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Ökostrom für Osteuropa

09.01.2006

„In Osteuropa warten auf dem Ökostrom–Markt riesige Chancen auf uns", sagt Peter Engert, Geschäftsführer der Raiffeisen Leasing

„Wir stehen da überall erst am Anfang. In der Tschechischen Republik gehören wir zu den Ersten auf dem Markt und erarbeiten Projekte, schon lange be­vor andere Leasing–Unternehmen aus Österreich oder anderen west­lichen Ländern auf dem Markt auf­tauchen", frohlockt Engert im Ge­spräch mit der „Ökoenergie". Auch in Ungarn seien die Rahmenbedingun­gen für die Errichtung von Wind­parks bereits so gestaltet, dass der Markt für Raiffeisen Leasing inter­essant werden könnte.
„In den nächsten beiden Jahren haben wir geplant, 70 Millionen Euro in neue Projekte im Ausland zu inves­tieren", erläutert Peter Engert Neben Tschechien und Ungarn würden der­zeit Projekte in Polen, Kroatien, Grie­chenland, aber auch in Deutschland – respektive im Großraum Berlin – ge­prüft.
Dass sich andere ausländische Unternehmen nur zögernd in Ost­märkte begeben, kann Engert ver­stehen. „Man muss diese Märkte schon gut kennen und das nötige Know–how mitbringen. In diesen Märkten sind wir gemeinsam mit der Raiffeisen International schon lange vertreten und das Know–how für Ökostromanlagen haben wir ge­zielt und sorgfältig in Österreich auf­gebaut."
Die vielschichtige Beschäftigung mit dem weiten Feld der erneuerbaren Energie in Österreich wie auch in anderen Ländern Europas lässt das Management von Raiffeisen Leasing nicht ruhen. Nächstes heißes Thema ist für Engert der wachsende Bedarf an Biodiesel.
„Seit 1. Oktober muss in der EU Biodiesel zum Dieseltreib­stoff beigemischt werden. Für den österreichischen Markt wird dieser Biodiesel derzeit überwiegend aus Deutschland importiert Das ist doch eigentlich ein Drama. Wir müssen das österreichische Know–how im Bereich der erneuerbaren Treibstoffe und die agrarische Potenz der ehe­maligen Kornkammer der Monarchie kombinieren und ausnützen."
Die guten wirtschaftlichen Bezie­hungen von Raiffeisen Österreich zu an der Donau gelegenen Ländern in Ost– und Südosteuropa mit riesigen Agrarflächen beflügeln Engerts Phan­tasie. Sein Plan: Man müsse der Land­wirtschaft in diesen Ländern helfen, sich als zuverlässige Rohstoffliefe­ranten für Ölfrüchte zu etablieren, den Rohstoff auf der Donau kostengünstig nach Österreich transportie­ren und schließlich in Raffinerien im Inland Biodiesel erzeugen. „Darum kümmern wir uns jetzt Es ist ja nicht sinnvoll, auf Dauer Biodiesel aus Ham­burg zu holen."
Quelle: Ökoenergie 61|2005

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09.01.2006 | Autor*in: litschauer
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