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Öko-Energieanlagen in Wien

02.10.2003

Wien zapft die Energie der Sonne an

In der Bundeshauptstadt entstehen immer mehr Ökoenergieanlagen, in denen Strom und Wärme aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen werden. In einer neuen Internet-Dokumentation der Stadt Wien, die kontinuierlich erweitert wird, können diese Anlagen nun per Mausklick besucht werden. Unter http://www.wien.gv.at/umwelt/klimaschutz/ erhalten Interessierte einen Überblick über Photovoltaik-, Windkraft- und thermische Solaranlagen in Wien. Außerdem werden Gebäude mit solarem Energiekonzept vorgestellt. Diese neu geschaffene Informationsschiene wurde im Rahmen des Wiener Klimaschutzprogramms (KliP) in Zusammenarbeit zwischen Wiener Umweltanwaltschaft und der Klimaschutzkoordinationsstelle der Stadt Wien erstellt.****

Erneuerbare Energien als Beitrag zum Klimaschutz

"Der vermehrte Einsatz erneuerbarer Energien zur Gewinnung von Strom und Wärme ist ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen Energiepolitik und zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms der Stadt Wien", meinte die Klimaschutzkoordinatorin der Stadt Wien, Mag. DDr. Christine Fohler-Norek, dazu gegenüber der "rathaus-korrespondenz". Im Gegensatz zu Anlagen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, entstehen in diesen Öko-Energieanlagen keine klimaverändernden Emissionen an Kohlendioxid, dem mengenmäßig bedeutendsten Treibhausgas.
Kohlendioxid entsteht bekanntlich bei der Verbrennung fossiler Energieträger (wie Kohle, Öl und Gas zur Gewinnung von Strom und Wärme, sowie zum Betrieb von Fahrzeugen). Große Mengen an Treibhausgasen bewirken eine Erwärmung der Erdatmosphäre wie in einem Glashaus (Treibhauseffekt). Dies führt weltweit zu häufigeren extremen Wettersituationen, wie beispielsweise sintflutartige Regenfälle, Stürme, Hagel oder Dürre.
"Die Dokumentation von Wiener Ökoenergieanlagen soll zeigen, dass auch in der Großstadt eine Energieversorgung mit erneuerbaren Energien möglich ist. Energiesparen und Umstieg auf erneuerbare Energien gehören zu den wichtigsten Maßnahmen gegen den weltweiten Klimawandel," meint Mag. Dominik Schreiber von der Wiener Umweltanwaltschaft.
Die Sonne strahlt in rund einer halben Stunde den gesamten Jahresenergiebedarf der Weltbevölkerung auf die Erde. Und das aus heutiger Sicht für noch etwa 4,5 Milliarden Jahre. Die Sonne ist somit der denkbar verlässlichste Energielieferant. Das nehmen immer mehr Wienerinnen und Wiener sowie die Wiener Stadtverwaltung zum Anlass, verstärkt erneuerbare Energie zu nutzen. Beispielweise gibt es bereits Photovoltaik- und thermische Solaranlagen auf Wiener städtischen Schulen, die Umweltschutzabteilung der Stadt Wien deckt einen Teil ihres Strombedarfes mittels einer Photovoltaikanlage und auch viele städtische Bäder nutzen Sonnenergie zur Beckenwassererwärmung. (Schluss) köp/ds
Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz: http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/ Regina Köppl MD-Klimaschutzkoordination Tel: 01/4000-75084 mailto:koe@mdk.magwien.gv.at http://www.wien.gv.at/umwelt/klimaschutz/ Mag. Dominik Schreiber Wiener Umweltanwaltschaft Tel.: 379 79/88 998 mailto:scd@wua.magwien.gv.at http://www.wien.at/wua
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0039 2003-10-02/09:37

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02.10.2003 | Autor*in: holler
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