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Ökostrom garantiert langfristig billigen Strom

28.09.2004

IG Windkraft: Angesichts eines Ölpreises von 50 US-Dollar ist es absurd, heimische Ökostromproduktion abzudrehen

ja © IG Windkraft - www.igwindkraft.at
ja © IG Windkraft - www.igwindkraft.at
Angesichts des erstmaligen Überschreitens desÖlpreises der 50 Dollar-Marke fordert die IG Windkraft - dieösterreichische Interessenvertretung der Windkraftanlagenhersteller und -betreiber - den weiteren Ökostrom-Ausbau in Österreich. Mit den Erdölpreisen steigen auch die Strompreise. Dagegen garantieren dieösterreichischen Ökostromerzeuger mindestens 13 Jahre lang die Lieferung von sauberem Strom zu einem fixen, angemessenen Preis. Im Schnitt lagen die Erzeugungskosten von Wind, Biomasse, Sonnen und Kleinwasserkraftwerke schon unter den Erzeugungskosten von Gaskraftwerken.

Heimische Ökostromerzeuger garantieren langfristig billigen Strom

Während namhafte Energieexperten kein Ende des Anstiegs der Strompreise sehen, hat man bei Ökostrom fixe Preise. Nach der derzeitigen Regelung auf 13 Jahre, dies sogar ohne Inflationsanpassung. Die Technische Universität Wien kalkulierte in einer Studie vom Frühjahr 2004 Stromgestehungskosten von rund 6 Cent/kWh in modernen Gaskraftwerken für das Jahr 2010. Mit 7,8 Cent/kWh liegt die Windenergie zwar derzeit noch über diesem Wert, durch die extrem gestiegenen Ölpreise (die sich mit einem halben Jahr Verspätung auf die Gaspreise niederschlagen), die bei Erstellung der Studie noch nicht absehbar waren, wird die Differenz zum Ökostrom weiter schwinden. Betrachtet man den Mix aller Ökoenergien, also auch der Kleinwasserkraft, so wurden im ersten Halbjahr 2004 sogar im Schnitt nur 5,74 Cent/kWh für die Einspeisetarife bezahlt.
"Im letzten Jahr ist der Kohlepreis um 42% gestiegen, der Ölpreis und damit auch Gas um 75%. Minister Bartenstein muss dem Rechnung tragen und seinen Entwurf für die Ökostromnovelle anpassen. Wir brauchen eine verlässliche Energieversorgung aus heimischen Quellen, zu langfristig kalkulierbaren Preisen. Bis 2010 muss daher Wind, Biomasse und Sonne auf 10% und Kleinwasserkraft auf 12% des Stromverbrauchs ausgebaut werden", fordert Hantsch.

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28.09.2004 | Autor*in: litschauer
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