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Österreich ist wild auf Wild

28.05.2005

Studie zeigt: Wild hat immer Saison

Die erstmalige Wildfleischuntersuchung der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) und der Veterinärmedizinischen Universität Wien im Nationalpark Kalkalpen zeigt: Die Fleischqualitätdes heimischen Wildes ist im Frühling gleichwertig wie im Herbst! Das Frühlingsfleisch enthält weniger Fett und hat trotzdem einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Wild ist also während des ganzen Jahres ein wertvoller Beitrag zu gesunder und ausgewogener Ernährung.
Wild hat immer Saison! Der Maibock findet sich zwar traditionell auf den Speisekarten vieler Gourmettempel, trotzdem gab es bei Gastronomie und Handel lange Zeit Vorbehalte gegenüber Wild–Genuss im Frühjahr. Friedrich Völk, Jagdverantwortlicher der ÖBf, erklärt: "Wildprodukte hatten lange Zeit mit dem Vorurteil zu – kämpfen, dass sie im Frühjahr wässrig und weniger zart sind. Unsere Untersuchung an Rehfleisch belegt nun das Gegenteil. Das Fleisch ist besonders zart und genauso gehaltvoll wie im Herbst." Für alle, die auf eine gesunde Ernährung achten, sollte Wild ein fixer Bestandteil ihres Speiseplans sein.

Gesunde Ernährung leicht gemacht

Wildfleisch ist aufgrund seines hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sehr bekömmlich. Eine Untersuchung der Veterinärmedizinischen Universität Wien zeigt, dass diese Fettsäuren das Herz–Kreislauf–System, das Sehvermögen und auch die Gedächtnisleistung unterstützen. Menschen müssen ungesättigte Fettsäuren über die Nahrung aufnehmen. Das Fleisch von Rot– und Damwild, Reh, Feldhase oder Wildschwein eignet sich dafür besonders, denn es enthält 60 bis 70 Prozent ungesättigte Fettsäuren. Wildfleisch findet in den letzten Jahren auch immer mehr Liebhaber. Obwohl der Fleischkonsum in Österreich abnimmt, steigt der Verzehr von Wildspezialitäten. Im Schnitt essen Herr und Frau Österreicher 0,6 Kilogramm Wildprodukte pro Jahr.

Nachhaltige Jagdwirtschaft

Die ÖBf als größter Waldbetreuer und Jagdanbieter Österreichs sind einer der Hauptlieferanten von Wildbret. Bei der Jagd achten die ÖBf auf eine nachhaltige Sicherung des Wildbestandes. Es werden nur so viele Tiere erlegt, dass ein ausgewogener Wildbestand gewährleistet ist. Im Mittelpunkt steht für die ÖBf auch hier der Ausgleich zwischen verschiedenen Ansprüchen. In diesem Fall sorgen sie dafür, dass sowohl für das Wild als auch für den Wald bestmögliche Bedingungen herrschen. Davon profitieren vor allem die Konsumenten. Ihnen können die ÖBf dadurch Wildbret in Topqualität zur Verfügung stellen. Bundesforste–Vorstand Georg Erlacher erklärt die Nachhaltigkeitsstrategie bei der Jagd so: "Durch nachhaltige Waldpflege und gezieltes Wildmanagement sorgen die Bundesforste für ein stabiles Gleichgewicht zwischen Wald und Wild. So sichern wir den Wildbestand nachhaltig und bieten den Konsumenten bestes Wildbret. Denn nur in einem gesunden Wald findet das Wild die optimalen Lebensbedingungen."
Rückfragehinweis:
Österreichische Bundesforste AG
*** OTS–ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0048 2005–05–25/09:28
250928 Mai 05
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28.05.2005 | Autor*in: holler
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