Österreich: Die Regierung verschmeißt 500 Mio. € Steuergeld
Haushalte können sich durch einen Anbieterwechsel viel mehr ersparen als durch die Abgabensenkung der Regierung, beweist ein Blick in den Tarifkalkulator der E-Control.
Beispielsweise bringt der Wechsel von der Salzburg AG zum günstigsten Stromlieferanten einem Durchschnittshaushalt Anfang Dezember 250 €. Ohne Neukundenrabatte wären es immer noch 170 €.
Wie wir wissen: Werbung wirkt, weil anderenfalls kein Unternehmen und keine politische Partei Unsummen dafür ausgeben würde.
Jetzt senkt die Regierung um 500 Mio. € aus der Staatskasse die Energieabgabe auf Strom.
Mit 100 Mio. € kann eine langfristige und somit hochwirksame Werbekampagne bezahlt werden, welche zum Anbieterwechsel und zur Installation einer PV-Anlage + Batterie motiviert.
Anstatt also 100 Mio. € vernünftig zu investieren, wird um 500 Mio. € ein einmaliges Feuerwerk gezündet - und schon ist es verpufft.
Nachdem die E-Control eine medial regelmäßig aktive Bundesbehörde ist, darf angenommen werden, dass Regierungsmitglieder wissen, wie man Steuergeld für Stromkunden vorteilhafter einsetzt.
Was eine Werbekampagne bewirken würde, ist jedoch für die Energiemonopolitik ein „No go“:
Energiekonzerne würden dauerhaft unter einen Wettbewerbsdruck geraten, welcher den durchschnittlichen Strompreis senken würde, was wiederum die Gewinne der weitaus überwiegend in Bundes- bzw. Landesbesitz befindlichen Energiekonzerne schmälern würde.
Doch was die Energiemonopolitik gefährdet, geht offensichtlich ganz und gar nicht. Aufgrund dieses jüngsten Beispiels wird die Fundamentalkritik an der (Energie)Politik zunehmen, welche lautet: Wir werden verraten anstatt vertreten.
Man fragt sich berechtigterweise, wann der Verrat der Politiker am Volk überdehnt sein wird.
Beispielsweise bringt der Wechsel von der Salzburg AG zum günstigsten Stromlieferanten einem Durchschnittshaushalt Anfang Dezember 250 €. Ohne Neukundenrabatte wären es immer noch 170 €.
Wie wir wissen: Werbung wirkt, weil anderenfalls kein Unternehmen und keine politische Partei Unsummen dafür ausgeben würde.
Jetzt senkt die Regierung um 500 Mio. € aus der Staatskasse die Energieabgabe auf Strom.
Mit 100 Mio. € kann eine langfristige und somit hochwirksame Werbekampagne bezahlt werden, welche zum Anbieterwechsel und zur Installation einer PV-Anlage + Batterie motiviert.
Anstatt also 100 Mio. € vernünftig zu investieren, wird um 500 Mio. € ein einmaliges Feuerwerk gezündet - und schon ist es verpufft.
Nachdem die E-Control eine medial regelmäßig aktive Bundesbehörde ist, darf angenommen werden, dass Regierungsmitglieder wissen, wie man Steuergeld für Stromkunden vorteilhafter einsetzt.
Was eine Werbekampagne bewirken würde, ist jedoch für die Energiemonopolitik ein „No go“:
Energiekonzerne würden dauerhaft unter einen Wettbewerbsdruck geraten, welcher den durchschnittlichen Strompreis senken würde, was wiederum die Gewinne der weitaus überwiegend in Bundes- bzw. Landesbesitz befindlichen Energiekonzerne schmälern würde.
Doch was die Energiemonopolitik gefährdet, geht offensichtlich ganz und gar nicht. Aufgrund dieses jüngsten Beispiels wird die Fundamentalkritik an der (Energie)Politik zunehmen, welche lautet: Wir werden verraten anstatt vertreten.
Man fragt sich berechtigterweise, wann der Verrat der Politiker am Volk überdehnt sein wird.
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