung den Volksvertretern jedoch eindeutig ein eher anderes Image.
Zum gefühlt 10.000sten Mal bemängelt die IGW, Interessensgemeinschaft Windkraft, die immer selben Hindernisse, nämlich ewig lange dauernde Genehmigungsverfahren für Windparks. Primär mangelt es seit Jahren an Verwaltungsbeamten, um die Anträge zu erledigen.
Hinzu komme die windkraftfeindliche Stimmung, welche die Politik verbreite, die aber von der Bevölkerung nicht annähernd mitgetragen wird, wie regelmäßige Umfragen aufzeigen.
Wenn das Kapital nicht für Investitionen, sondern zur Finanzierung des "Industriestrompreises" herangezogen wird, wie jetzt von der Regierung beschlossen, fehlt es für den Ausbau billigerer erneuerbarer, heimischer Energie.
IGW-Geschäftsführer Florian Maringer beschreibt die Windenergiepolitik treffend: „Das ist Loch-auf-Loch-zu Politik, die erst recht substanziellen Schaden für den Arbeitsmarkt und Industriestandort anrichten kann. Den 'Industriestrompreis' durch Bremsklötze am Ausbau heimischer Erneuerbarer zu finanzieren, wird uns doppelt einholen: Uns fehlt die heimische und günstige Energie ja bereits – wir brauchen im Gegenteil mehr, um nachhaltig, günstige Energie zu gewährleisten.“
DER entscheidende Windstrom-Mehrwert in Österreich
Windstrom hat in der Alpenrepublik ökonomisch einen doppelten Wert. Denn die übers Jahr rund 60 % Strom aus billiger Wasserkraft fließen stark im Sommer und viel spärlicher im Winter. Dagegen werden im Winterhalbjahr 2/3 des billigen Windstromes produziert. Windstrom ist folglich in Österreich der große Preisdämpfer schlechthin - im Winter, wenn Strom teurer als im Sommer ist - sofern man dies zulässt.
Volksvertreter, die diesen allgemein bekannten und enormen wirtschaftlichen Vorteil durch planwirtschaftliche Eingriffe behindern, anstatt ihm den Weg zu ebnen, begehen, wie warnende Stimmen meinen, damit tatsächlich Verrat am Volk. Ein Blick auf die Erdgas(strom)preise, die in Kälteperioden durch die Decke schießen, wird dringend empfohlen.