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Neue Smartphone–App für personalisierte Routen: Spielend leicht den besten Weg finden

11.03.2016

Crossing Borders– Testen Sie ein App mit personalisierten Routen in der Region Wien, NÖ, OÖ, Salzburg und München

© Niek Verlaan / pixabay.com
© Niek Verlaan / pixabay.com
Wien – Das AIT Austrian Institute of Technology und Fluidtime präsentieren eine App, die personalisierte Routen für den Raum Wien, NÖ, OÖ, Salzburg, München und Bratislava anhand angegebener Präferenzen berechnet und die Anwender zu informierten Reisenden macht. Freiwillige können die Anwendung im Rahmen des Forschungsprojekts „Crossing Borders„ testen und erhalten dafür ein Dankeschön in der Höhe von 70 Euro.
Viele Wege werden aus Gewohnheit mit dem immer gleichen Verkehrsmittel und auf die gleiche Art und Weise zurückgelegt, ohne lange darüber nachzudenken. Doch hin und wieder stellen sich Fragen, ob ein anderer Weg vielleicht besser gewesen wäre, ob man mit dem Fahrrad anstelle der U–Bahn schneller ans Ziel kommt oder ob der Weg über die Freilandstraße nicht geeigneter wäre als der über die Autobahn.
Kaum jemand kann mit Gewissheit sagen, ob die gewählten Routen und Verkehrsmittel den eigenen Präferenzen auch am besten entsprechen. Oder ob es nicht vielleicht doch eine andere Route gibt, die man bislang vielleicht gar nicht bedacht hat. Im Rahmen des Forschungsprojekts Crossing Borders werden am AIT Austrian Institute of Technology Möglichkeiten gesucht, diese Fragen möglichst individuell zu beantworten. Ein interdisziplinäres Konsortium aus den Bereichen Mobilitätsforschung, Motivationsforschung, Wetter–Diensten, Design und Gamification hat eine Smartphone–App konzipiert und entwickelt, die nach Angabe persönlicher Präferenzen die jeweils optimale Route von A nach B berechnet. Zu Beginn beantworten die Anwenderinnen und Anwender Fragen wie „Leben sie in der Stadt oder auf dem Land?„, „Wie häufig verwendenden Sie ein bestimmtes Verkehrsmittel?„ und für welche Route sie sich bei einem vorgegebenen Beispiel entscheiden würden. Mit der App (verfügbar für Android Smartphones) erfahren sie dann über die Auswirkungen der Wahl von Verkehrsmitteln und Routen auf die Umwelt, auf Reisezeiten und weitere Dimensionen. Sie werden so zu informierten Reisenden und können bessere Entscheidungen treffen.
Ein Forschungsthema von Crossing Borders ist die Einbindung von Elektromobilität ins Gesamtverkehrssystem: Ein grenzüberschreitend nutzbarer, intermodaler und personalisierter Routenplaner ermöglicht eine optimale Erfüllung der individuellen Mobilitätsbedürfnisse sowie energieeffizientes Fahren unter Einbindung von anderen (zum Beispiel öffentlichen) Verkehrsmitteln. Dazu braucht es intelligente Systeme, die Mobilitätsangebote für den Kunden errechnen und Alternativen aufzeigen. Weiters soll die Auswirkung von Anreizsystemen und Bonifikationen auf nachhaltige Verhaltensveränderung hin getestet werden. Die Erkenntnisse aus dem Projekt werden in einem von AIT geleiteten Analyse–Arbeitspaket ausgewertet.
Personalisierten Routenplaner testen und Forschungsprojekt Crossing Borders unterstützen
Die App ist für Smartphones mit Android–Betriebssystem verfügbar. Sie ist vergleichbar mit anderen Routenplanern, hat aber einige Besonderheiten, die die Testpersonen im Laufe der 10–wöchigen Testzeit ab Mitte März kennenlernen können. Ihre Meinung dazu wird mit einigen kurzen Online–Fragebögen erfasst. Die Auswertung erfolgt selbstverständlich anonym. Als Dankeschön erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung in der Höhe von 70 Euro.
Interessierte können sich hier bis Mitte März registrieren:
test–crossingborders.fluidtime.com
Das Projekt Crossing Borders wird vom Klima– und Energiefonds der Österreichischen Bundesregierung gefördert und von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abgewickelt.
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11.03.2016 | Autor*in: holler
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© Niek Verlaan / pixabay.com

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