Ökostrom für Osteuropa
„Wir stehen da überall erst am Anfang. In der Tschechischen Republik gehören wir zu den Ersten auf dem Markt und erarbeiten Projekte, schon lange bevor andere Leasing–Unternehmen aus Österreich oder anderen westlichen Ländern auf dem Markt auftauchen", frohlockt Engert im Gespräch mit der „Ökoenergie". Auch in Ungarn seien die Rahmenbedingungen für die Errichtung von Windparks bereits so gestaltet, dass der Markt für Raiffeisen Leasing interessant werden könnte.
„In den nächsten beiden Jahren haben wir geplant, 70 Millionen Euro in neue Projekte im Ausland zu investieren", erläutert Peter Engert Neben Tschechien und Ungarn würden derzeit Projekte in Polen, Kroatien, Griechenland, aber auch in Deutschland – respektive im Großraum Berlin – geprüft.
Dass sich andere ausländische Unternehmen nur zögernd in Ostmärkte begeben, kann Engert verstehen. „Man muss diese Märkte schon gut kennen und das nötige Know–how mitbringen. In diesen Märkten sind wir gemeinsam mit der Raiffeisen International schon lange vertreten und das Know–how für Ökostromanlagen haben wir gezielt und sorgfältig in Österreich aufgebaut."
Die vielschichtige Beschäftigung mit dem weiten Feld der erneuerbaren Energie in Österreich wie auch in anderen Ländern Europas lässt das Management von Raiffeisen Leasing nicht ruhen. Nächstes heißes Thema ist für Engert der wachsende Bedarf an Biodiesel.
„Seit 1. Oktober muss in der EU Biodiesel zum Dieseltreibstoff beigemischt werden. Für den österreichischen Markt wird dieser Biodiesel derzeit überwiegend aus Deutschland importiert Das ist doch eigentlich ein Drama. Wir müssen das österreichische Know–how im Bereich der erneuerbaren Treibstoffe und die agrarische Potenz der ehemaligen Kornkammer der Monarchie kombinieren und ausnützen."
Die guten wirtschaftlichen Beziehungen von Raiffeisen Österreich zu an der Donau gelegenen Ländern in Ost– und Südosteuropa mit riesigen Agrarflächen beflügeln Engerts Phantasie. Sein Plan: Man müsse der Landwirtschaft in diesen Ländern helfen, sich als zuverlässige Rohstofflieferanten für Ölfrüchte zu etablieren, den Rohstoff auf der Donau kostengünstig nach Österreich transportieren und schließlich in Raffinerien im Inland Biodiesel erzeugen. „Darum kümmern wir uns jetzt Es ist ja nicht sinnvoll, auf Dauer Biodiesel aus Hamburg zu holen."
Quelle: Ökoenergie 61|2005
„In den nächsten beiden Jahren haben wir geplant, 70 Millionen Euro in neue Projekte im Ausland zu investieren", erläutert Peter Engert Neben Tschechien und Ungarn würden derzeit Projekte in Polen, Kroatien, Griechenland, aber auch in Deutschland – respektive im Großraum Berlin – geprüft.
Dass sich andere ausländische Unternehmen nur zögernd in Ostmärkte begeben, kann Engert verstehen. „Man muss diese Märkte schon gut kennen und das nötige Know–how mitbringen. In diesen Märkten sind wir gemeinsam mit der Raiffeisen International schon lange vertreten und das Know–how für Ökostromanlagen haben wir gezielt und sorgfältig in Österreich aufgebaut."
Die vielschichtige Beschäftigung mit dem weiten Feld der erneuerbaren Energie in Österreich wie auch in anderen Ländern Europas lässt das Management von Raiffeisen Leasing nicht ruhen. Nächstes heißes Thema ist für Engert der wachsende Bedarf an Biodiesel.
„Seit 1. Oktober muss in der EU Biodiesel zum Dieseltreibstoff beigemischt werden. Für den österreichischen Markt wird dieser Biodiesel derzeit überwiegend aus Deutschland importiert Das ist doch eigentlich ein Drama. Wir müssen das österreichische Know–how im Bereich der erneuerbaren Treibstoffe und die agrarische Potenz der ehemaligen Kornkammer der Monarchie kombinieren und ausnützen."
Die guten wirtschaftlichen Beziehungen von Raiffeisen Österreich zu an der Donau gelegenen Ländern in Ost– und Südosteuropa mit riesigen Agrarflächen beflügeln Engerts Phantasie. Sein Plan: Man müsse der Landwirtschaft in diesen Ländern helfen, sich als zuverlässige Rohstofflieferanten für Ölfrüchte zu etablieren, den Rohstoff auf der Donau kostengünstig nach Österreich transportieren und schließlich in Raffinerien im Inland Biodiesel erzeugen. „Darum kümmern wir uns jetzt Es ist ja nicht sinnvoll, auf Dauer Biodiesel aus Hamburg zu holen."
Quelle: Ökoenergie 61|2005