Neue Telekom-Batteriegroßspeicher in Bamberg für grünen Strom
Bamberg – Die Deutsche Telekom treibt den Ausbau nachhaltiger Energieinfrastruktur weiter voran: In Bamberg ist ein neuer Batteriegroßspeicher ans Netz gegangen. Ab sofort stehen dort 24 Megawattstunden (MWh) zusätzliche Speicherkapazität zur Verfügung, weitere 24 MWh sind heuer bereits angeschlossen worden. Damit erreicht der Standort eine Gesamtleistung von 48 MWh und leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.
Wer große Mengen Ökostrom einkauft oder selbst erzeugt, muss Energie auch effizient speichern können. Genau hier setzen Batteriegroßspeicher an: Sie nehmen überschüssigen Strom aus Wind- und Solaranlagen auf und geben ihn bei Bedarf wieder ab. So gleichen sie Netzschwankungen aus, erhöhen die Versorgungssicherheit und erleichtern die Integration erneuerbarer Energien ins Stromnetz. Moderne Speichertechnologien gelten daher als zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende.
Bereits im Mai 2024 hatte die Telekom in Münster den ersten unternehmenseigenen Batteriegroßspeicher eines Telekommunikationsunternehmens in Betrieb genommen. Es folgten weitere Anlagen in Hannover, München und Bamberg.
In Bamberg wurde der Ausbau in zwei Etappen realisiert. Gemeinsam mit dem Technologiepartner INTILION nahm die Telekom-Tochter Power and Air Condition Solution Management GmbH (PASM) im Februar 2025 zunächst 24 MWh in Betrieb. Im zweiten Bauabschnitt kamen nun mit der Partnerfirma Pixii weitere 24 MWh hinzu. Das Ergebnis: Einer der leistungsfähigsten Telekom-Speicherstandorte in Deutschland.
Insgesamt planen die Deutsche Telekom und PASM, bis 2026 an mehreren Standorten – darunter Münster, Hannover, München und Bamberg – neun Indoor- und Outdoor-Batteriegroßspeicher zu errichten. Die Gesamtkapazität soll dann 126 MWh betragen, wovon bereits 96 MWh ans Netz angeschlossen sind.
„Mit unseren Batteriegroßspeichern können wir unseren Anteil an erneuerbaren Energien weiter erhöhen und so die Energiewende aktiv gestalten“, betont Bernd Schulte-Sprenger, Geschäftsführer der PASM. Die Maßnahmen sind Teil der umfassenden Klimastrategie der Deutschen Telekom: Bis Ende 2025 will der Konzern im eigenen Betrieb klimaneutral werden, bis 2040 sogar entlang der gesamten Liefer- und Produktionskette.
Mit ihrer Tochtergesellschaft PASM übernimmt die Deutsche Telekom dabei eine Vorreiterrolle in der Telekommunikationsbranche. Die PASM ist eine hundertprozentige Tochter der Deutschen Telekom AG und fungiert als Energieversorgerin für den Konzern in Deutschland. Sie stellt die Energieversorgung kritischer Infrastrukturen sicher und setzt dabei konsequent auf den Ausbau regenerativer Energien.
Als Full-Service-Energiedienstleister verantwortet PASM die Beschaffung, Bereitstellung und Lieferung von Energie sowie energiebasierten Produkten für die Deutsche Telekom AG in Deutschland – und trägt damit maßgeblich zur nachhaltigen Transformation des Unternehmens bei.