Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz
KEY26 850x109 ted static

Nö Naturschutzbund empfiehlt auf Laubsauger und Laubblasgeräte zu verzichten!

18.11.2004

Das Laub fällt – und allerorten sind sie jetzt wieder zu hören und zu riechen: Laubsauger und Laubblasgeräte

Der Naturschutzbund NÖ empfiehlt, auf solche Geräte zu verzichten! Sie schädigen die Natur, steigern die Lärmbelastung, verbrauchen Energie und stoßen schädliche Abgase aus. Insbesondere in privaten Gärten ist der Einsatz mobiler Laubsauger und Laubblasgeräte unnötig, ja sogar schädlich. In Beeten sowie unter Gebüschen und Hecken sollte das Laub liegen bleiben! Es erfüllt wichtige ökologische Funktionen für den Boden und die Tierwelt:
Durch den Laubfall entsteht frische Streu; die Streuschicht erhöht die Bodengesundheit und ist für viele Bodentiere lebenswichtig. Beim Einsatz der Laubsauger wird das ökologische Gleichgewicht der betroffenen Böden empfindlich gestört, indem die Humusbildung durch Entzug von organischem Material sowie durch Vernichtung von Bodenorganismen gemindert wird.

Wenn Laubsauger auf unversiegelten Flächen eingesetzt werden, sind folgende negative Effekte zu erwarten:

• Auf und im Boden und in der bodennahen Krautschicht lebende Kleintiere (vor allem Insekten, Spinnen) werden aufgesaugt, mit dem Sauggut zum Teil getötet und an andere Orte verbracht. Samen gehen durch das Absaugen verloren, eine Verarmung der Vegetation ist die Folge.
• Mit der verbesserten Entfernung unerwünschten Pflanzenmaterials von unversiegelten Flächen wird vermehrt Biomasse dem natürlichen Stoffkreislauf vor Ort entzogen. Die Kleintiere (Würmer, Insekten, Spinnen, Kleinsäuger), die auf um im Boden im abgestorbenen Pflanzenmaterial leben, verlieren Nahrung und Lebensstätte.
• Der Boden ist schlechter gegen Austrocknung und Extremtemperaturen geschützt; die Neubildung von Humus nimmt ab.
Auch an die Städte und Gemeinden appelliert der Naturschutzbund NÖ, auf den öffentlichen Grünflächen und in den Parks auf die lärmenden und stinkenden Geräte zu verzichten. Werden dennoch solche Geräte eingesetzt, sollten sie unbedingt lärm– und abgasarm sein. Der Schallemissionspegel darf nicht über dem von Rasenmähern liegen, die in privaten Gärten eingesetzt werden.
  • Drucken
  • Empfehlen
18.11.2004 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Eco Flower Quiz – wieso viele Kids nun das EU–Umweltzeichen kennen

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Ökologische Reinigung an Landwirtschaftliche Fachschulen

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Freitag, 16. Januar 2026, 68.139 Artikel Online

Weitere Themen

  • Stromfresser – nein, danke!
  • TSUNAMI brachte Altlasten ans Tageslicht
  • Umweltberatung nun auch in Bratislava!
  • Greenpeace sperrt Kanzleramt ab
  • Neues auf der Energiesparmesse
  • Biodiversität – braucht man eine globale Datenbank?
  • Europäische "Climate–Stars 2004" in Baden verliehen
  • Das Waldviertel bekommt eine eigene Währung
  • Das Tote Meer verdurstet
  • Studie über "Energiekonzept für Bürogebäude"
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1460
  • 1461(current)
  • 1462
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.054 Artikel | Seite 1.461 von 1.506

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at