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"ÖK+KO-Beton" als Teil der Kreislaufwirtschaft

20.03.2022

Klimafreundliches Bauen beginnt mit der Wahl der richtigen Rohstoffe. Der neue ÖK+KO Beton der Firma Kovanda basiert auf der Verwendung von recycelten Rohstoffen.

© Kovanda Hron/ Stadtrat Kaldun Hana, EU Abgeordneter Lukas Mandl , KR Leopold Kovanda, KR Eva Kovanda, Eva Kovanda Junior und Gemeinderätin Margarete Insam-Polleros (ÖVP) vor dem neuen ÖK-KO Beton-Misch-LKW
© Kovanda Hron/ Stadtrat Kaldun Hana, EU Abgeordneter Lukas Mandl , KR Leopold Kovanda, KR Eva Kovanda, Eva Kovanda Junior und Gemeinderätin Margarete Insam-Polleros (ÖVP) vor dem neuen ÖK-KO Beton-Misch-LKW
"Die Zukunft nächster Generationen baut auf unseren Handlungen im Jetzt auf, und das hat uns dazu bewegt, eine neue Produktreihe zu entwickeln", sagt KR Leopold Kovanda, Geschäftsführer des Familienunternehmens Kovanda und ergänzt: "Deswegen haben wir einen nachhaltigen und umweltfreundlicheren Beton entwickelt. Dieser enthält recycelte Rohstoffe, um weniger natürlich vorkommende Rohstoffe verwenden zu müssen und wertvolle Deponie-Flächen zu schonen." Sowohl Deponie-Flächen als auch natürliche Rohstoffe werden mit dem zunehmenden Ausbau der Infrastruktur und der Verstädterung, besonders in Wien, zu kostbaren Gütern. Schottergruben stellen die viel gefragten mineralischen Rohstoffe zur Verfügung und sind wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen aller Art. Nach ihrem Lebenszyklus als Rohstoffbringer schaffen sie Teiche und Seen für die lokale Naherholung. "Um den Verbrauch der natürlichen Rohstoffe zu reduzieren, braucht es also Alternativen. Mit dem Einbringen von bereits verwendeten Rohstoffen zurück in den Kreislauf und somit in die Kreislaufwirtschaft ermöglichen wir das", erklärt KR Ing. Eva Kovanda.
Kreislaufwirtschaft als nachhaltige LösungMit der neuen Produktreihe, dem ÖK+KO Beton wird genau diese Problematik in Angriff genommen: "Es ist uns gelungen, Materialien aus dem Hochbau und aus der umliegenden Gegend wiederzuverwenden und damit ein Produkt mit vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten zu kreieren", beschreibt Eva Kovanda Junior. Tatsächlich lässt sich der ÖK+KO Beton bereits für Sauberkeitsschichten bzw. Unterbeton[[1]] (#_ftn1) sowie Verfüllungsmaterial[[2]] (#_ftn2) einsetzen, aber "wir arbeiten eifrig daran, unsere Produktpallette und Einsetzungsmöglichkeiten kontinuierlich zu erweitern. Außerdem wollen unseren ÖK+KO Beton für zukünftige Projekte wieder recyceln, um den Kreislauf vollständig zu schließen" ergänzt Eva Kovanda Junior. "Die Weiterentwicklung nachhaltigen Bauens ist eine Entscheidung, die wir nicht nur für uns, sondern auch für die zukünftigen Generationen treffen", betont KR Leopold Kovanda.
Schwerpunkt Nachhaltigkeit auch in anderen Bereichen

Auf Basis des am 21. Februar 2018 zwischen der Gemeinde Gerasdorf bei Wien und der Firma Kovanda geschlossenen Generationenvertrags wurden in den letzten Jahren mehr als 7.100 Bäume auf einer Fläche von 12,5 Hektar gepflanzt. Die nachhaltige Landschaftspflege am sogenannten Schafberg erfolgt über dreizehn Schafe. Anfang Juni 2021 hat das Familienunternehmen Kovanda zwei Photovoltaik-Anlagen in Betrieb genommen, mit dem Ziel, eine autarke und umweltschonende Stromgewinnung für das Unternehmen zu erreichen. "Die große Anlage dient der unterstützenden Stromversorgung der Betonmischanlage, in welcher auch unser neuer ÖK+KO Beton produziert wird. Die zweite Anlage versorgt unser Bürogebäude mit grüner Energie", erklärt KR Ing. Eva Kovanda. Der Umweltbeitrag ist enorm: Tatsächlich wurden seit Inbetriebnahme im Sommer bis bereits 20,67 Megawattstunden für die Betonmischanlage produziert. Mit dieser Energiemenge kommt ein Elektrofahrzeug 43.968 Kilometer weit und entspricht einem CO2-Ersparnis von knapp 11 Tonnen. "Nachhaltigkeit ist mehr als nur Klimaschutz. Wir achten auf kurze Transportwege, was große Mengen an CO2 einspart, schaffen am Schafberg Biodiversität, haben Platz für drei Bienenkulturen zur Verfügung gestellt und verfolgen konsequent die Ziele der Kreislaufwirtschaft über Recycling und Wiederverwertung von unterschiedlichen Materialien", ergänzt KR Leopold Kovanda.
* * * [[1]] (#_ftnref1) Sauberkeitsschicht oder Unterbeton bezeichnen im Bauwesen eine dünne Magerbetonschicht, die sich zwischen der Baugrubensohle und dem Gebäudefundament befindet.
[[2]] (#_ftnref2) Baustoff mit besonders guten Fließeigenschaften zum Verfüllen von unterirdischen Hohlräumen und Rohrleitungen.
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20.03.2022 | Autor*in: holler
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