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Null–Emissionsfahrzeuge gegen Feinstaubproblematik

22.09.2005

EUROSOLAR AUSTRIA unterstreicht Notwendigkeit des Feinstaubpaketes

ja © Martin itschauer
ja © Martin itschauer
Die Feinstaubproblematik hat sich in den letzten Jahren in Österreich und in Europa weiter zugespitzt. Der Feinstaub kommt dabei aus mehreren Quellen, Hausbrand, Industrie und Verkehr, und in allen Bereichen gibt es noch sehr viel zu tun. Dabei ist die Feinstaubproblematik sehr eng an unsere Energiewirtschaft gekoppelt. Gerade in den letzten Jahren kam es durch den erhöhten Stromverbrauch zum vermehrten Einsatz von Kohle– und Ölkraftwerken. Durch den raschen Ausbau der Erneuerbaren Energie in allen Bereichen kann und muss diesem Trend entgegen gewirkt werden. Gerade durch die Energiewende und dem Einsatz von Windkraftwerken, Solarstromanlagen und Wasserkraftwerke kann die Energiewende geschafft und auch die Feinstaubproblematik gelindert werden, wir fordern daher die sofortige Aufhebung des 15MW–Photovoltaikdeckels, der den weiteren Ausbau dieser umweltschonenden Technologie massiv behindert.
Aber auch beim Heizen muss noch viel getan werden, der Heiz– und Warmwasserbedarf kann bis zu 100% (Haus Kubala) problemlos durch thermische Solaranlagen, der Strom aus Photovoltaik zu 100% abgedeckt werden, die sowohl auf Häusern wie auch auf Fernheizwerken noch zu wenig zum Einsatz kommen. Es wäre viel klüger gleich die Sonnenenergie zu verwenden, als (im Sommer) Holz zu verbrennen.

Freie Fahrt für Null–Emissionsfahrzeuge

Aber auch im Verkehr wurde viel versäumt. Der öffentliche Verkehr im ländlichen Raum wurde teilweise eingestellt statt ausgebaut und in der Fahrzeugindustrie gab es noch wenig nachhaltige Entwicklung. Nun wird darüber diskutiert, dass bei großer Feinstaubproblematik die Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen und Autobahnen auf 70 oder sogar auf 50 km/h reduziert werden soll. Partikelfilter sollen eine weitere Abhilfe bringen und sind natürlich für eingesetzte Motore nicht abzulehen, aber das Übel wird noch immer nicht an der Wurzel gepackt. Durch den Einsatz von Elektroautos kann nicht nur der Energieeinsatz im Verkehr reduziert und damit auch ein eine CO2–Einsparung erreicht werden, auch die Feinstaubbelastung reduziert sich beim Umstieg auf Elektroautos. Diese werden aber im Gegensatz zu Partikelfiltern von den Ländern nicht gefördert, obwohl der Nutzen wesentlich höher ist.
Wir fordern daher, dass die angedachten Geschwindigkeitslimits bei zu großer Feinstaubbelastung nur für Fahrzeuge gelten, die über Verbrennungsmotore Feinstaub ausstoßen. Außerdem sollen auf allen öffentlichen Parkplätzen und in Parkgaragen Auflademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge zur Verfügung stehen. Besonders sinnvolle ist der Einsatz von Elektroautos für Kurz– und Mittelstrecken, Verkehr in Ballungsräumen, als Zweitfahrzeug, Nah–, Zulieferverkehr (z.B. POST), Handwerker, mobile Krankenbetreuung, Pendlerverkehr, ländliche Gebiete bei schlechter Verkehrsanbindung (Park&Ride), Versorgungsfahrten, in Kur–und Erholungsgebieten. (z.B. Werfenweng, Bad Hofgastein).
Quelle: EUROSOLAR AUSTRIA

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22.09.2005 | Autor*in: litschauer
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