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Netzwerk Zivilgesellschaft: Warnung vor Abschaffung der Spendenabsetzbarkeit 

08.02.2025

Es drohen tiefe Einschnitte bei den Leistungen von Vereinen und ehrenamtlicher Arbeit sowie Griff in die Taschen von Spenderinnen und Spendern.

Geld
Geld © pexels pixabax.com

mitmachKONFERENZ in Hainburg an der Donau

Wien - Mit großer Besorgnis warnt das Österreichische Netzwerk Zivilgesellschaft (ÖNZ), dem über 30 Organisationen angehören, vor einer geplanten Streichung oder Einschränkung der Spendenabsetzbarkeit durch eine mögliche nächste Bundesregierung aus FPÖ und ÖVP. Diese würde jeder Spenderinnen und jedem Spender die Möglichkeit nehmen, die Spende abzusetzen und damit zu einer zusätzlichen finanziellen Belastung der Haushalte führen. Sinkende Spenden würden zu weiteren Einschnitten bei lebenswichtigen Leistungen von Vereinen führen. Ehrenamtliche Arbeit, die gerade im Krisenfall entscheidend sein kann, würde bedeutend erschwert. Laut einer Analyse durch das Österreichische Netzwerk Zivilgesellschaft  würden die Pläne von FPÖ und ÖVP gesellschaftlich zentrale Leistungen wie Hilfe für Menschen in Not, den Schutz und die Betreuung von Kindern und den Schutz von Natur und von Tieren gefährden.
 

Die Spendenabsetzbarkeit hat nachweislich einen positiven Einfluss auf die Spendenbereitschaft und die Spendenhöhe in Österreich. Seit der Einführung der Absetzbarkeit im Jahr 2009 ist die Anzahl der Spenderinnen und Spender und die Spendenhöhe deutlich gestiegen. Vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten (z. B. Inflation oder Krisen) hilft die steuerliche Absetzbarkeit, das Spendenaufkommen stabil zu halten.
 

Jährlich werden in Österreich rund 800 Millionen Euro gespendet. Etwa 63 % der österreichischen Bevölkerung geben an, regelmäßig oder gelegentlich für gemeinnützige Zwecke zu spenden. Laut Statistik Austria engagieren sich in Österreich sich rund 3,73 Millionen Menschen ab 15 Jahren regelmäßig freiwillig und unbezahlt. Dies entspricht etwa 49,4 % der Bevölkerung, also rund der Hälfte, in dieser Altersgruppe. Insgesamt werden durch dieses freiwillige Engagement jährlich etwa 470 Millionen Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. Die Wertschöpfung beträgt 12 Milliarden Euro.
 

„Österreich ist zurecht stolz auf seine über 130.00 Vereine, in denen sich rund 4 Millionen Menschen ehrenamtlich engagieren. Einbrüche bei den Spenden wären ein Schlag ins Gesicht all dieser Menschen und von denen, die diese Unterstützung dringend brauchen. Wir appellieren an FPÖ und ÖVP die Spendenabsetzbarkeit nicht anzutasten“, fordert Ursula Bittner, Sprecherin des ÖNZ.
 

“Die Spenden machen es den Organisationen möglich, überall dort einzuspringen, wo der österreichische Staat zu wenig Mittel bereitstellt. Zum Beispiel in der Katastrophenhilfe im In- und Ausland, Soforthilfe für armutsbetroffene Menschen, Hilfe bei Klimakatastrophen und vielem mehr. Deshalb ist es nicht nachvollziehbar, dass dieses Engagement beschränkt werden soll”, so Bittner abschließend.
 

Links

  • Österreichische Netzwerk Zivilgesellschaft (ÖNZ
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