Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen(current)2
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Bauen

Nachhaltigkeit rechnet sich: Energieeffizienz steigert Immobilienwert

24.11.2025

Zwei Drittel der Österreicher:innen wollen nachhaltig wohnen

EnergieeffizienzHeizungHaus.jpg.jpg
© 849356 auf Pixabay

Zwei Drittel der Österreicher:innen wollen nachhaltig wohnen – Bereitschaft zu Mehrinvestitionen für Solaranlagen, Wärmepumpen und gute Öffi-Anbindung hoch

 

Nachhaltigkeit ist am österreichischen Immobilienmarkt angekommen: Laut einer aktuellen Gallup-Umfrage* im Auftrag von Raiffeisen Immobilien Österreich ist es für 66 Prozent der Befragten wichtig, in einem nachhaltigen Gebäude zu leben. Besonders stark ausgeprägt ist dieser Wunsch bei den 20- bis 30-Jährigen, aber auch in älteren Altersgruppen liegt die Zustimmung auf hohem Niveau.
 

Am häufigsten wären Käufer:innen bereit, für eine Solaranlage mehr zu bezahlen – dicht gefolgt von Wärmepumpen und einer guten öffentlichen Verkehrsanbindung. Damit zeigt sich deutlich: Nachhaltigkeit ist kein Kostenfaktor mehr, sondern ein Werttreiber. „Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gehören heute zusammen – und wer das erkennt, profitiert doppelt“, sagt Ing. Mag. (FH) Peter Weinberger, Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich. Er betont, dass energieeffiziente Gebäude bessere Verkaufspreise und kürzere Vermarktungszeiten erzielen. „Wer in Dämmung, Heizungstausch oder Photovoltaik investiert, steigert den Wert seiner Immobilie – und senkt gleichzeitig die laufenden Kosten.“
 

Nachhaltigkeit als Markt- und Zukunftsfaktor

 

Nachhaltigkeit ist für viele nicht nur eine Frage der Überzeugung, sondern auch der Wertsicherung und Vorsorge. Mehr als ein Drittel der Befragten achtet laut Studie gezielt auf natürliche Baumaterialien, ein weiteres Viertel auf nachhaltige Kühlungssysteme. Besonders die jüngeren Generationen treiben den Wandel voran: Sie ist eher bereit, höhere Kaufpreise oder Mieten für energieeffiziente Ausstattung und gute Mobilitätsanbindung zu zahlen.

Weinberger sieht darin einen klaren Trend: „Die Generation unter 30 will nachhaltig wohnen – ökologisch, energiesparend und gut angebunden. Diese Nachfrage wirkt sich unmittelbar auf den Markt aus. Vor allem im Neubausektor haben nachhaltige Immobilien einen klaren Verkaufsvorteil.“
 

Nachhaltigkeit ist die neue Währung am Immobilienmarkt

 

Auch Co-Sprecher Prok. Peter Mayr sieht im Thema Energieeffizienz eine zentrale Entwicklung für Eigentümer:innen und Investor:innen. „Nachhaltigkeit ist die neue Währung am Immobilienmarkt“, sagt Mayr. „Wer heute in ökologische Sanierungen investiert, profitiert morgen von steigender Nachfrage, höheren Preisen und geringeren Betriebskosten. Das rechnet sich für Umwelt und Geldbörse gleichermaßen.“
 

Förderungen clever nutzen – Wert langfristig sichern

 

Die Kombination aus finanzieller Unterstützung in Form staatlicher oder regionaler Förderungen, Wertsteigerung und Energieeinsparung macht nachhaltige Investitionen so attraktiv wie nie. „Energieeffizienz zahlt sich doppelt aus – durch geringere Heizkosten und höhere Marktchancen“, so Mayr weiter. „Gerade jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Sanierungen anzugehen und Förderungen zu nutzen. Nachhaltigkeit wird zum entscheidenden Standort- und Zukunftsfaktor.“

 

*) Österreichisches Gallup Institut, April 2025; Computer Assisted Web Interviews, N = 1000, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung von 25-65 Jahren 

  • Drucken
  • Empfehlen
24.11.2025
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Natürliche Materialien im Holzhaus: Auswirkungen auf Wohngesundheit & Allergien

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

UPCYCLE: Neues EU-Projekt will nicht recycelbare Kunststoffe in kreislauffähige Verpackungen verwandeln

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Montag, 15. Dezember 2025, 67.946 Artikel Online

Weitere Themen

  • Tischlerei-Areal in Melk wird klimaneutrales Vorzeigequartier
  • Moderne Fenster aus Polen - eine Garantie des Komforts, der Energieersparnisse und der Sicherheit zu Hause
  • Sommerliche Überhitzung in Wohnungen
  • Logistikzentrum Hirschstetten
  • Natürliche Materialien im Holzhaus: Auswirkungen auf Wohngesundheit & Allergien
  • Nachhaltigkeit rechnet sich: Energieeffizienz steigert Immobilienwert
  • UPCYCLE: Neues EU-Projekt will nicht recycelbare Kunststoffe in kreislauffähige Verpackungen verwandeln
  • Passivhausabend zeigt globale Wirkung: Deutsche Bauprojekte fördern PV-Anlagen in Bangladesch
  • Das „Fair-Miet-Modell“: So gelingt die Wärmewende
  • 59.000 Mal Klimaneutralität erlebt: passathon 2025 bricht alle Rekorde
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
2.185 Artikel | Seite 1 von 219

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2025 oekonews.at
EnergieeffizienzHeizungHaus.jpg.jpg

© 849356 auf Pixabay