Oberösterreichs Landesregierung hat einstimmig sechsjähriges Energieeffizienzprogramm beschlossen
Vorgestern Nachmittag wurde von der oö. Landesregierung der Antrag von Umwelt– und Energielandesrat Rudi Anschober beschlossen, ein umfassendes, sechsjähriges Energieeffizienzprogramm umzusetzen.
Durch 18 konkrete Maßnahmenbereiche, z.B: im Informationsbereich, in der Ausbildung, im Gewerbe, in der Industrie usw. sollen die derzeit starken Steigerungen des Energieverbrauchs in Oberösterreich von durchschnittlich 1,3 Prozent jährlich (im Strombereich hatte Oberösterreich im vergangenen Jahr sogar ein Plus von 7 Prozent) gestoppt und eine Trendwende hin zu Energieeinsparungen erreicht werden.
Durch 18 konkrete Maßnahmenbereiche, z.B: im Informationsbereich, in der Ausbildung, im Gewerbe, in der Industrie usw. sollen die derzeit starken Steigerungen des Energieverbrauchs in Oberösterreich von durchschnittlich 1,3 Prozent jährlich (im Strombereich hatte Oberösterreich im vergangenen Jahr sogar ein Plus von 7 Prozent) gestoppt und eine Trendwende hin zu Energieeinsparungen erreicht werden.
Steigende Energiepreise machen Einsparung wirtschaftlich
Anschober:"Gerade in Zeiten rapide steigender Energiepreise ist das ein Gebot der Stunde, um Betriebskosten abzusenken. Damit rechnet sich Energieeinsparen sozial, wirtschaftlich und selbstverständlich ökologisch. Denn je weniger Energieverbrauch wir verzeichnen, desto weniger Atomstromimporte und Schadstoffemissionen gibt es. Oberösterreich will in den nächsten sechs Jahren schrittweise zum Energiesparland Nr1, zum "Energiespareuropameister" werden."
Schrittweise werden in den nächsten Jahren durch Verordnungen, Förderungen, Richtlinien und Handlungsinitiativen die nun beschlossenen 18 Maßnahmenfelder umgesetzt. Dazu zählt etwa eine Verstärkung und Konkretisierung der Energieberatungen, die Verstärkung von Energiedienstleistungen, neue Initiativen zum Ausbau von Forschung & Entwicklung im Energietechnologiebereich, mehr Transparenz und Information bei Tarifgestaltung und Abrechnungen, ein neues Konzept für das Energiemanagement des Landes Oberösterreich mit Energie–Pflichtenheft für Planer, Architekten und Gemeinden, die Umsetzung internationaler Kooperationen und die Einführung einer Dialogplattform Energie–Effizienz uvam.
Anschober abschließend: "Die Umsetzung neuer Technologien, gezielte Förderungsanreize und das Schaffen neuer Standards können aber nur auf Basis von mehr Information umgesetzt werden – auch darüber, was in einzelnen Pionierbereichen Oberösterreich bereits verwirklicht wird. Aus diesem Grund gibt es den Wettbewerb "Energie–Star 2005", bei dem vorbildliche Handelnde aus den verschiedensten Bereichen zur Teilnahme eingeladen werden. Unser Startziel ist es, bereits in verschiedensten Einzelfällen praktizierte Musterbeispiele bekannt zu machen und zu bewerben, damit viele Nachahmer und Nachahmerinnen gefunden werden und die jetzigen Pioniermodelle schrittweise in Oberösterreich zum Standard werden."
Schrittweise werden in den nächsten Jahren durch Verordnungen, Förderungen, Richtlinien und Handlungsinitiativen die nun beschlossenen 18 Maßnahmenfelder umgesetzt. Dazu zählt etwa eine Verstärkung und Konkretisierung der Energieberatungen, die Verstärkung von Energiedienstleistungen, neue Initiativen zum Ausbau von Forschung & Entwicklung im Energietechnologiebereich, mehr Transparenz und Information bei Tarifgestaltung und Abrechnungen, ein neues Konzept für das Energiemanagement des Landes Oberösterreich mit Energie–Pflichtenheft für Planer, Architekten und Gemeinden, die Umsetzung internationaler Kooperationen und die Einführung einer Dialogplattform Energie–Effizienz uvam.
Anschober abschließend: "Die Umsetzung neuer Technologien, gezielte Förderungsanreize und das Schaffen neuer Standards können aber nur auf Basis von mehr Information umgesetzt werden – auch darüber, was in einzelnen Pionierbereichen Oberösterreich bereits verwirklicht wird. Aus diesem Grund gibt es den Wettbewerb "Energie–Star 2005", bei dem vorbildliche Handelnde aus den verschiedensten Bereichen zur Teilnahme eingeladen werden. Unser Startziel ist es, bereits in verschiedensten Einzelfällen praktizierte Musterbeispiele bekannt zu machen und zu bewerben, damit viele Nachahmer und Nachahmerinnen gefunden werden und die jetzigen Pioniermodelle schrittweise in Oberösterreich zum Standard werden."