Nach schweren Unfällen von Jugendlichen am Wochenende fordert VCÖ mehr Nachtbusse!
VCÖ (Wien, 3. November 2003) – Alkohol und Übermüdung waren am Wochenende
die Ursache für schwere Verkehrsunfälle in Österreich. Eine Person kam ums
Leben, zwölf junge Menschen wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Der
VCÖ fordert mehr Nacht– und Discobusse. Zudem sollen die Alkokontrollen in
Österreich erhöht werden. Eine VCÖ–Studie zeigt, dass Österreich bei der
Verkehrssicherheit für 15 bis 24–jährige im EU–Vergleich nur an zehnter
Stelle liegt.
Im Jahr 2002 waren 215 Verkehrstote und 17.781 Verletzte in Österreich 15
bis 24 Jahre alt. Diese Altersgruppe ist im Straßenverkehr besonders
gefährdet, wie die VCÖ–Untersuchung zeigt: Fast jeder 4. Verkehrstote und
fast jeder 3. Verletzte ist älter als 15 und jünger als 25 Jahre. In
Österreich sterben doppelt so viele 15– bis 24–Jährige im Straßenverkehr wie
in Schweden, Großbritannien oder den Niederlanden. Die Untersuchung des VCÖ
zeigt, dass Österreich bei der Verkehrssicherheit von jungen Menschen in der
EU nur an 10. Stelle liegt.
Der VCÖ fordert mehr Nachtbusse in Österreich. „Der Großteil der jungen
Menschen verunglückt in der Nacht am Weg nach Hause. Unerfahrenheit,
Müdigkeit sowie meist zu schnelles Tempo und Alkohol am Steuer sind eine
lebensgefährliche Mischung. Die Politik sollte den Ausbau des
Nachtbusangebots auch finanziell fördern„, betont VCÖ–Experte Rauh. Dort, wo
Nacht– und Discobusse eingeführt wurden, sank die Zahl der Unfälle deutlich.
„Gerade junge Menschen profitieren von einem gut ausgebauten Öffentlichen
Verkehr. Die Gruppe der 17 bis 25–Jährigen hat von allen Autolenkenden das
höchste Unfallrisiko„, stellt VCÖ–Experte Rauh fest. Eine VCÖ–Studie zeigt,
dass 18 bis 20–Jährige im Auto ein zehnmal höheres Unfallrisiko haben, als
wenn sie mit Öffis, zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs sind.
An diesem Wochenende kam in Fürstenfeld ein 23–jähriger Burgenländer bei
einem Verkehrsunfall ums Leben, vier weitere Personen wurden schwer
verletzt. Er war auf der Heimfahrt von der Disco. Im Bezirk Lilienfeld (NÖ)
wurden bei der Heimfahrt von der Disco sechs Jugendliche verletzt, drei
davon schwer. Der Lenker war alkoholisiert. Im Bezirk Neunkirchen (NÖ)
verursachte ein 19–jähriger alkoholisierter Lenker einen Unfall, bei dem
zwei Jugendliche schwer verletzt wurden. Der VCÖ fordert daher mehr
Alkokontrollen. In Österreich ist die Wahrscheinlichkeit kontrolliert zu
werden, deutlich geringer als in anderen EU–Staaten.
Verkehrstote nach Bundesländern (1.1. bis 26.10. 2003 – 30–Tage Frist
berücksichtigt bis 31.8.)
Niederösterreich 222
Steiermark 155
Oberösterreich 146
Tirol 58
Burgenland 43
Salzburg 43
Kärnten 44
Wien 34
Vorarlberg 10
Quelle: Land OÖ, VCÖ 2003
Rückfragen: VCÖ–Kommunikation, Christian Gratzer, Tel. (01) 8932697, (0699)
18932695
die Ursache für schwere Verkehrsunfälle in Österreich. Eine Person kam ums
Leben, zwölf junge Menschen wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Der
VCÖ fordert mehr Nacht– und Discobusse. Zudem sollen die Alkokontrollen in
Österreich erhöht werden. Eine VCÖ–Studie zeigt, dass Österreich bei der
Verkehrssicherheit für 15 bis 24–jährige im EU–Vergleich nur an zehnter
Stelle liegt.
Im Jahr 2002 waren 215 Verkehrstote und 17.781 Verletzte in Österreich 15
bis 24 Jahre alt. Diese Altersgruppe ist im Straßenverkehr besonders
gefährdet, wie die VCÖ–Untersuchung zeigt: Fast jeder 4. Verkehrstote und
fast jeder 3. Verletzte ist älter als 15 und jünger als 25 Jahre. In
Österreich sterben doppelt so viele 15– bis 24–Jährige im Straßenverkehr wie
in Schweden, Großbritannien oder den Niederlanden. Die Untersuchung des VCÖ
zeigt, dass Österreich bei der Verkehrssicherheit von jungen Menschen in der
EU nur an 10. Stelle liegt.
Der VCÖ fordert mehr Nachtbusse in Österreich. „Der Großteil der jungen
Menschen verunglückt in der Nacht am Weg nach Hause. Unerfahrenheit,
Müdigkeit sowie meist zu schnelles Tempo und Alkohol am Steuer sind eine
lebensgefährliche Mischung. Die Politik sollte den Ausbau des
Nachtbusangebots auch finanziell fördern„, betont VCÖ–Experte Rauh. Dort, wo
Nacht– und Discobusse eingeführt wurden, sank die Zahl der Unfälle deutlich.
„Gerade junge Menschen profitieren von einem gut ausgebauten Öffentlichen
Verkehr. Die Gruppe der 17 bis 25–Jährigen hat von allen Autolenkenden das
höchste Unfallrisiko„, stellt VCÖ–Experte Rauh fest. Eine VCÖ–Studie zeigt,
dass 18 bis 20–Jährige im Auto ein zehnmal höheres Unfallrisiko haben, als
wenn sie mit Öffis, zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs sind.
An diesem Wochenende kam in Fürstenfeld ein 23–jähriger Burgenländer bei
einem Verkehrsunfall ums Leben, vier weitere Personen wurden schwer
verletzt. Er war auf der Heimfahrt von der Disco. Im Bezirk Lilienfeld (NÖ)
wurden bei der Heimfahrt von der Disco sechs Jugendliche verletzt, drei
davon schwer. Der Lenker war alkoholisiert. Im Bezirk Neunkirchen (NÖ)
verursachte ein 19–jähriger alkoholisierter Lenker einen Unfall, bei dem
zwei Jugendliche schwer verletzt wurden. Der VCÖ fordert daher mehr
Alkokontrollen. In Österreich ist die Wahrscheinlichkeit kontrolliert zu
werden, deutlich geringer als in anderen EU–Staaten.
Verkehrstote nach Bundesländern (1.1. bis 26.10. 2003 – 30–Tage Frist
berücksichtigt bis 31.8.)
Niederösterreich 222
Steiermark 155
Oberösterreich 146
Tirol 58
Burgenland 43
Salzburg 43
Kärnten 44
Wien 34
Vorarlberg 10
Quelle: Land OÖ, VCÖ 2003
Rückfragen: VCÖ–Kommunikation, Christian Gratzer, Tel. (01) 8932697, (0699)
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