Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache(current)2
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ansichtssache

Ölpreisstudie 2012: 205 USD pro Barrel Rohöl

06.05.2008

Eine Ansichtssache von Dr. Fritz Binder–Krieglstein

ja © Pucher
ja © Pucher
Sehr geehrte EnergieexpertInnen,
spätestens jetzt ist ein Resümee fällig, das folgendermaßen lautet: Wir, die Mahner, haben jahrelang vor der Ölkrise gewarnt und entsprechende Zahlen verbreitet. Die medial übermächtigen Energiekonzerne, zugleich übermächtige Werbekunden haben mit Unsummen und viel Lobbying dagegengehalten. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Eine Langzeit–Studie des kanadischen Finanzdienstleisters CIBC kommt zum Schluss, dass 2012 ein Ölpreis von 225 $ realistisch erwartet werden kann/muss. Und, oh Wunder, begründet wird das mit „Peak Oil„, dem Ölfördermaximum bzw. –rückgang bei weiter steigender Erdölnachfrage (Details: diepresse.com/home/wirtschaft/economist )
Wie geht die völlig irrationale, ja die völlig irrationale(!) Energiepolitik Österreichs mit einer möglichen Ölpreisverdoppelung in nur 4 Jahren um? Sie engagiert sich mit aller Kraft, ja wirklich mit aller Kraft für Erdgaspipelines. Obwohl der Erdgaspreis zu 100 % an den Ölpreis gebunden ist. Sie verhindert mit aller Kraft, ja mit aller Kraft die Förderung des Umstiegs auf Ökostrom, weil (Energie–, etc.)Konzerne Hegemonie–Strategien vorgeben, die von der Politik willfährig umgesetzt werden. Dass die Bundes– und Landespolitiken ihren Nutzen aus dieser völlig volksfeindlichen, antisozialen und national bis international destabilisierenden Vorgangsweise ziehen, kann als allgemein bekannt vorausgesetzt werden.
Die vehemente, ja vehemente Weigerung, den Fakten gerade ins Auge zu sehen (mit Ausnahe von Wenigen), ist angesichts der Krisensituation eine unermessliche Menschenverachtung von denen, die sich gerne Volksvertreter nennen. Die Ölkrise ist da, und sie ist nicht plötzlich gekommen. Das muss an dieser Stelle deutlich unterstrichen werden.
Was wir jetzt benötigen, ist unzählige Male ökonomisch, ökologisch und sozial mit jeder Menge Fakten, Studien und Fallbeispielen bewiesen worden:
Wir benötigen die Energiewende, asap (as soon as possible) – also SOFORT! Die Krise ist eine Chance und eine Herausforderung. Wie immer werden Manche versuchen, die Tatsachen weiter zu verdrängen; so ist nun einmal die menschliche Psyche. Was einerlei ist, solange die VerdrängerInnen keine energiepolitischen Entscheidungsträger sind. Das wäre nämlich höchst fatal. Wo immer diese Gefahr jedoch in Erscheinung tritt, müssen wir jetzt vehement dieser „Energiepolitik„ entgegentreten, um unsere eigene Haut und die unserer Kinder zu retten. Eine weniger deutliche Sprache ist nicht mehr angebracht – ebenso wenig halbherzige Maßnahmen.
Sonnige Grüße,
Dr. Fritz Binder–Krieglstein
PS: ein passender Hinweis in eigener Sache: www. iv–eww.at
  • Drucken
  • Empfehlen
06.05.2008 | Gastautor*In: Dr. Fritz Binder–Krieglstein
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Der "STANDARD-Kommentar": Kostenfalle Ökostrom

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Atomstrom verursacht auch klimaschädliches CO2

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Samstag, 15. August 2026, 69.913 Artikel Online

Weitere Themen

  • Zwischen Energiewende-Rhetorik und politischer Bremsrealität
  • Der politische Papst
  • MYTHOS: "Die E-Transformation ist überfördert." Genau.
  • Ostererwachen:  Es wird Zeit, die fossilen Eier ins Museum zu legen
  • Nie wieder zurück in die alte Energiewirtschaft!
  • Österreich: Photovoltaik-Zubau 2025 wie auch 2024 zurückgegangen
  • Energiekrise? Nein Fossilkrise!
  • Energiewende "erfordert" Krieg um Fossil(macht) zu retten
  • Die "dumme" Industrie am Beispiel Italien
  • Sonne und Wind brauchen nicht die Meerenge von Hormus
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
1.815 Artikel | Seite 1 von 182

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
ja © Pucher

ja © Pucher