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Neues Sensorsystem erkennt Fehler in PV-Großanlagen frühzeitig

16.04.2026

Photovoltaik-Großkraftwerke werden bislang meist nur auf String- oder Wechselrichterebene überwacht – mit dem Nachteil, dass Defekte einzelner Module oft unentdeckt bleiben.

pexels-kelly-PV-Solar.jpg
Photovoltaik © Kelly pexels.com

Forschende des Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF entwickeln daher ein modulares Sensorsystem, das erstmals eine kontinuierliche Überwachung bis auf Modulebene ermöglicht.
 

Das System misst direkt an jedem Solarmodul zentrale Werte wie Strom, Spannung und Temperatur. Ergänzt durch Wetterdaten und ausgewertet mit KI-gestützten Modellen lassen sich Abweichungen, Verschmutzungen oder Defekte frühzeitig erkennen. So können Probleme behoben werden, bevor sie den Ertrag ganzer Modulreihen deutlich beeinträchtigen.
 

Im Gegensatz zu bisherigen Methoden – etwa Wechselrichterdaten oder Drohneninspektionen – liefert der neue Ansatz hochaufgelöste Echtzeitdaten. Dadurch können auch schwer erkennbare Fehler wie Degradation, elektrische Verbindungsprobleme oder defekte Bypassdioden identifiziert werden.
 

Das Sensorsystem ist Teil des Projekts ZeroDefect4PV und wird gemeinsam mit internationalen Partnern entwickelt. Erste Tests laufen bereits in Pilotanlagen und unter realen Bedingungen. Ziel ist es, die Effizienz und Zuverlässigkeit von PV-Großkraftwerken deutlich zu steigern und damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

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16.04.2026
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