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Neue Förderung für Fahrzeuge mit Alternativantrieben in Niederösterreich

06.09.2010

Pernkopf: Wir setzen auf moderne und saubere Mobilität

© Sabine Schabler–Urban
© Sabine Schabler–Urban
St. Pölten– In keinem Bereich werden die Klimaziele in Österreich soweit verfehlt wie im Verkehrssektor. Der VCÖ meldet ein Plus bei den Treibhausgasemissionen um mehr als 60 % seit 1990. Auch in Niederösterreich ist der Verkehrssektor für rund ein Viertel aller Treibhausgasemissionen verantwortlich. Mit der Etablierung umweltfreundlicher Antriebskonzepte wird seitens des Landes gegengesteuert.
Aktuell hat Energielandesrat Dr. Stephan Pernkopf eine neue Förderung für Fahrzeuge mit Alternativantrieben vorgestellt. Rückwirkend mit Jahresbeginn 2010 können Privatpersonen für den Ankauf von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben (bzw. deren Umrüstung) einen Zuschuss von 700 Euro erhalten. Die Förderung gilt für Gas– Pflanzenöl–, Hybrid– und Elektrofahrzeuge. Für die Nutzung von Bioethanol als Treibstoff wird eine Treibstoffförderung in Höhe von 50 % und maximal 700 Euro vergeben.
Erstmals können auch Fahrschulen und Taxiunternehmen im Rahmen dieser Aktion eine Förderung erhalten: 2.000 Euro für Autos mit Erd(Bio)gas–, Pflanzenöl–, Hybrid– und Elektroantrieb sowie 50 % (und maximal 2.000 Euro) als Treibstoffförderung bei Bioethanol–Fahrzeugen.
In einer weiteren Initiative von Landesrat Pernkopf wurden heuer bereits mehr als 3.300 Elektro–Fahrräder und 100 Elektro–Scooter gefördert. „Wir wollen verstärkt auf Alternativ–Antriebe und Alternativ–Kraftstoffe aufmerksam machen und Bewusstsein schaffen: Es gibt Alternativen zu Diesel und Benzin, die gleichen Komfort bieten, teilweise günstiger im Betrieb sind und obendrein positive Umweltauswirkungen zeigen.„ Mit der Förderung für Fahrschulen soll verstärkt die Jugend mit dem Thema erreicht werden. Taxis wiederum stellen gute Werbeträger für neue Antriebskonzepte dar.
Damit der Umweltaspekt auch tatsächlich Berücksichtigung findet, gibt es beim Verbrauch der Fahrzeuge in der Förderung eine entsprechende Einschränkung:
Förderungswürdig sind nur jene Fahrzeuge die eine maximale CO2–Emission von 160 g/km aufweisen. Hybridantriebe dürfen max. 120 g/km emittieren.
Elektroautos können bei jeder Steckdose getankt werden. Offiziell sind in NÖ mehr als 1.000 Elektrotankstellen registriert!
Weitere Information beim Amt der NÖ Landesregierung, Geschäftsstelle für Energiewirtschaft:
Internet: www.noel.gv.at/Energie
Tel: 02742/9005–14790
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06.09.2010 | Autor*in: holler
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