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Ö: Stromkonzerne mauern gegen Solarstrom

20.09.2024

Macht Euch - um Himmels Willen - stromautark!

© Grätzl Energie / Eröffnung der PV-Anlage auf dem Dach der St. Ursula Schule 2023
© Grätzl Energie / Eröffnung der PV-Anlage auf dem Dach der St. Ursula Schule 2023
Das Chaos der Stromindustrie ist unüberbietbar. Und die schlechte Nachricht dabei ist, dass das uns Stromkonsumenten teuer zu stehen kommt - gestern, heute und absehbar auch künftig.
Laut eines Standard-Artikels sollten die Photovoltaikausbauziele bis 2040 reduziert werden, fordern heimische Stromkonzernbosse.
Endlich wollen sie den Windstromausbau. Ihr Hauptargument lautet, dass der Wind vermehrt im Winter bläst und dann die Sonne kaum Strom produziert und auch weniger Wasser durch die Turbinen fließt.
Das stimmt. Dass man das erst jetzt entdeckt, ist das Kernproblem und der Hauptbeweis, wie konzept- und damit extrem verantwortungslos die österreichische Stromversorgung von den Stromkonzernen gemanagt wird.
Der forcierte Windausbau wurde und wird vom Branchenverband IG-Windkraft seit Jahrzehnten genau mit obigen Argumenten eingefordert. Dem wurde nicht annähernd von den Regierungen Rechnung getragen. Denn das brachiale Stromkonzernlobbying hatte erfolgreich dagegengehalten und den Ausbau auf Sparflamme gehalten.
Jetzt stellt sich die Frage, warum Studien angesichts künftig massiv steigenden Strombedarfs (laut Umweltbundesamt +70 % gegenüber 2021) einen engagierten Wind, PV- und Biogas-Ausbau fordern.
Und genau jetzt ziehen die Stromkonzerne die PV-Bremse. Geht's noch?
Sie argumentieren, PV-Anlagen produzieren mittlerweile in den Sommermonaten zu viel Strom.
Die neue Regierung Großbritanniens hat die Verstaatlichung wesentlicher Teile der Energieversorgung in Angriff genommen, weil die bisherige, von Großkonzernen quasimonopolistisch und pseudomarktwirtschaftlich dominierte Strom/Energiewende geradewegs ins Chaos führt.
Österreich steht um nicht hinten an. Eine sichere Stromversorgung benötigt eine Strategie. Wenn diese "buttom up" also von lokal auf regional und dann auf national und transnational aufgesetzt wird, wird sie die kostengünstigste werden.
Wenn sie von Konzernen dominiert wird, die bisher und weiterhin "top down" denken und handeln, bezahlen wir für Strom mindestens das Doppelte von dem, was sein müsste.
Nachdem nichts darauf hinweist, dass sich am Status Quo etwas ändern wird, empfehle ich persönlich allen privaten und Firmen-Stromkunden nur eines:
Macht Euch mit Photovoltaik und Batteriespeicher so unabhängig wie irgend möglich; jede Etappe zählt!
Fritz Binder-Krieglstein
renewable.at

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20.09.2024 | Autor*in: binderkrieglstein
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