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Niederösterreich und Baden-Württemberg schließen Allianz

09.02.2014

Pernkopf: Erneuerbare Energie und Stärkung des ländlichen Raums sind gemeinsame Anliegen

© NLK/ Peter Hauk, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg, und Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf bei einem Arbeitsgespräch
© NLK/ Peter Hauk, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg, und Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf bei einem Arbeitsgespräch
Im Rahmen eines Arbeitsgespräches in Hauersdorf (Amstetten) erörterten Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und Peter Hauk, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg, gemeinsame Standpunkte und Ziele. Der Schwerpunkt lag dabei auf erneuerbarer Energie und dem ländlichen Raum. Zuspruch fand bei Hauk vor allem die niederösterreichische Energiepolitik. 100 Prozent des Stroms bis 2015 und 50 Prozent der gesamten Energie bis 2020 sollen im Land aus erneuerbaren Quellen stammen. "Wir haben es geschafft, die Bevölkerung ins Boot zu holen und die Energiewende zur Energiebewegung zu machen. Auch Baden-Württemberg hat nun diesen Weg eingeschlagen und möchte weg vom Atomstrom hin zu sicheren Alternativen. Dabei stellen wir gerne unsere Erfahrungen zur Verfügung, damit auch andere Regionen davon profitieren können. Denn wir brauchen eine europäische Allianz für saubere, sichere Energie und gegen Atomkraft", meint dazu Pernkopf.
Auch die Entwicklung des ländlichen Raumes war Thema des Treffens. Beide Bundesländer verbindet neben der Weitläufigkeit des Landes vor allem die kleinstrukturierte Landwirtschaft. "Investitionen in den ländlichen Raum sind grundlegend, um Wertschöpfung auch abseits der Ballungszentren zu ermöglichen. Die heimische Landwirtschaft sichert nicht nur die Einkommen am Land, sondern die Lebensmittelversorgung aller. Daher sind die Programme für die ländliche Entwicklung sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene rasch umzusetzen. Wir sind uns einig: Eine starke Landwirtschaft garantiert beste Lebensmittel und Landschaften, um die unsere beiden Länder anderswo beneidet werden", so Pernkopf und Hauk.

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09.02.2014 | Gastautor*In: DI Jürgen Maier
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