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Ökostromgesetz braucht politische Unterstützung

02.10.2003

„Mangel an Ermunterung„ von Seiten der heimischen Politik

ja © Archiv
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Wien, 2003–10–02 (fpd) – EU–Abgeordneter Dr. Hans Kronberger teilt die Befürchtung von Ökostromerzeugern und WWF, dass Österreich bei gleich bleibender Politik das in der EU–Richtlinie über Erneuerbare Energien vorgegebene Ziel von 78,1 Prozent an Erneuerbaren Energien im Jahr 2010 verfehlen wird. Kronberger, der seinerzeit als Mitglied des Umweltausschusses im EU–Parlament die Stellungnahme für diese Richtlinie verfasst hat, ortet jedoch auch einen „Mangel an Ermunterung„ von Seiten der österreichischen Politik.
Kronberger: „So verdienstvoll das österreichische Ökostromgesetz in vielen Teilen ist: Hürden wie die Deckelung für Photovoltaik und Versäumnisse im Energiespar–Bereich sind eine ernste Gefahr für die Umsetzung der Richtlinie„, warnt der Abgeordnete. „Aber das ist nicht das Einzige, woran es noch mangelt: Eine erfolgreiche Politik der Erneuerbaren Energien braucht auch eine Politik der Information und Bewusstseinsbildung. Hier ist in Österreich sicher noch einiges zu tun.„
Auch das Lobbying gegen Erneuerbare Energien von Seiten der E–Control hält Kronberger aus dieser Sicht für äußerst kontraproduktiv: „Nicht der Ökostrom, sondern die hohe Energiebesteuerung ist für die höheren Strompreise verantwortlich. Statt ständig mit der Preiskeule auf die Erneuerbaren einzuschlagen, wäre es dringend notwendig, das Engagement und die Akzeptanz für Erneuerbare Energien in der Bevölkerung zu fördern.„ (Schluss)
Rückfragehinweis: Büro MEP Hans Kronberger, Mag. Anne–Catherine Simon,
Tel. 01/40110–5891

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02.10.2003 | Autor*in: litschauer
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