Nach Erhöhung der Mineralölsteuer liegt Österreich an 12.Stelle in der EU
Wien – Am 1. Juli wird in Österreich die Mineralölsteuer auf Diesel um 5 Cent pro Liter und auf Benzin um 3 Cent pro Liter erhöht. Eine aktuelle VCÖ–Studie zeigt, dass nach der Erhöhung Österreich die 12. höchste Mineralölsteuer hat. In Deutschland ist die Mineralölsteuer auf Diesel in Zukunft um 12 Cent pro Liter höher, in Italien um 7 Cent und in der Schweiz um 17 Cent. Der VCÖ fordert eine schrittweise Angleichung der Mineralölsteuer von Diesel und Benzin.
Großbritannien hat mit 73 Cent pro Liter die höchste Mineralölsteuer auf Diesel und Benzin, wie eine aktuelle VCÖ–Studie zeigt. Österreich liegt ab 1. Juli bei der Mineralölsteuer in der EU an 12. Stelle. Auch nach der Erhöhung wird Sprit in Österreich deutlich niedriger besteuert als in Deutschland, wo die Mineralölsteuer auf Diesel um 12 Cent pro Liter höher ist und auf Benzin um 21 Cent pro Liter. In Italien wird Diesel ab 1. Juli um 7 Cent pro Liter und Benzin um 11 Cent pro Liter höher besteuert.
„Die Erhöhung der Mineralölsteuer ist sowohl aus ökologischer als auch ökonomischer Sicht vernünftig. Die Treibhausgas–Emissionen des Verkehrs haben sich seit dem Jahr 1990 in Österreich nahezu verdoppelt. Früher war die Industrie der größte Umweltverschmutzer, mittlerweile hat der Verkehr die Industrie überholt. Wenn die Kyoto–Klimaschutzziele, zu denen sich Österreich verpflichtet hat, verfehlt werden, drohen Strafzahlungen in Milliarden Euro Höhe„, stellt VCÖ–Experte DI Martin Blum fest.
Der VCÖ weist darauf hin, dass die unterschiedliche Mineralölsteuer von Benzin und Diesel nicht gerechtfertigt ist. Derzeit wird Benzin um 12 Cent pro Liter höher besteuert, ab 1. Juli um 10 Cent pro Liter. „Dieselabgase sind wegen Stickoxiden und Feinstaub deutlich gesundheitsschädlicher. Die steuerliche Bevorzugung von Diesel ist aus Gesundheitssicht nicht gerechtfertigt und gegenüber zwei Millionen Autofahrern, die Benzin tanken, ungerecht„, spricht sicht VCÖ–Experte Blum für eine schritttweise Angleichung der Mineralölsteuer von Diesel und Benzin aus.
Den Autofahrern empfiehlt der VCÖ beim Autokauf unbedingt auf den Spritverbrauch zu achten. Zudem betont der VCÖ, dass durch spritfahrenden Fahrstil der Verbrauch um bis 20 Prozent verringert werden kann. Spritspar–Tipps gibt es unter www.vcoe.at
Großbritannien hat mit 73 Cent pro Liter die höchste Mineralölsteuer auf Diesel und Benzin, wie eine aktuelle VCÖ–Studie zeigt. Österreich liegt ab 1. Juli bei der Mineralölsteuer in der EU an 12. Stelle. Auch nach der Erhöhung wird Sprit in Österreich deutlich niedriger besteuert als in Deutschland, wo die Mineralölsteuer auf Diesel um 12 Cent pro Liter höher ist und auf Benzin um 21 Cent pro Liter. In Italien wird Diesel ab 1. Juli um 7 Cent pro Liter und Benzin um 11 Cent pro Liter höher besteuert.
„Die Erhöhung der Mineralölsteuer ist sowohl aus ökologischer als auch ökonomischer Sicht vernünftig. Die Treibhausgas–Emissionen des Verkehrs haben sich seit dem Jahr 1990 in Österreich nahezu verdoppelt. Früher war die Industrie der größte Umweltverschmutzer, mittlerweile hat der Verkehr die Industrie überholt. Wenn die Kyoto–Klimaschutzziele, zu denen sich Österreich verpflichtet hat, verfehlt werden, drohen Strafzahlungen in Milliarden Euro Höhe„, stellt VCÖ–Experte DI Martin Blum fest.
Der VCÖ weist darauf hin, dass die unterschiedliche Mineralölsteuer von Benzin und Diesel nicht gerechtfertigt ist. Derzeit wird Benzin um 12 Cent pro Liter höher besteuert, ab 1. Juli um 10 Cent pro Liter. „Dieselabgase sind wegen Stickoxiden und Feinstaub deutlich gesundheitsschädlicher. Die steuerliche Bevorzugung von Diesel ist aus Gesundheitssicht nicht gerechtfertigt und gegenüber zwei Millionen Autofahrern, die Benzin tanken, ungerecht„, spricht sicht VCÖ–Experte Blum für eine schritttweise Angleichung der Mineralölsteuer von Diesel und Benzin aus.
Den Autofahrern empfiehlt der VCÖ beim Autokauf unbedingt auf den Spritverbrauch zu achten. Zudem betont der VCÖ, dass durch spritfahrenden Fahrstil der Verbrauch um bis 20 Prozent verringert werden kann. Spritspar–Tipps gibt es unter www.vcoe.at